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Mittwoch, 23. Juli 2014

Kritik linker Israelfeindlichkeit – immer noch aktuell

Im Ca Ira-Verlag erschien eine Neuausgabe der Schrift „Das Israelpseudos der Pseudolinken“, die 1971 von dem Philosophen Michael Landmann veröffentlicht wurde. Der Autor kritisierte die seinerzeitige Positionierung der „Neuen Linken“ gegen Israel und auf der arabischen Seite mit deren Vernichtungsoptionen, wobei die seinerzeitige Kritik linker Israelfeindlichkeit heute immer noch aktuell ist.

Donnerstag, 05. April 2012

Israelkritisches Gedicht von Literaturnobelpreisträger Grass sorgt für Sturm der Entrüstung

Die Tage vor Ostern gelten als „Saure-Gurken-Zeit“. In den Medien geht es ruhig und gesittet zu, nur selten wird Anlass zur Erregung geboten. Der Literaturnobelpreisträger Günther Grass setzte der Ruhe gestern mit einem Paukenschlag ein Ende: Sein Gedicht „Was gesagt werden muss“, in dem er Israel heftig kritisiert, sorgte im medialen und politischen Berlin für einen Sturm der Entrüstung.

Donnerstag, 14. Juli 2011

Die Habermas-Methode: Reaktionen

Erste Reaktionen auf den Abdruck einer gekürzten Fassung eines Aufsatzes des Althistorikers Egon Flaig aus dem Band "Singuläres Auschwitz" ließen nicht lange auf sich warten. Spiegel-online brachte einen kurzen Hinweis, die taz gar eine Replik. Der Autor Rudolf Walther wirft Flaig darin vor, nicht in der Sache zu argumentieren, sondern sich einer bildungsbürgerlichen "Dünkelhaftigkeit" hinzugeben und "grobianisch" zu attackieren. Flaig, der nebenbei gesagt kein "Lateinlehrer", sondern Althistoriker ist, wird von Walther allerdings auch nicht gerade mit Samthandschuhen angefasst: "Von welchem intellektuellen Zuschnitt Flaig ist, verrät er mit unbedarft gräkoromanischem Abendländertum: 'Die athenische Demokratie ist für mich bedeutsamer als die Schoa. Und wer kann mir verbieten, ihr diese Bedeutsamkeit zu verleihen?' Niemand, denn es herrscht Meinungsfreiheit - auch für Kretins und idiotes (Stümper)." Da sei nur der Hinweis erlaubt, dass "idiotes" aus dem Griechischen kommt und keinesfalls in erster Linie "Stümper", sondern "Privatmann" heißt. Aber mit der "Marotte", auf solche Kleinigkeiten Rücksicht nehmen zu müssen, "wurde nach 68 aufgeräumt", meint Rudolf Walther in der taz. In ein ganz ähnliches Horn stößt die zumindest teilweise dem linksextremisischen Spektrum zugeordnete Tageszeitung "Junge Welt". Sie wirft Flaig "Hetze" vor. In der "Welt" hingegen springt Henryk M. Broder Flaig zumindest dahingehend bei, dass die These von der Singularität von Auschwitz nicht sehr viel Sinn ergebe.

Donnerstag, 19. August 2010

Das Judentum und der kausale Nexus – Siegfried Gerlich über „Antisemitismus“

Einst sprach Ernst Nolte im Historikerstreit von einem „kausalen Nexus“, der zwischen dem Gulag-System und Auschwitz bestehe. Demnach müsse Auschwitz als chronologisch nachfolgende, „überschießende Reaktion“ auf den Bolschewismus verstanden werden. Der Nolte-Kenner und -Schüler Siegfried Gerlich geht nun in der aktuellen „Sezession“ (Nr. 37, August 2010) noch einen Schritt weiter. Demnach sei auch der Antisemitismus nicht ohne die jüdischen Selbstbilder verstehbar.