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NPD-Klatsche in Thüringen: Das Wieschke-Desaster

Patrick Wieschke hat den Karren gegen die Wand gefahren. Mit 3,6 Prozent ist die NPD in Thüringen weit hinter ihrem selbstgesteckten Ziel von sieben Prozent plus X zurückgeblieben. Die jüngsten Veröffentlichungen über die Vergangenheit des Spitzenkandidaten dürften selbst hartgesottene Unterstützer abgeschreckt haben. Die AfD unter Rechtsausleger Björn Höcke schickt hingegen elf Vertreter in den Erfurter Landtag. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp über 52 Prozent.

„Rock für Deutschland“ wird zu Mini-Spektakel

Mehrere Tausend Besucher drängten früher auf den NPD-Event „Rock für Deutschland“ in Gera. Mittlerweile hat die Szene-Veranstaltung massiv an Attraktivität eingebüßt und die Besucherzahlen sind eingebrochen. Lediglich 300 Rechtsrock-Fans nahmen am Sonnabend an dem Konzert teil.

Hoffen auf Landtagseinzug: Thüringer NPD tauscht Straßenkampf-Outfit gegen Anzug und Krawatte

Vor etwas mehr als zehn Jahren stiftete er „Kameraden“ an, einen Sprengstoffanschlag auf einen Döner-Imbiss zu verüben, nun möchte er im zukünftigen Thüringer Landtag die NPD-Fraktion führen: Patrick Wieschke. Ihm zur Seite steht mit Thorsten Heise ein einschlägig vorbestrafter Gewalttäter und Volksverhetzer. Ob sich die braunen Straßenkämpfer aber tatsächlich ins „parlamentarische Hamsterrad“ begeben, ist fraglich: In ihrem Wahlkampfbudget klafft ein großes Loch.

Neonazi-Großevent: Wohlleben-Unterstützer und Rennicke gemeinsam gegen „Presselügen und Meinungsdiktatur“

Der „Thüringentag der nationalen Jugend“ gehört längst zu den etablierten Neonazi-Musikfestivals. In diesem Jahr soll am kommenden Wochenende in Kahla, wo bereits seit vielen Jahren eine vitale braune Szene existiert, die zwölfte Auflage über die Bühne gehen. Organisiert wird die Veranstaltung, als deren Headliner der Neonazi-Barde Frank Rennicke angekündigt ist, von Unterstützern des mutmaßlichen NSU-Mitverschwörers Ralf Wohlleben.

Gera: NPD-Landesvize scheitert mit Klage gegen OB-Wahl

Da er nicht für die freiheitlich-demokratische Grundordnung eintrete, verweigerte der zuständige Wahlausschuss dem thüringischen NPD-Landesvize Gordon Richter die Zulassung zur Wahl eines Oberbürgermeisters in Gera. Deshalb ficht der Rechtsextremist den Urnengang nun an.

60 NPD-Anhänger schließen in Sonneberg „seriös radikal“ eine Aktionswoche zur Bundestagswahl ab

Mit deutlicher weniger Teilnehmern als erwartet beendete die NPD Thüringen eine Kundgebungswoche in der Spielzeugstadt Sonneberg. Im Vorfeld der Demo kursierten Zahlen von 100, 150, sogar 200 möglichen Rechtsextremisten. Gegen die Aufmarsch protestierten nach Polizeiangaben etwa 400 Bürgerinnen und Bürger.

Thüringer NPD setzt im Bundestagswahlkampf auf vorbestrafte Gewalttäter

Keine Überraschung gab es gestern bei der Aufstellung der thüringischen NPD-Landesliste für die Bundestagswahl. Auf den ersten beiden Plätzen kandidieren vorbestrafte Gewalttäter, was die Partei für die anvisierte nationalkonservative Zielgruppe unwählbar machen dürfte. 

750 Neonazis feiern ihr „Rock für Deutschland“ – Gegenproteste mit massivem Zugewinn

Rund 750 Neonazis nahmen am Samstag am Rechtsrock-Festival „Rock für Deutschland“ (RfD) im thüringischen Gera teil. Demgegenüber standen über 2.000 Menschen, die laut- und ausdrucksstark gegen das Rechtsrock-Festival protestierten.  

Kein „Rock für Deutschland“? Gera ändert Nutzungssatzung des Veranstaltungsgeländes

Das Open Air Festival „Rock für Deutschland“ hat sich zu einer festen Institution im Kalender eines jeden musikliebenden Neonazis entwickelt. Der zehnten Auflage, die diesen Jahr wieder in Gera stattfinden soll, möchte der Stadtrat nun einen Riegel vorschieben.

Neonazi Patrick Wieschke neuer NPD-Chef in Thüringen

Die Delegierten des Landesparteitages der Thüringer NPD wählten gestern erwartungsgemäß den vorbestraften NPD-Organisationsleiter Patrick Wieschke an die Spitze ihres Verbandes. Da auch der bundesweit bekannte, ebenfalls mehrfach vorbestrafte Neonazi Thorsten Heise zukünftig Führungsverantwortung tragen wird, unterstrich die Gliederung ihre Zugehörigkeit zum radikalen Parteiflügel. 

NPD-Landesvize darf in Gera nicht als Oberbürgermeister kandidieren

Am 22. April wird in Gera ein neuer Oberbürgermeister gewählt – jedoch ohne NPD-Beteiligung. Der zuständige Wahlausschuss stellte in seiner Sitzung Mängel beim Wahlvorschlag der rechtsextremistischen Partei fest: Der NPD-Kandidat Gordon Richter trete nicht für die freiheitlich-demokratischen Grundrechte ein.

Europas größtes Rechtsrock-Festival - Gegenbündnis plant Blockade

Am morgigen Sonnabend ist es erneut soweit: Die NPD ruft zum „Rock für Deutschland“ ins ostthüringische Gera. Das Festival, das bereits zum achten Mal stattfindet, hat sich zu einem der größten Neonazi-Veranstaltungen in Europa entwickelt. Im vergangenen Jahr kamen etwa 4.000 Rechtsextremisten, die Anzahl der Gegendemonstranten war eher gering. Dieses Jahr sind hingegen bereits 15 Gegendemonstrationen angemeldet, Ziel des größten Gegenbündnisses: „stoppen – blockieren – verhindern“.  

NPD: Schlammschlachten unter Parteifreunden

Die innerparteilichen Schlammschlachten in der NPD haben sich vor allem in zwei Bundesländern zum offenen Schlagabtausch entwickelt. In Thüringen konnte die derzeitige Chefetage die Übernahme der Parteiführung durch eine radikale Opposition gerade noch abwehren, in Bayern werden mittlerweile weitere führende Parteifunktionäre persönlich attackiert. Der "Frankentag" der NPD-internen Opposition soll in einem früheren Kloster in der Nähe von Gräfenberg stattfinden.