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Dienstag, 13. Dezember 2016

Über 600 Verfahren gegen ehemalige Mitglieder verbotener rechtsextremer Vereinigungen

In der Antwort auf eine Kleine Anfrage gab der sächsische Justizminister bekannt, dass über 600 Strafverfahren gegen ehemalige Mitglieder inzwischen verbotener Gruppierungen eingeleitet wurden. Die meisten Verfahren wurden wegen Körperverletzung, Diebstahls und Betruges eingeleitet. In der Folge fordert ein Landtagsabgeordneter der Grünen die Erhöhung des Verfolgungsdrucks auch nach einem Vereinigungsverbot.

Dienstag, 08. November 2016

Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen Neonazi-Terrorzelle

Nach übereinstimmenden Medienberichten klagt die Bundesanwaltschaft sieben Männer und eine Frau an. Ihnen wird vorgeworfen, als Mitglieder einer terroristischen Vereinigung zahlreiche Straftaten verübt zu haben. Neben Angriffen auf Unterkünfte für Asylbewerber im sächsischen Freital listet die Anklageschrift Anschläge auf Politiker und linke Projekte auf. Deshalb gehen die Ermittler von versuchtem Mord auf.

Mittwoch, 27. April 2016

Sächsischer Verfassungsschutzbericht 2015 immer noch ohne Pegida

Der Verfassungsschutzbericht 2015 verzeichnet einen Anstieg rechtsextremer Personen sowie einen Anstieg der rechtsextremen Straftaten. Als Kernthema des vergangenen Jahres in der Szene identifizieren die Schlapphüte die Asyldebatte. Entsprechend habe sich die Zahl der Anti-Asyl- Demonstrationen vervierfacht. Die sachsenweit aufsehenerregendste Gruppe in diesem Bereich, nämlich Pegida und ihre Ableger, erfasst der Bericht aber nicht.

Mittwoch, 20. April 2016

Unbekannte verüben Brandanschlag auf bewohnte Flüchtlingsunterkunft

Am späten Dienstagabend warfen bislang unbekannte Täter drei Brandsätze auf eine bewohnte Unterkunft für Geflüchtete im Chemnitzer Stadtteil Einsiedel, in der vor allem Familien mit Kindern untergebracht sind. Dort macht eine vermeintliche Bürgerinitiative seit Monaten Stimmung gegen die ankommenden Menschen. Nur einen Tag vorher zerschlugen die Behörden im sächsischen Freital eine Neonazi-Terrorzelle.

Freitag, 28. August 2015

Einknicken vor dem Mob: Landratsamt verhängt Versammlungsverbot in Heidenau

In Heidenau wird es nach dem Willen des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge heute kein Willkommensfest für Flüchtlinge geben. Da rechte Gruppen ebenfalls zu Protesten aufriefen, könne die Sicherheit nicht gewährleistet werden. Der Staat geht in die Knie – vor gewalttätigen Neonazi-Banden und ihren Unterstützen und Helfershelfern aus der sogenannten Mitte der Gesellschaft.