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Mittwoch, 30. Dezember 2015

NS-Propaganda im bundesdeutschen Rechtsextremismus

Der "Lassaner Bote" ist eine mehrmals im Jahr erscheinende Flugschrift örtlicher neonazistischer "freier Kameradschaften" in Mecklenburg-Vorpommern, die ihrerseits vielfältige Verbindungen zur dortigen NPD aufweisen. Das Blättchen wird kostenlos über Briefkästen verteilt. Es verbirgt seinen rechtsextremen Hintergrund nicht, ist aber auf Breitenwirkung angelegt und relativ seriös gestaltet. Das Sommerheft 2015 thematisiert fast ausschließlich das, was im neonazistischen und rechtsextremen Lager als "Überfremdung" und "Volkstod" bezeichnet wird. Der Politik wird in verschiedenen Beiträgen vorgeworfen, Deutsche zu vertreiben und deutschen Familien zu schaden, andererseits aber den Zuzug von Asylbewerbern und anderen Einwanderern zu befördern. Unter anderem wird ein Foto gezeigt, laut Bildunterschrift eine "Mauerparole in Berlin im Mai 1945" mit dem Text "Wir kämpfen für die Zukunft unserer Kinder!" Ein weiterer Beitrag thematisiert den Geburtenrückgang. Daneben steht ein Textkasten folgenden Inhalts: "Die Arbeit ehrt die Frau und den Mann. Das Kind adelt die Mutter."

Mittwoch, 18. April 2012

Rechtsextremistische Propaganda bald in jedem Briefkasten? NPD Sachsen startet Medienoffensive

In einer kurzen Mitteilung kündigte die sächsische NPD kürzlich an, neun regionale Zeitungen, die auf den ersten Blick nicht als NPD-Publikationen zu erkennen sind, zu verteilen. Damit werde ein neues Kapital in der Öffentlichkeitsarbeit aufgeschlagen. In Wirklichkeit folgt der Landesverband – normalerweise oft Vorreiter – nur den „Kameraden“ aus Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern.

Donnerstag, 25. August 2011

Themenwoche: Verfassungsfeinde staatlich alimentiert - Die Mitarbeiter der NPD-Landtagsfraktion

Nach dem Abgeordnetengesetz dürfen Landtagsfraktionen Geld- und Sachleistungen nur für die Aufgaben verwenden, „die den Fraktionen nach der Landesverfassung, diesem Gesetz und der Geschäftsordnung des Landtages obliegen.“ Eine Verwendung für Parteiaufgaben ist untersagt und unzulässig. Die NPD-Fraktion kann dem eigenen Landesverband somit auf direktem Wege keine Geldzuwendungen zukommen lassen...

Mittwoch, 02. Februar 2011

Sponsored by Abriss-KrĂĽger? NPD-Bote in Nordwestmecklenburg erschienen

Das Phänomen Regionalzeitung aus NPD-nahen Kreisen hat mittlerweile auch Nordwestmecklenburg erreicht. Eine der „Hauptattraktionen“ des Blättchens ist Sven Krüger. Der Abrissunternehmer aus Jamel gab in der ersten Ausgabe des "Meckelbörger Boten" Ende vergangenen Jahres bereits ein Interview, in der aktuellen Ausgabe sieht der erst kürzlich wegen des Verdachts der Hehlerei und Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verhaftete Krüger in einem „neuen System – neue Möglichkeiten“.

Dienstag, 09. März 2010

"Volksaufklärung" – Birger Lüssow (NPD) verantwortet „Rostocker Boten“

Bereits seit dem Jahr 2004 bringt der Verein „Initiative für Volksaufklärung“ unter wesentlicher Beteiligung des NPD-Wahlkreismitarbeiters Enrico Hamisch im Osten Mecklenburg-Vorpommerns "Boten" zur Massenagitation und -propaganda heraus. Nun soll es erstmals auch einen „Boten“ in Rostock geben. Als Presserechtsverantwortlicher tritt der NPD-Landtagsabgeordnete Birger Lüssow auf.

Freitag, 12. Februar 2010

Übernehmen NPD-Mitglieder jetzt auch noch Kindergärten? Der "Fall Bartow" und seine Konsequenzen

Bereits vor etwas mehr als zwei Monaten setzte die NPD MV die Öffentlichkeit davon in Kenntnis, dass ein Versuch der Übernahme einer Kindertagesstätte durch eines ihrer Mitglieder im Dorf Bartow gescheitert sei. Während die rechtsextreme Szene nun u.a. mit der Erstausgabe des "Demminer Boten" den Vorfall propagandistisch ausschlachten will, befürchten Kenner der Szene dahinter Ansätze für eine neue Strategie.