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Es liegen 28 Ergebnisse für "Geert Wilders" vor.

Zur Aktualität der identitären Ideologie

Rechtspopulistische Bewegungen machen sich zur Zeit in vielen westlichen Staaten zum Sprachrohr angeblich bisher unterdrückter Bevölkerungsgruppen und Meinungen. Die identitäre Bewegung entwickelt diesen Ansatz weiter zu einem Projekt der autoritären Staatlichkeit gegen Multikulturalismus, Islam und Einwanderung. Dabei verbindet sie ihre Kampagne für einen ethnisch geschlossenen Nationalstaat mit der Kritik an der kapitalistischen Globalisierung. Mit einem Sprachduktus, der Politik emotionalisiert, wird durch «geistige Verschärfung» das Programm eines defensiven Ethnonationalismus entfaltet. Dieser beruft sich auf Traditionsbestandteile eines völkischen Antimodernismus und eine von dem russischen Philosophen Alexander Dugin entworfene eurasische Geopolitik.

Steigende Teilnehmer_innenzahl bei “Merkel muss weg”-Aufmarsch in Berlin

Unter dem Motto “Merkel muss weg” zogen am 4. März zum mittlerweile fünften Mal Aktivist_innen aus dem rechtsextremistischen und -populistischen Spektrum durch die Mitte Berlins. An dem vom Bündnis “Wir für Deutschland” organisierten Aufzug, dem im November letzten Jahres nur noch 500 Personen folgten, nahmen dieses Mal zeitweise bis zu 800 Personen teil.

Die Freiheit: Islamfeindliche Partei löst sich auf

Auf einem Parteitag am 4. Dezember in Nürnberg soll laut dem Bundesvorsitzenden Michael Stürzenberger die Auflösung der Splitterpartei Die Freiheit beschlossen werden. Die Ziele, vor allem die Agitation gegen den Islam, sieht der Politiker durch die AfD „überzeugend fortgesetzt“.

Dammbruch nach rechtsaußen

Als große Veranstaltung der europäischen Konservativen war er angekündigt: Am Ende wurde der Kongress „Europäische Visionen – Visionen für Europa“ am Samstag in Düsseldorf zum ersten öffentlichen Brückenschlag zwischen AfD und FPÖ. Deren Chef Heinz-Christian Strache gab einen Kurzkurs in Sachen Rechtspopulismus.

Pegidas Kampf gegen die Bedeutungslosigkeit

Im Internet kursieren Gerüchte über eine Sommerpause von Pegida ab Anfang Juni. Während die Ableger gescheitert sind, gehen bei der Mutterorganisation die Teilnehmerzahlen seit Wochen weiter zurück. Für die Gründer angeblich kein Grund, die Spaziergänge einzustellen.

Pegida floppt trotz Wilders

Am Montagnachmittag fand in Dresden die seit langem geplante Pegida-Veranstaltung mit dem Rechtspopulisten Geert Wilders statt. Jedoch blieben die Teilnehmerzahlen weit hinter den Erwartungen zurück. Gegen die Islamkritiker demonstrierten rund 3.000 Menschen.

Gaza-Konflikt bringt die extreme Rechte in Erklärungsnot

In diesen Tagen schaut die ganze Welt mit angehaltenem Atem auf den Nahen Osten. Blutige Auseinandersetzungen fordern Opfer auf beiden Seiten. Längst ist der Konflikt hierzulande angekommen und findet seinen Niederschlag in zahlreichen Demonstrationen. Für die Neonazi-Szene eine willkommene Gelegenheit, um ihrem antisemitischen Weltbild freien Lauf zu lassen. Über das „Wie“ allerdings gibt es Unstimmigkeiten.

Europa droht Rechtsruck

Der Europäischen Union droht bei den Parlamentswahlen im Mai ein Rechtsruck. Nationalistische Parteien fahren derzeit bei Umfragen in Ländern wie Österreich oder Frankreich Spitzenwerte ein. In Deutschland steht die eurokritische Alternative für Deutschland vor dem Sprung nach Straßburg. Ob die NPD eine realistische Chance auf Abgeordnetenmandate hat, entscheidet sich wohl am 26. Februar, wenn das Bundesverfassungsgericht über den Bestand oder den Fall der Drei-Prozent-Hürde urteilt.

Parlamentswahl in den Niederlanden: Schlappe für Rechtspopulist Wilders

Der einstige „Shootingstar“ unter den europäischen Rechtspopulisten, Geert Wilders, ist bei den niederländischen Parlamentswahlen mit seiner „Partei für die Freiheit“ heftig abgestürzt – sie büßte ein Drittel ihrer Sitze ein. Offenbar hat sich ihr europafeindlicher Kurs nicht ausgezahlt. Wilders kündigte unterdessen an, „knallhart“ zurückzukommen.

"Gezielte Gewalt" und "taktische Zurückhaltung" – Interview mit "Störungsmelder" Johannes Radke

Verbote in der Kameradschaftsszene, rechtsextreme "Labelwechsel" und der fließende Übergang zwischen Rechtsextremismus und den "PRO-Bewegungen". Das sind einige Themen unseres heutigen Samstagsinterviews mit Johannes Radke. Er ist freier Journalist mit dem Themenschwerpunkt Rechtsextremismus und Jugendkultur. Seit 2009 betreut er für ZEIT-Online den "Störungsmelder". Vor kurzem veröffentlichte er mit Toralf Staud das Buch "Neue Nazis".

Abgeordnetenhauswahl in Berlin: Provokationen am rechten Rand

Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus konkurrieren die Rechtspopulisten von „pro Deutschland“ und der „Freiheit“ miteinander und mit der rechtsextremen NPD – keine der drei Parteien dürfte auch nur annähernd in die Nähe der Fünf-Prozent-Hürde gelangen. Dieser Beitrag von Tomas Sager erschien zuerst im Blick nach rechts und ist mit freundlicher Genehmigung übernommen worden

Rechtspopulismus in den Niederlanden: Wilders das Ventil

Ben Knapen ist niederländischer Europaminister, seine Partei, die christdemokratische CDA (Christen Democratisch Appèl) bildet zusammen mit der rechtsliberalen VVD ein Minderheitsregierung, die von der islamkritischen Freiheitspartei Geert Wilders tolerieren lässt. Auf sueddeutsche.de führte Thomas Kirchner ein interessantes Interview, in dem es auch um die Zusammenarbeit mit dem Rechtspopulisten geht.

Anti-Anti-Antifa-Demokluft Vol. II – Der internationale Viehbestand

Heinar fasst sich langsam wirklich an die Rübe. Nachdem er mit seiner Kollektion „Der nationale Viehbestand“ die selbsternannten „autonomen Nationalisten“ aufs Korn genommen hat, stehen schon die nächsten Vollpfosten auf der Matte. Von Le Pen bis Geert Wilders, von der "Lega Nord" bis zu den „White Russians“ – so weit das Auge reicht nur Hirnerweichung und Volksverdummung. Storch Heinar sieht sich gezwungen, mit der „Anti-Anti-Antifa-Demokluft Vol. II – Hier marschiert der internationale Viehbestand“ nachzulegen.

Spiel nicht mit den Schmuddelkindern – Pro verliert Bündnispartner

Trotz der von Thilo Sarrazin ausgelösten Debatte ist es um die Rechtspopulisten der Pro-Bewegung ruhig geblieben. Seit Jahren schon machen sie gegen die Islamisierung mobil. Nun könnten sie zum Bauernopfer der Debatte um die Neugründung einer Partei rechts der CDU werden.

Islamkritiker Stadtkewitz gründet Partei mit ehemaligem Vorstand der Piratenpartei Aaron König

Der erst vor wenigen Tagen aus der Berliner CDU-Fraktion ausgeschlossene Rene Stadtkewitz hat seine Ankündigung wahr gemacht und sein Parteiprojekt vorgestellt, mit dem er schon im Herbst kommenden Jahres zur Berliner Abgeordnetenhauswahl antreten will. Als prominentes Gründungsmitglied konnte der Islamkritiker das ehemalige Mitglied des Vorstandes der Piratenpartei, Aaron König, gewinnen. König ist erst im Mai mit der Ankündigung aus der Piratenpartei ausgetreten, „jetzt an anderen politischen Projekten“ arbeiten zu wollen. 

Rene Stadtkewitz aus Berliner CDU-Fraktion ausgeschlossen

Weil er den niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders eingeladen hatte und sich gegen den Bau einer Moschee in BErlin-Pankow aussprach, ist das ehemalige CDU-Mitglied René Stadtkewitz aus der Fraktion der Christdemokraten im Abgeordnetenhaus der Bundeshauptstadt ausgeschlossen worden.

Berliner CDU-Fraktionsführung stimmt für den Ausschluss des Islamkritikers Stadtkewitz

Der Vorstand der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat sich für den Ausschluss ihres parteilosen Fraktionsmitgliedes René Stadtkewitz ausgesprochen. Die entsprechende Empfehlung an die Fraktion ist am Montagabend einstimmig angenommen worden. Am 7. September muss die Fraktion entscheiden, ob sie diesem Beschluss folgt.

„Wir alle sind Israel“ – Ist Rechtspopulist Geert Wilders ein Anti-Antisemit?

Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders spaltet nicht nur die politische Öffentlichkeit in unserem Nachbarland, sondern sorgt auch am rechten Rand der Bundesrepublik für erhebliche Kontroversen. Neben führenden Funktionären der CDU wollen auch hart gesottene deutsche Rechtsextremisten mit ihm nichts zu tun haben. Aber aus ganz anderen Gründen.

Rechtsruck in den Niederlanden: Wilders strebt in die Regierung

Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders kann eine weitere Erfolgsmeldung verbuchen: Bei den gestrigen vorgezogenen Parlamentswahlen in den Niederlanden wurde seine „Partei für die Freiheit“ (PVV) drittstärkste Kraft noch vor den Konservativen von Noch-Premier Balkenende. Wilders zeigt sich offensiv: „Wir wollen regieren.“

Rechtspopulist Wilders triumphiert bei Kommunalwahl

Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders hat auf seinem Weg zur Beteiligung an der politischen Macht bei Kommunalwahlen erheblichen Auftrieb bekommen. Seine „Partei für die Freiheit“(PVV) trat in zwei Städten an: In Almere verdrängte sie die Sozialdemokraten von der Macht, in Den Haag kam sie auf Platz zwei. 

Stimmungstest: Umfragen sehen Rechtspopulist Wilders bei niederländischen Kommunalwahlen bei 30 Prozent

Bei den Kommunalwahlen in den Niederlanden zeichnet sich nach Angaben von „Welt-Online“ ein Erfolg für die islamfeindliche Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders ab.

Landesparteitag von Pro NRW und potentielle Kooperationspartner

Gleich zwei überregionale Medien befassen sich mit Pro NRW.

Die Republikaner: Führungswechsel ohne Perspektive?

Glaubt man den Presseberichten der letzten Tage, wird es in der rechtskonservativen Partei „Die Republikaner“ eine außerordentliche Neuwahl der Parteiführung geben, nachdem infolge des desolaten Abschneidens bei der Bundestagswahl Forderungen nach einem Rücktritt des seit 1994 amtierenden Bundesvorsitzenden Dr. Rolf Schlierer und seiner engsten Mitarbeiter, Johann Gärtner und Ursula Winkelsett, laut geworden waren. Mit freundlicher Genehmigung übernommen vom Blog "Compassionately Conservative".

Geert Wilders darf wieder nach Großbritannien reisen

Der umstrittene niederländische Rechtspopulist zog vor Gericht, weil er im Februar dieses Jahres nicht nach Großbritannien einreisen durfte. Ein Gericht hat die Entscheidung des britischen Innenministeriums nun gekippt, berichtet „DiePresse.com“.

Wo steht der Hauptfeind? – Was Carl Schmitt zur nationalistischen Einheitspartei aus NPD und DVU sagen würde

Der Wunsch nach einer nationalistischen Einheitspartei begann spätestens mit der Verkündung des Deutschlandpaktes. Aus zwei relativ gleichberechtigten Partnern sind mittlerweile politische Gegner geworden. Die NPD wünscht sich die Fusion der beiden Parteien bei eigener Vorherrschaft nach wie vor. Dabei dürfte der Zusammenschluss momentan auch aus inhaltlichen Gründen scheitern, wie ein Blick auf die Theorien Carl Schmitts zeigt. 

Rechtsextreme Parteien erlangen 28 Mandate für Europaparlament

Nicht nur auf kommunaler Ebene in Deutschland wird zukünftig rechtsextremes Gedankengut vertreten sein: Rechtsextreme Parteien haben bei den Europawahlen teilweise massive Stimmenzuwächse zu verzeichnen. In Deutschland konnte die DVU von diesem Trend nicht profitieren. Sie schnitt mit 0,4 Prozent enttäuschend ab.

DVU bei 0,5 / REP bei 1 Prozent – Rechtsparteien in Deutschland bei Europawahlen schwach

Der Rechtspopulist Geert Wilders erzielte in den Niederlanden das landesweit zweitbeste Ergebnis. Einen Rechtstrend befürchteten daraufhin die Beobachter. Zumindest in Deutschland scheint diese Befürchtung nicht Wirklichkeit zu werden. Die rechtsradikalen Republikaner kommen nach ersten Hochrechnungen auf ein Prozent, die rechtsextreme DVU nur auf 0,5 Prozent.

Rechtsextremismus in Europa: Heute Niederlande

Nächster Teil unserer Serie zum Thema Rechtsextremismus in Europa. Bis zur Europawahl am 7. Juni soll in 31 Ländern die rechtsextreme sowie rechtspopulistische Szene beleuchtet werden. Die einzelnen Beiträge stammen aus der Broschüre „Europa im Visier der Rechtsextremen". Diese wurde von der Grünen-Europaabgeordneten Angelika Beer Anfang 2009 veröffentlicht. Themenland heute: Niederlande