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Ersatzkonzert auf Mülldeponie? Neonazi-Großevent in Nienhagen verboten

„Willkommen in der Braunzone“ – der Refrain von „Kommando Skin“, die am kommenden Sonnabend bei einem der größten Rechtsrock-Konzerte des Jahres in Nienhagen (Sachsen-Anhalt) auftreten sollen, bleibt im Ohr. „Willkommen“ sind die Neonazis in dem kleinen Dorf allerdings nicht, und ob es eine „Braunzone“ geben wird, ist derzeit fraglich. Für den angedachten Auftrittsort ist ein Verbot erlassen worden. Derzeit laufen außerdem Prüfungen, ob das vom Veranstalter angemeldete Ersatzgelände – eine ehemalige Mülldeponie – überhaupt für einen Großevent geeignet ist.

 

Brauner Konzert-Sumpf trockengelegt: Altkleider statt Rechtsrock

In den letzten Monaten entwickelte sich das Gasthaus „Rössle“ in Rheinmünster-Söllingen (Landkreis Rastatt) zu einem Hotspot der Neonazi-Konzert-Szene im Süden der Republik. Der Wirt stellte seine Räumlichkeiten braunen Konzertveranstaltern zur Verfügung. Aus finanziellen Gründen, wie er sagte. Ab kommendem Januar hat das braune Treiben nun ein Ende – der Landkreis hat den Saal selbst angemietet.

„Prora hätte ein Gegenmodell zum geplanten „KdF-Seebad Rügen“ werden können, an dem eine Auseinandersetzung mit der Geschichte möglich gewesen wäre“

Mit unserem Artikel „Luxus-Urlaub im Nazi-Ferienlager“ haben wir Staub aufgewirbelt. An der Nutzung des ehemaligen NS-Vorzeigeprojektes gibt es viel Kritik. Dort untergebracht sind aber auch Bildungsprojekte, die das schwere Erbe des Seebades thematisieren. ENDSTATION RECHTS. sprach hierüber mit der Leiterin des PRORA-ZENTRUMS, Susanna Misgajski. 

Jugendfestival in Prora endet mit deutlich weniger Teilnehmern als erwartet

Das größte Jugendfestival Mecklenburg-Vorpommerns war für das Wochenende in Prora angekündigt worden. Auf dem Gelände des geplanten NS-Ferienobjekts „Kraft durch Freude“ (KdF) fanden sich allerdings keine 1.000 Jugendlichen ein. Die Stimmung sei „trotzdem gut“ gewesen, betonen die Veranstalter. Informativ ging es unter anderem bei den ENDSTATION RECHTS. Veranstaltungen zu.

Ehemalige „Kraft durch Freude“-Anlage in Prora wird zu Jugendherberge

Mit einer kräftigen Finanzspritze fördern Land und Bund den Teilumbau der von den Nazis als „Kraft durch Freude“ (KdF) geplanten Anlage in Prora auf Rügen zu einer Jugendherberge. Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) übergab am Montag die Bewilligungsbescheide. Aus dem Block 5 des „Koloss von Prora“ soll bereits zum Saisonbeginn 2011 die größte Herberge des Landes entstehen.