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Donnerstag, 21. Januar 2016

Köln: Gefährliche neue Bündnisse – Hooligans, Türsteher und Rechtsrextremisten organisieren Übergriffe auf „Fremde“

Die Übergriffe in der Silvesternacht im Umfeld des Kölner Hauptbahnhofs haben zu einem besorgniserregenden Erstarken rechtsextremer Kreise im liberalen Köln geführt. Nach dem Mordversuch an der inzwischen als Oberbürgermeisterin amtierenden Henriette Reker – durchgeführt von einem Aktivisten mit langjähriger rechtsextremer Vergangenheit – hatte es zunächst so ausgesehen, als sei die rechtsextreme Szene eingeschüchtert. Offensichtlich haben die Übergriffe nun dazu beigetragen, die „Bewegung“ zusammenzuschweißen und zu radikalisieren.

Dienstag, 05. Januar 2010

Israel-Connection und kein Ende: Über die 'taktische Natur' des Anti-Antisemitismus von rechts

Gemeinhin gilt der Antisemitismus als unverzichtbarer Bestandteil "rechter" Ideologien. Doch immer mehr politische Gruppierungen am rechten Rand verzichten bewusst auf diesen Topos der Ausgrenzung und machen sich umgekehrt für den Staat Israel stark. Für viele Beobachter der Szene handelt es sich dabei jedoch bloß um eine "taktisch motivierte Abkehr vom offenen Antisemitismus".