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Mittwoch, 26. Juli 2017

Nach Terrorverdacht - Fitness-Club kündigte Sperre für Menschen mit Migrationshintergrund an

Ein unter Lizenz einer großen Fitness-Club-Kette geführtes Sportcenter in Güstrow hat heute nach polizeilichen Ermittlungen wegen Terrorverdachts in Güstrow und Wismar seine Mitglieder mit einem Aushang über die geänderte Hausordnung informiert. Das Fitness-Studio würde keine Mitglieder mit Migrationshintergrund mehr aufnehmen – ruderte etliche Stunden später aber zurück.

Mittwoch, 01. Juni 2016

Ohne Rudolf Heß kann die NPD nicht

Unter ihrem Vorsitzenden Frank Franz versucht sich die NPD, das Image einer modernen Rechtspartei zu geben. Alte ideologische Zöpfe, die beim Wähler wenig Anklang versprechen, sollen abgeschnitten und durch aktuellere Themen ersetzt werden. Wie sehr diese Partei zur Identifikation allerdings den Nationalsozialismus braucht, zeigt ein Blick in die NPD-Postille Deutsche Stimme. In der Mai-Ausgabe wird – wieder einmal – der Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß glorifiziert.

Sonntag, 20. Juli 2014

Claus Schenk Graf von Stauffenberg und der 20. Juli 1944

Die Mehrheit der Deutschen war in der Zeit des Nationalsozialismus entweder durch Propaganda verführt, versteckte sich vor Zwang und Terror oder war, zufrieden mit den Errungenschaften der nationalsozialistischen Herrschaft, dem „Hitler-Mythos“ verfallen. Einige hatten auch Vorbehalte, eine Minderheit der Regimegegner flüchtete in die „innere Emigration“ und zeigte  durch diskrete Verweigerung ihre Opposition und auch politische Opposition entwickelte sich. Etwa bei der kleinen Gruppe um Claus Schenk Graf von Stauffenberg, die den Versuch unternahm, Hitler durch einen Staatsstreich zu töten.

Dienstag, 24. Juni 2014

Ersatzkonzert auf Mülldeponie? Neonazi-Großevent in Nienhagen verboten

„Willkommen in der Braunzone“ – der Refrain von „Kommando Skin“, die am kommenden Sonnabend bei einem der größten Rechtsrock-Konzerte des Jahres in Nienhagen (Sachsen-Anhalt) auftreten sollen, bleibt im Ohr. „Willkommen“ sind die Neonazis in dem kleinen Dorf allerdings nicht, und ob es eine „Braunzone“ geben wird, ist derzeit fraglich. Für den angedachten Auftrittsort ist ein Verbot erlassen worden. Derzeit laufen außerdem Prüfungen, ob das vom Veranstalter angemeldete Ersatzgelände – eine ehemalige Mülldeponie – überhaupt für einen Großevent geeignet ist.

Mittwoch, 18. Juni 2014

Verfassungsschutzbericht Thüringen: Immer einen Schritt zu spät

Vor dem Hintergrund nicht unerheblicher Zuwächse für die NPD bei den Thüringer Kommunalwahlen stellte Innenminister Jörg Geibert (CDU) gestern in Erfurt den Verfassungsschutzbericht für das zurückliegende Jahr vor. Besonders die NPD zeigte sich umtriebig – trotz rückläufiger Anhängerzahlen. Sorge bereit den Behörden ferner ein erheblicher Anstieg der rechtsextremistischen Gewalttaten, die sich mehr als verdoppelten.

Montag, 17. Februar 2014

Nach brutalem Neonazi-Überfall: Sänger der Rechtsrock-Band „Sonderkommando Dirlewanger“ in U-Haft

Die Meldung vom vorherigen Wochenende hatte nicht nur zivilgesellschaftliche Initiativen erschüttert. Im thüringischen Ballstädt überfiel eine Gruppe Neonazis eine Kirmesfeier und verletzte mehrere Personen, einige davon schwer. Die Ermittlungen haben mittlerweile zu ersten Erfolgen geführt. Nach Polizeiangaben sei der Großteil der Tatverdächtigen namentlich bekannt, gegen einen 38-Jährigen wurde Haftbefehl erlassen. Bei dem Festgenommenen soll es sich um den Frontmann der bekannten Rechtsrock-Band „Sonderkommando Dirlewanger“ handeln.