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Montag, 07. März 2016

Torschlusspanik: NPD will AfD in giftige Wahl-Allianz zwingen

Erst das Verbotsverfahren in Karlsruhe, dann die ungünstigen Umfragewerte und nun die Wahlergebnisse der AfD im hessischen Wahlkampf: Die rechtsextreme NPD dürfte in diesen Tagen mit großer Anspannung auf die Wahlen vor allem in Sachsen-Anhalt blicken. Angesichts der Erfolge der selbsternannten Alternative versucht die NPD nun offenbar zu retten, was zu retten ist. In einer Pressekonferenz schlug der Bundesvorstand eine Wahl-Allianz zwischen NPD und AfD vor. Ein Angebot, das die AfD nur ablehnen kann.

Freitag, 26. Juni 2015

Extrem rechter Front National stimmt für Immunitätsaufhebung von NPD-Abgeordnetem Voigt

Am Mittwoch hob das Europaparlament die Immunität von Udo Voigt auf. Damit kann der Prozess um den 2006 von der NPD herausgegebenen WM-Planer weitergehen – gegen die 2014 verhängte Bewährungsstrafe hatte der Ex-NPD-Chef Revision eingelegt. Zuvor hatte im Rechtsausschuss des Parlamentes ein Mitglied des extrem rechten Front National aus Frankreich für die Immunitätsaufhebung votiert.

NPD-Demo-Erfurt-18
Samstag, 02. Mai 2015

1. Mai in Erfurt: Auch „Kameraden“ schämen sich fremd

Die Generalprobe für den neuen thüringischen NPD-Landesvorstand um Tobias Kammler verlief bescheiden. Die Demonstration der Partei zog in Erfurt nur 200 Anhänger an – weitaus weniger als der Dritte Weg im 60 km entfernten Saalfeld. Außerdem hielten sich die Teilnehmer nicht an die Empfehlungen ihrer Führung, ein Redner packte schärfste Hetze aus. Die selbsternannten Neonazi-Barden „A3stus “ wären mit ihrer Darbietung von jeder anderen Bühne gebuht worden.

Sonntag, 14. September 2014

NPD-Klatsche in Thüringen: Das Wieschke-Desaster

Patrick Wieschke hat den Karren gegen die Wand gefahren. Mit 3,6 Prozent ist die NPD in Thüringen weit hinter ihrem selbstgesteckten Ziel von sieben Prozent plus X zurückgeblieben. Die jüngsten Veröffentlichungen über die Vergangenheit des Spitzenkandidaten dürften selbst hartgesottene Unterstützer abgeschreckt haben. Die AfD unter Rechtsausleger Björn Höcke schickt hingegen elf Vertreter in den Erfurter Landtag. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp über 52 Prozent.

Montag, 08. September 2014

Auf Apfels Spuren: Frank Franz greift nach NPD-Parteivorsitz

„Ja, ich habe die Absicht, Parteivorsitzender zu werden“, verkündete Frank Franz, derzeit NPD-Bundespressesprecher, in der gestrigen Sendung des Neonazi-Internetfernsehprojektes „FSN TV“ des bayerischen NPD-Kaders Patrick Schröder. Programmatisch verspricht er – ganz der Linie seines Vor-Vorgängers Holger Apfel folgend –, keine Aufweichung der Inhalte, aber eine andere Verpackung. Seine Rechnung dürfte der meist gut gekleidete Funktionär allerdings ohne den Hardliner-Flügel gemacht haben: Der hatte ihn auf dem letzten Wahlparteitag noch als NPD-Vize durchfallen lassen.

Freitag, 15. August 2014

NPD-Vize: Zahnbürsten sollen Neonazis hoffähig machen

Die NPD hat es nicht leicht. Finanzprobleme, weil ihre Kader die Rechenschaftsberichte nicht korrekt ausfüllen können oder sich in Parteikassen bedienen. Ständig neue Verfahren gegen die „Macher“ sowie eine vorbestrafte mittlere Funktionärsebene. Dann der öffentlich ausgetragene Streit um die Ex-Pornodarstellerin Ina Groll, in dem sich exemplarisch die „alten“ Denkmuster der Neonazi-Ideologie zeigen: Wer „Rassenschande“ betreibt, muss bestraft werden. Bundesvize Karl Richter glaubt nun, einen weiteren Grund für die Erfolglosigkeit ausgemacht zu haben: Die Weigerung von Teilen des „nationalen Widerstandes“, eine Zahnbürste zu benutzen.

Freitag, 20. Juni 2014

Posse um V-Leute: NPD will Einsicht in Verfassungsschutz-Akten

Die NPD kämpft in diesen Tagen an vielen Fronten. Neben den Wahlkämpfen in Brandenburg, Thüringen und Sachsen bindet das laufende Verbotsverfahren Personal und Geld, das die Partei nicht hat. Gestern forderte die versammelte NPD-Prominenz auf einer Pressekonferenz in Berlin die Einstellung des Verfahrens. Die Partei könne „konkrete Indizien“ vortragen, dass „weiterhin V-Männer auf Vorstandsebene“ aktiv seien. Eine faire Auseinandersetzungen sei nicht gegeben.