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Dienstag, 07. Oktober 2014

Probleme der multikulturellen Gesellschaft aus der Perspektive eines Bürgermeisters

Der medial gut bekannte Bezirksbürgermeister von Neukölln in Berlin, Heinz Buschkowsky, legt mit „Die andere Gesellschaft“ ein neues Buch aus persönlicher Sicht zu Problemen einer multikulturellen Gesellschaft vor. Einerseits beeindruckt es durch das Aufzeigen unterschiedlicher Problemlagen, andererseits verstört des durch die Subjektivität des Autors.

Mittwoch, 07. Mai 2014

NPD-„Fantasieveranstaltung“ mit Sarrazin und Buschkowsky soll lahmen Wahlkampf ankurbeln

Die NPD-Propaganda-Maschine schlägt wieder zu. Öffentlichkeitswirksam lädt Pressesprecher Frank Franz zu einer Podiumsdiskussion mit Thilo Sarrazin, Heinz Buschkowsky und dem Vorsitzenden des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose. Der Grund: Nach der wahrscheinlichen Absage der Gäste möchte sich die angeschlagene Partei in der bekannten Opfer-Rolle suhlen.

Freitag, 19. Oktober 2012

„Neukölln ist überall“ – Einseitige und vereinfachende, aber beachtenswerte und problemorientierte Beiträge zur Integrationsdebatte

Heinz Buschkowsky, der sozialdemokratische Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, schildert in seinem Buch „Neukölln ist Überall“ in mitunter drastischer Sprache die sozialen Konflikte in einem als „abgehängt“ geltenden Stadtteil einer deutschen Großstadt. Einerseits enthält das Buch einseitige und vereinfachende, andererseits aber auch beachtenswerte und problemorientierte Beiträge zur Integrationsdebatte.

Freitag, 04. Februar 2011

Fernsehtipp: „Zwischen Sarrazin und Muezzin“

Neukölln gilt als Paradebeispiel einer misslungenen Integration von Ausländern. Es gilt als Problemviertel, aus dem jeder ausziehen möchte, sobald ihm der soziale Aufstieg gelungen ist. Soweit die Vorurteile, die Wirklichkeit zeigt Güner Balci in ihrer Reportage.  Spätestens seit Thilo Sarrazins Bestseller ist der Berliner Stadtteil Neukölln für viele Deutsche endgültig zum Synonym für fehlgeschlagene Integrationsbemühungen, für Hartz IV, für Jugendkriminalität geworden. Berlins größter und ärmster Bezirk gilt als das größte bundesdeutsche Ghetto. „Multikulti ist gescheitert“, skandierte schon vor Jahren Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky und gab damit auch ein Signal für viele deutsche Bewohner des Viertels: Wer kann, zieht weg!Doch zwischen all den unbestrittenen Problemen, inmitten der Gewalt und der Hoffnungslosigkeit gibt es auch immer mehr Menschen, die nicht bereit sind, ihren Kiez aufzugeben. Da ist Gilles Duhemes, ein in Paris geborener Berliner, der mit seinem kleinen Verein „Morus 14 e.V.“ allen Schwierigkeiten zum Trotz 100 Kindern aus Migrantenfamilien kostenlose Schülerhilfe anbietet. Sein Motto: „Wir brauchen nicht mehr Geld für die Familien, wir müssen Gehirnzellen importieren, wir dürfen diese Kinder nicht aufgeben.“ Da gibt es Songül Cetinkaya, eine Bewegungstherapeutin, die seit Jahren mit schwer erziehbaren Jugendlichen Tanzworkshops veranstaltet und auch dann nicht aufgibt, wenn sie bedroht und beleidigt wird. „Man muss die Perlen entdecken und sie fördern, dann gibt es gute Vorbilder und dann geht es auch mit Neukölln bergauf“, davon ist die 36-Jährige überzeugt. Und es gibt auch die Ur-Neuköllner noch, Menschen wie Elke Binios. Sie ist ein Kind der Nachkriegszeit, kann sich noch an Zeiten erinnern, in denen in Neukölln Kühe in Hinterhöfen gehalten wurden: „Ick zieh hier nüsch mehr weg. Mir könnse nur noch mit de Zinnkiste raustragen.“ Am Sonntag, 6. Februar 2011, 18.30 Uhr, zeigt die „ZDF.reportage: Zwischen Sarrazin und Muezzin“ den Alltag in Berlins größtem und ärmstem Bezirk.

Dienstag, 02. November 2010

Der unerwünschte Schatz: „Es gibt Schlimmeres als Buschkowsky“

Im April wurde der Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky mit einem der höchsten Preise der SPD, dem Gustav-Heinemann-Preis, ausgezeichnet. Er sei ein „sozialdemokratischer Schatz“, lobte Parteichef Gabriel in seiner Laudatio. Ein Schatz, den man zuweilen versteckt. Denn in Arbeitsgruppen zu Integration oder Migration ist der Berliner nicht vertreten. Seine Position sei dort nicht erwünscht, erklärte Buschkowsky unlängst in einem Interview.

Mittwoch, 29. September 2010

Peter Brandt (SPD) wirbt in „Junge Freiheit“ für ein „positives Verhältnis zur Nation“

Pünktlich zum 20. Jahrestag der deutschen Einheit wartet die rechtskonservative Wochenzeitung „Junge Freiheit“ (JF) mit überarbeitetem Design und gesteigerter Auflagenzahl auf. Als besonderen Coup gibt es ein Interview mit Peter Brandt, dem Sohn von Willy Brandt. Der Historiker empfiehlt der SPD, in der er selbst Mitglied ist, „ein realistisches und positives Verhältnis zu Volk und Nation“. 

Mittwoch, 21. April 2010

Gustav-Heinemann-Preis für Neuköllner-Bürgermeister

Er sei „ein Kümmerer, mit viel Verstand, einem großen – und auch heißen – Herzen“, sagt SPD-Chef Sigmar Gabriel über Heinz Buschkowsky (SPD). Der Neuköllner Bürgermeister wurde am Montag mit dem Gustav-Heinemann-Bürgerpreis geehrt. Zum 31. Mal verlieh der SPD-Parteivorstand in diesem Jahr diese Auszeichnung für gesellschaftspolitisches Engagement. von Birgit Güll für den vorwärts Foto: Dirk Bleicker