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Montag, 19. Oktober 2015

Nach dem Attentat von Köln: Wer war die FAP?

Die Ermittler sind sich mittlerweile ziemlich sicher. Das Attentat auf die Kölner Oberbürgermeister-Kandidatin Henriette Reker erfolgte aus einer politischen Motivation heraus. Dem mutmaßlichen Attentäter wird eine einschlägige Vergangenheit in der Neonazi-Szene der Domstadt nachgesagt. Offenbar gehörte er zum Sympathisanten-Kreis der verbotenen FAP – gemeinsam mit der ebenfalls verbotenen SRP wahrscheinlich die radikalste extrem rechte Partei der Nachkriegsgeschichte.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Mannheim setzt gewaltbereiten Neonazi-Erzieher zu Recht vor die Tür

Die fristlose Kündigung eines bei der Stadt Mannheim als Horterzieher beschäftigten Neonazis ist rechtens. Aufgrund der menschenverachtenden Weltanschauung sei der Mann für diesen sensiblen Beruf nicht geeignet, entschied das zuständige Arbeitsgericht. Wie tief Gregor N. in die Szene verstrickt ist, hatten im letzten Jahr Recherchen der „AG Antifaschistischer Kommunalwahlkampf“ ans Licht gebracht.

Freitag, 14. November 2014

Neonazi-Partei Die Rechte nimmt Menschen mit jüdischem Glauben ins Visier

Als die Neonazi-Partei Die Rechte im Sommer 2012 gegründet wurde, strebte ihr Gründer Christian Worch ein „gemäßigtes“ Image an. Diese Ausrichtung ist längst in der Schublade verschwunden, mittlerweile versucht die Straßenkämpfer-Truppe, nur noch mit Krawall-Aktionen wie einer Bürgerwehr, Aufmerksamkeit zu erhaschen. Ihr neuster Tiefpunkt: In Dortmund erkundigte sich das Die Rechte-Ratsmitglied Dennis Giemsch nach der Zahl der Menschen jüdischen Glaubens in der Stadt, um „einen angemessen Umgang zu finden“.

Freitag, 15. August 2014

Volksverhetzungs-Anklage gegen NPD-Hobbypolitiker Babic

Dem parteiintern umstrittenen rheinland-pfälzischen NPD-Aktivisten Safet Babic droht erneut Ärger mit dem Gesetz. Nachdem er bereits vor vier Jahren wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt worden war, hat nun die Staatsanwaltschaft Trier Anklage wegen Volksverhetzung erhoben. Der Vize-Chef des Landesverbandes soll Flüchtlinge als „Affen in Menschengestalt“ diffamiert haben.

Freitag, 04. Juli 2014

„SS-Siggi“ tritt ab – Die Rechte-Spitzenkader Giemsch rückt in Dortmunder Stadtrat nach

Die Dortmunder Spatzen hatten es schon lange von den Dächern gezwitschert, nun ist es es eingetroffen. Der erst am 25. Mai in den Rat der gut 570.000 Einwohner zählenden Stadt gewählte bekannte Neonazi Siegfried Borchardt legt „aus gesundheitlichen Gründen“ zum Monatsende sein Mandat nieder. Nachrücken wird mit Dennis Giemsch ein brauner Hardliner mit bestem Szenenetzwerk.