Suchergebnisse

Es liegen 17 Ergebnisse für "Hans-Olaf Henkel" vor.

Parteigründer Lucke tritt aus der AfD aus: Der Lotse geht von Bord

Es war ein Abgang mit Ansage: Parteigründer Bernd Lucke verlässt an diesem Freitag die AfD. Seine Begründung indes bleibt fadenscheinig, bestimmte der Ex-Sprecher doch lange die Richtung seiner Partei. Derweil werden immer mehr Austritte von Funktionären und Mitgliedern bekannt. Wie geht es weiter mit der selbsternannten Alternative?

Nach Petry-Wahl: AfD zementiert rechten Kurs

Die AfD hat sich entschieden: Der Parteitag wählte am Wochenende in Essen Frauke Petry mit einer deutlichen Mehrheit von rund 60 Prozent zur Sprecherin. Ansonsten ist der Bundesvorstand überwiegend mit Hardlinern besetzt. Der unterlegene Bernd Lucke denkt mit seinen Anhängern über einen Parteiaustritt nach.

AfD Schwerin: Mit der „Nazikeule“ gegen Parteichef Lucke

Im Richtungsstreit positioniert sich die AfD in Mecklenburg-Vorpommern durch Personen und Statements auf der Seite der Gegner von Vorstandssprecher Bernd Lucke. Für den 5. Juni hat der Schweriner Kreisverband den Hardliner Björn Höcke eingeladen, der nicht nur dem wirtschaftsliberalen Flügel ein Dorn im Auge ist. Aber auch verbal rüsten die hiesigen AfD-Kader auf.

Analyse der AfD aus der Perspektive von Gramscis Gesellschaftsanalyse

Der Politikwissenschaftler Albert Werner legt mit seinem Buch „Was ist, was will, wie wirkt die AfD“ einen Text vor, welcher die im Titel gestellten Fragen auf Basis von Gramscis Gesellschaftsanalyse beantworten will. Zwar ist dieser Ansatz durchaus erkenntnisfördernd, gerät hier und da aber etwas mechanisch und schematisch, während die Ausführungen zu den inneren Konfliktpotentialen in der Partei mehr überzeugen.

NPD erleidet Schiffbruch bei Hamburger Bürgerschaftswahl

Gestern fuhr die NPD bei der Hamburger Bürgerschaftswahl ihr schlechtestes Ergebnis seit Jahren ein. Ins Parlament hingegen wurde die AfD gewählt. Ihr Resultat von 6,1 Prozent sorgt trotzdem für Zündstoff.

AfD räumt Probleme mit rechten Mitgliedern ein

„Es gibt innerparteiliche Schwierigkeiten mit diesen Typen“, sagte AfD-Spitzenmann Hans-Olaf Henkel gegenüber der Ostseezeitung. Gemeint sind Mitglieder, die sich selbst am äußersten rechten Rand verorten. Im Kontext der letzten Tage und Wochen hätte ein Leugnen ohnehin keinen Sinn gemacht, in Brandenburg musste ein frischgebackener AfD-Landtagsabgeordneter die Fraktion verlassen – ihm wird vorgeworfen, auf Facebook antisemitische Statements verbreitet zu haben. Ein Angebot, bei der NPD unterzuschlüpfen, lehnte Jan-Ulrich Weiß ab.

AfD-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern: stramm rechts

Die Schwesterverbände haben in Sachsen, Thüringen und Brandenburg vorgelegt, nun möchte die AfD Mecklenburg-Vorpommern nachziehen. Im Herbst 2016 peilen die Euro-Kritiker den Einzug ins Schweriner Schloss an. Bislang sind ihre Führungsfiguren an der Ostsee vor allem mit fremdenfeindlicher Hetze und durch eine kaum vorhandene Distanz zur NPD aufgefallen.

Kommentar: Nach NPD-Annäherung - "AfD hat gefährlich naives Demokratieverständnis"

Der kommunalpolitische Einstand der AfD im Kreistag NWM-Wismar hat für Aufsehen gesorgt: Die örtlichen Parteikollegen von AfD-Chef Lucke ("nicht im Mindesten eine rechte Partei") weigern sich, eine demokratische Vereinbarung gegen die NPD zu unterstützen – und empören sich nun über die scharfe Kritik daran.

AfD lässt Maske fallen: Kreistagsmitglieder kündigen mögliche Unterstützung der NPD an

Der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern der selbsternannten Alternative für Deutschland (AfD) torpediert das von Parteisprecher Bernd Lucke wie eine Monstranz getragene Image einer „nicht-rechten“ Partei. Während die Staatsanwaltschaft gegen Landeschef Holger Arppe wegen des Verdachts auf Volksverhetzung ermittelt(e), denken die AfD-Kreisräte in Nordwestmecklenburg über eine Unterstützung von NPD-Anträgen nach. Ohnehin scheinen die Hobbypolitiker keine Berührungsängste zu David Böttcher zu haben, dem Personenschützer des NPD-Bundesvorsitzenden Udo Pastörs.

Europawahl: Ex-NPD-Chef Voigt schafft es nach Straßburg

Die NPD konnte bei den Europawahlen ihre ehrgeizigen Ziele nur teilweise umsetzen. Bis zuletzt hatte die Partei auf zwei Mandate gehofft, nun schafft es nur Ex-Chef Udo Voigt nach Straßburg. Zufriedene Gesichter hingegen bei der AfD. Die Euro-Kritiker erreichten aus dem Stand 7,0 Prozent und damit sieben Sitze. Die ohnehin kaum noch präsenten REP scheiterten komplett.

Europawahl: REPs reichen Unterstützungsunterschriften ein – Die Rechte droht zu scheitern

Am kommenden Montag endet die Frist zur Einreichung von Unterstützungsunterschriften. Diese sind Voraussetzung für Parteien, die nicht bereits im Europaparlament, im Bundestag, bzw. mit mindestens fünf Abgeordneten in einem Landtag sitzen, um zur Europawahl am 25. Mai antreten zu können. Während die REP nach eigenen Angaben die Hürde von 4.000 Unterstützern souverän meistern konnten, droht der Neonazi-Splitterpartei Die Rechte ein Debakel.

AfD steuert in islamfeindliches Fahrwasser

In einer Mitgliederbefragung haben sich die Mitglieder des bayerischen Landesverbandes der Alternative für Deutschland (AfD) für einen ultrarechten Kurs ausgesprochen. Besonders islamfeindliche Thesen finden an der Basis hohe Zustimmung. Diese Ergebnisse könnten Parteisprecher Bernd Lucke, der sich stets mit Händen und Füßen gegen ein rechtspopulistisches Image seiner Organisation gewehrt hatte, zwei Tage vor ihrem Europarteitag in Aschaffenburg in Erklärungsnot bringen.

Sinti und Roma unerwünscht: AfD-Chef Lucke springt auf „Asylbetrügerdebatte“ auf

„Einwanderung ja. Aber nicht in unsere Sozialsysteme“. Mit dieser Parole ging die Alternative für Deutschland im letzten Bundestagswahlkampf auf Stimmenfang. Auf die nationalchauvinistische Karte werden die Eurokritiker wohl auch bei der Europawahl setzen. In einem Focus-Interview sprach ihr Chef Bernd Lucke in Bezug auf Sinti und Roma von einer „nicht gut integrierbaren Randgruppe“. Sozialhilfe für zugezogene EU-Ausländer lehne er ohnehin ab. Derweil fliegen im hessischen AfD-Verband die Fetzen. Allerdings hinter verschlossenen Türen, denn die Medien waren – wie es die NPD auch gerne macht – vom Parteitag ausgeschlossen worden.

Ex-BDI-Präsident Henkel heuert endgültig bei AfD an

Nach Informationen des Focus verstärkt Ex-BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel die Reihen der eurokritischen Alternative für Deutschland. Zusammen mit dem amtierenden Sprecher Bernd Lucke soll der einstige Manager die AfD ins Europaparlament führen. Zuletzt hatte die Protestpartei vor allem mit innerparteilichen Grabenkämpfen für Schlagzeilen gesorgt.

AfD-Unterwanderung: NPD-Ankündigungen nicht für bare Münze nehmen

Mit vollmundigem „Propaganda-Getöse“ die Öffentlichkeit suchen, dafür ist die NPD bekannt. Ihr neuster Coup: Gerüchte über eine gezielte Unterwanderung der neugegründeten Protestpartei „Alternative für Deutschland“ verbreiten. Allerdings sollte nicht jede NPD-Meldung für bare Müze genommen werden.  

Die „Anti-Euro-Populisten“: Neue Kampagne soll NPD zurück in die Erfolgsspur führen

Vergeblich versuchte die NPD in den letzten Monaten an ihre Erfolgswelle aus den Jahren 2004 bis 2006 anzuknüpfen. Dies lag nicht zuletzt am Fehlen eines mobilisierenden Themas, wie es einst „Hartz IV“ war. Nun glaubt die Parteiführung fündig geworden zu sein: Mit der Kampagne „Raus aus dem Euro“ möchte man an vergangene Erfolge anknüpfen.

Jürgen Elsässer und sein Magazin "Compact" - Der Gottfried Feder des 21. Jahrhunderts?

Im Dezember 2010 startete ein ungewöhnliches Projekt. Der linke Nationalstaatsverteidiger und umstrittene Publizist Jürgen Elsässer brachte mit "Compact" ein neues politisches Hochglanzmagazin auf den Markt. Ab Mai 2011 soll das nun sogar monatlich erscheinen und dabei eine Brücke zwischen links und rechts schlagen.