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Freitag, 27. Januar 2017

Jahrestag zum Gedenken an NS-Opfer – Höcke und die "richtige Form gegen das Vergessen"

Zum 72. Mal jährt sich am 27. Januar 2017 die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz durch die sowjetische Armee. Seit dem 3. Januar 1996 ist dieser Tag gesetzlich verankerter Gedenktag. Genauso, wie dieser Tag zum Innehalten mahnt, ist er jährlich Anlass für eine Debatte über die „nachhaltigste“ Form der Erinnerung – vor allem mit Blick auf die junge Generation. Rechtspopulisten wie der AfD-Politiker Höcke nutzen dies, um eine "erinnerungspolitische Wende um 180 Grad" zu fordern.

Mittwoch, 30. Dezember 2015

NS-Propaganda im bundesdeutschen Rechtsextremismus

Der "Lassaner Bote" ist eine mehrmals im Jahr erscheinende Flugschrift örtlicher neonazistischer "freier Kameradschaften" in Mecklenburg-Vorpommern, die ihrerseits vielfältige Verbindungen zur dortigen NPD aufweisen. Das Blättchen wird kostenlos über Briefkästen verteilt. Es verbirgt seinen rechtsextremen Hintergrund nicht, ist aber auf Breitenwirkung angelegt und relativ seriös gestaltet. Das Sommerheft 2015 thematisiert fast ausschließlich das, was im neonazistischen und rechtsextremen Lager als "Überfremdung" und "Volkstod" bezeichnet wird. Der Politik wird in verschiedenen Beiträgen vorgeworfen, Deutsche zu vertreiben und deutschen Familien zu schaden, andererseits aber den Zuzug von Asylbewerbern und anderen Einwanderern zu befördern. Unter anderem wird ein Foto gezeigt, laut Bildunterschrift eine "Mauerparole in Berlin im Mai 1945" mit dem Text "Wir kämpfen für die Zukunft unserer Kinder!" Ein weiterer Beitrag thematisiert den Geburtenrückgang. Daneben steht ein Textkasten folgenden Inhalts: "Die Arbeit ehrt die Frau und den Mann. Das Kind adelt die Mutter."

Samstag, 15. Juni 2013

Kehrt der Neonazi-Terror nach Hamburg-Bergedorf zurück? Unbekannte verüben drei Anschläge auf linkes Jugendzentrum

Der Hamburger Stadtteil Bergedorf war in den späten achtziger, frühen neunziger Jahren ein Hotspot der Neonaziszene im Norden. Zahlreiche Führungskader mittlerweile verbotener Gruppierungen schlugen hier ihre Zelte auf. Hinzu kam eine vitale braune Jugendszene – rassistische Gewalt war fast an der Tagesordnung. An diesen Straßenterror wollen die heutigen Neonazis anknüpfen, in den letzten Tagen gab es gleich drei Anschläge auf ein alternatives Jugendzentrum. Außerdem soll sich eine neue „Kameradschaft“ gegründet haben. 

Mittwoch, 13. Februar 2013

Dresden Nazifrei? - Der ENDSTATION RECHTS.-Liveticker

Der jährliche Aufmarsch am Jahrestag der Bombadierung Dresdens durch die Alliierten gehört zu den größten rechtsextremistischen Demonstrationen. Tausende Neonazis zog es in den letzten Jahren in die sächsische Hauptstadt - mit unterschiedlichem Erfolg. Während sie in den ersten Jahren nahezu ungestört marschieren konnten, sorgten die Blockaden ungezählter linker Neonazi-Gegner für Frust in der Szene. ENDSTATION RECHTS. berichtet auch 2013 live aus Elbflorenz.

Freitag, 23. November 2012

„In der Mühlenstraße brennt es! Heil Hitler!“ – 20 Jahre nach den Neonazi-Morden von Mölln

2012 ist das Jahr der traurigen „Jubiläen“. Vor 20 Jahren befand sich die neonazistisch motivierte Gewalt auf ihrem Höhepunkt; Hoyerswerda, Lichtenhagen, Mölln, Solingen – diese Orte der Schande haben sich tief in das Gedächtnis einer Nation eingebrannt. In einem von Politik und Medien aufgepeitschten, zunehmend fremdenfeindlichen Klima, fühlten sich einige braune Gewalttäter als Vollstrecker des Volkswillens. Mit dramatischen Folgen.

Freitag, 09. März 2012

„Thor Steinar ist nicht bloß eine Modemarke, sondern sie will eindeutig ein spezielles Gedankengut transportieren“

Thor Steinar provozierte in der letzten Woche mit der Eröffnung eines neuen Ladengeschäftes mit dem geschmacklosen Namen Brevik in Chemnitz. In Glinde nahe Hamburg gibt es auch einen Shop der umstrittenen Marke. Täglich organisiert dort eine Initiative Gegenproteste und wird zum Vorbild vieler ähnlicher Aktivitäten. ENDSTATION RECHTS. unterhielt sich mit Johhanes Ratzek, dem Sprecher des Bündnisses.

Dienstag, 28. Februar 2012

Neonazi-Spuk - Wer sind die „Unsterblichen“?

„Volkstod“ und „Volksseele“ heißen die Lieblingsbegriffe der „Unsterblichen“, einer neuen, rechtsextremen Aufmarschtruppe, die mit nächtlichen Fackelmärschen und Masken auf sich aufmerksam machen will. Spiegel TV hat sich mit der neuen „Modeerscheinung“ im rechtsextremen Spektrum befasst und berichtet über die Neonazi-Mahnwache in Pforzheim, die am selben Tag stattfindet wie die Gedenkfeier für die Opfer der NSU-Mordserie.Hinter den Aktionen der „Unsterblichen“ sollen Personen aus dem Umfeld der Website „Spreelichter“ stecken. Laut Spiegel TV gehöre Marcel Forstmeier zum harten Kern der „Spreelichter“. Gegenüber einem Reporter wollte er sich bezüglich seiner Aktivitäten nicht äußern, bei einer Talksendung zum Thema rechte Gewalt ergriff er jedoch das Wort.