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Martialisches „Skinhead-Festival“

Rund 1300 Neonazis sind am 28. Juni nach Nienhagen zu dem von Oliver Malina organisierten Rechtsrock-Konzert angereist. Engagierte Gegendemonstranten kritisieren, dass das Gericht einem Verbot des jährlich stattfindenden braunen Events unter Berufung auf das Versammlungsgesetz nicht stattgegeben hat.

Ersatzkonzert auf Mülldeponie? Neonazi-Großevent in Nienhagen verboten

„Willkommen in der Braunzone“ – der Refrain von „Kommando Skin“, die am kommenden Sonnabend bei einem der größten Rechtsrock-Konzerte des Jahres in Nienhagen (Sachsen-Anhalt) auftreten sollen, bleibt im Ohr. „Willkommen“ sind die Neonazis in dem kleinen Dorf allerdings nicht, und ob es eine „Braunzone“ geben wird, ist derzeit fraglich. Für den angedachten Auftrittsort ist ein Verbot erlassen worden. Derzeit laufen außerdem Prüfungen, ob das vom Veranstalter angemeldete Ersatzgelände – eine ehemalige Mülldeponie – überhaupt für einen Großevent geeignet ist.

 

Brauner Konzert-Sumpf trockengelegt: Altkleider statt Rechtsrock

In den letzten Monaten entwickelte sich das Gasthaus „Rössle“ in Rheinmünster-Söllingen (Landkreis Rastatt) zu einem Hotspot der Neonazi-Konzert-Szene im Süden der Republik. Der Wirt stellte seine Räumlichkeiten braunen Konzertveranstaltern zur Verfügung. Aus finanziellen Gründen, wie er sagte. Ab kommendem Januar hat das braune Treiben nun ein Ende – der Landkreis hat den Saal selbst angemietet.

„Prora hätte ein Gegenmodell zum geplanten „KdF-Seebad Rügen“ werden können, an dem eine Auseinandersetzung mit der Geschichte möglich gewesen wäre“

Mit unserem Artikel „Luxus-Urlaub im Nazi-Ferienlager“ haben wir Staub aufgewirbelt. An der Nutzung des ehemaligen NS-Vorzeigeprojektes gibt es viel Kritik. Dort untergebracht sind aber auch Bildungsprojekte, die das schwere Erbe des Seebades thematisieren. ENDSTATION RECHTS. sprach hierüber mit der Leiterin des PRORA-ZENTRUMS, Susanna Misgajski. 

Luxus-Urlaub im Nazi-Ferienlager

Die Nachfrage nach Ferienwohnungen im ehemaligen Nazi-Ferienlager Prora auf Rügen übertrifft alle Erwartungen. Von den 29 im Teil „Aurum“ entstehenden Unterkünften haben bereits 23 neue Besitzer gefunden, der Verkauf weiterer Apartments im nächsten Bauabschnitt ist angelaufen. Dabei lässt der neue Name „Meeressinfonie“ kaum einen Rückschluss auf die braune Vergangenheit des Gebäudekomplexes zu.

Nazi-Ferienlager auf Rügen für 2,8 Millionen Euro versteigert

Das Seebad Prora auf Rügen ist mit 4,5 km Länge der größte Gebäudekomplex der Bundesrepublik. Die Nazis planten ursprünglich ein großes Ferienlager für 20.000 Personen. Dazu kam es jedoch nie. Ein Teil der Anlage wurde nun für 2,8 Millionen Euro versteigert.

Historiker üben Kritik am Umgang mit Prora

Über 100 Historiker haben sich gestern in Prora auf Rügen zu einem Symposium getroffen, um über einen angemessenen Umgang mit dem NS-Koloss zu debattieren. Sie übten Kritik am Land Mecklenburg-Vorpommern, da der ehemalige „Kraft durch Freude“-Komplex weitgehend unkommentiert bleibe.

Jugendfestival in Prora endet mit deutlich weniger Teilnehmern als erwartet

Das größte Jugendfestival Mecklenburg-Vorpommerns war für das Wochenende in Prora angekündigt worden. Auf dem Gelände des geplanten NS-Ferienobjekts „Kraft durch Freude“ (KdF) fanden sich allerdings keine 1.000 Jugendlichen ein. Die Stimmung sei „trotzdem gut“ gewesen, betonen die Veranstalter. Informativ ging es unter anderem bei den ENDSTATION RECHTS. Veranstaltungen zu.

Ehemalige „Kraft durch Freude“-Anlage in Prora wird zu Jugendherberge

Mit einer kräftigen Finanzspritze fördern Land und Bund den Teilumbau der von den Nazis als „Kraft durch Freude“ (KdF) geplanten Anlage in Prora auf Rügen zu einer Jugendherberge. Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) übergab am Montag die Bewilligungsbescheide. Aus dem Block 5 des „Koloss von Prora“ soll bereits zum Saisonbeginn 2011 die größte Herberge des Landes entstehen.

Thomas „Steiner“ Wulff kauft Schloss

Gemeinsam mit dem ehemaligen Bundesfahrtenführer der verbotenen Wiking-Jugend Axel Schunk soll NPD-Bundesvorstandsmitglied Thomas „Steiner“ Wulff das ehemalige Schloss Trebnitz bei Könnern in Sachsen-Anhalt für 80.000 Euro ersteigert haben.

Wolfsburg: „Die NPD ist raus, die Demokratie zieht ein“

Nach monatelangem Wirrwarr um die Zukunft eines zum Verkauf stehenden Gebäudes in Wolfsburg steht nun fest: Auf Beschluss der Stadt wird das Gebäude des insolventen Möbelhauses „Alsdorff“ von einer kommunalen Tochtergesellschaft gekauft werden. Dadurch wird verhindert, dass dort ein vom mittlerweile verstorbenen Jürgen Rieger geplantes „Kraft durch Freude“(KdF)-Museum entsteht. „Die rechten Pläne haben wir zunichte gemacht“, so Oberbürgermeister Rolf Schnellecke (CDU). „Die NPD ist raus, die Demokratie zieht ein“, ergänzt Frank Patta, Erster Bevollmächtigter der IG-Metall Wolfsburg.

Bestmenschen gegen Rechts: Anmerkungen zu einem anthropologischen Superlativ

Dass sich einander Ähnliche mitunter gegenseitig heftiger bekämpfen als tatsächliche Feinde, gehört wohl zur normalen und dennoch bedauerlichen Wirklichkeit menschlicher Existenz. Das ist in der Familie so – und beim „Kampf gegen Rechts“ nicht anders. Auch, soweit es ENDSTATION RECHTS. betrifft.

Rieger (NPD) gewinnt Rechtsstreit um KdF-Museum

Die Stadt Wolfsburg hat gestern am späten Abend das juristische Tauziehen mit dem NPD-Vizechef und Anwalt Jürgen Rieger um die Gründung des KDF-Museumsvereins verloren, berichten die „Wolfsburger Nachrichten“.

Wolfsburg wehrt sich gegen geplantes KdF-Museum

Die Stadt Wolfsburg wird ein deutliches Signal gegen rechtsextreme Aktivitäten und insbesondere gegen die geplante Errichtung eines KdF-Museums in der Stadt setzen.

Neonazi-Szene versucht offenbar „Kraft durch Freude“-Museum zu gründen

In der Neonazi-Szene kursieren dubiose Einladungen zur Gründung eines Vereins „KdF-Museum e.V.“ am 4. Juli in Wolfsburg.

Brieffreundschaft mit „Kameraden im Knast“ - 30-jähriges Bestehen der „HNG“

Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der „Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige e.V.“ (HNG) im April 2009 hat sich die aktuelle Ausgabe des „Rechten Rand“ mit der Organisation beschäftigt. Hauptaufgabe der HNG sei die Betreuung inhaftierter Neonazis, um deren „Glauben an die Bedeutung des neo-nationalsozialistischen Kampfes aufrecht zu erhalten“.

Schlagstöcke und Sturmhauben: Klamottenhändler Lüssow (NPD) hat, was viele Frauen brauchen (mit Video)

Das dürfte dem NPD-Fraktionsvorsitzenden Udo Pastörs gerade noch gefehlt haben. Während Pastörs in der Vergangenheit zumindest öffentlich erklärte, Gewalt abzulehnen, bringt ihn sein Fraktionskamerad Birger Lüssow mit seiner Krämertätigkeit in Erklärungsnöte. Im Internet verkauft er neben einschlägigen CDs über seinen Szeneladen auch Schlagstöcke, Sturmhauben und Mundschutz. Des Weiteren steht Lüssow im Verdacht, Mittel seines Bürgerbüros zweckentfremdet zu haben.