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Donnerstag, 22. Mai 2014

Dokumentation: Die NPD-Kandidaten zur Kommunalwahl in Sachsen

Mit ihrer Kandidatenaufstellung für die Kommunalwahlen am 25. Mai versucht die NPD in Sachsen, der Öffentlichkeit ihre vermeintliche regionale Verankerung zu zeigen. Für die Wahlen der Kreistage in den Landkreisen stellte die NPD insgesamt 176 Kandidaten auf und ist somit flächendeckend vertreten. Bei den Kreistagswahlen 2008 konnten die Rechtsextremen noch 224 Anhänger mobilisieren, sich zur Wahl zu stellen.

Montag, 05. Oktober 2009

Sächsische NPD Parteistrukturen

Die Mitgliederzahl des sächsischen Landesverbandes der NPD nimmt stetig ab; von einstmals 1.400 im Jahr 1997 auf 820 im Jahr 2010. Seit dem stagniert die Mitgliederanzahl bei ca. 800 Anhängern. Trotz zahlreicher öffentlichkeitswirksamer Aktivitäten der NPD, ihrem erneuten Wiedereinzug in den Sächsischen Landtag und dem Ausbau ihrer Struktur in Sachsen konnte die Partei ihre Mitgliederzahl nicht nennenswert steigern. Die Anzahl der NPD-Kreisverbände wechselte in Sachsen fast jedes Jahr. Von 16 (1991), sank ihre Anzahl auf sieben (1995), nur um danach wieder anzusteigen auf 24 (2000). Nach dem Millennium verringerte sich ihre Zahl erneut. Heute (Stand: November, 2011) sind die NPD-Mitglieder im Freistaat Sachsen in insgesamt 13 Kreisverbänden sowie in Ortsgruppen aktiv.Kreisverband Chemnitz: Vorsitzender Sven WillhardKreisverband Dresden: Vorsitzender Jens BaurKreisverband Erzgebirge: Vorsitzender Mario LöfflerKreisverband Leipzig: Vorsitzender Helmut HerrmannKreisverband Leipziger Land: Vorsitzender Marcus MüllerKreisverband Meißen: Vorsitzender Mirko BeierKreisverband Mittelsachsen: Vorsitzender Wilko WinklerKreisverband Niederschlesien Oberlausitz: Vorsitzender Ralf GläßerKreisverband Nordsachsen: Vorsitzender Maik SchefflerKreisverband Plauen/Vogtland: Vorsitzende Beatrix WolfKreisverband Spree-Elster: Vorsitzender Frank LüdkeKreisverband Sächsische Schweiz-Osterzgebirge: Vorsitzender Hartmut GliemannKreisverband Zwickau-Westsachsen: Vorsitzender Patrick GentschGroße und aktive Verbände befinden sich in Leipzig sowie im Erzgebirgskreis und in Meißen, wohingegen der ebenfalls große Kreisverband Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in Folge geringer Aktivitäten in den letzten Jahren an Bedeutung verloren hat. Nichtsdestotrotz konnten die Rechtsextremen ihre Präsenz in der Fläche mit der Kommunalwahl 2009, wo es ihr erstmals gelang, in sämtlichen Landkreisen und kreisfreien Städten Wahlvorschläge einzureichen, weiter ausbauen. Die sächsische NPD ist derzeit in neun Kreistagen und 63 Stadt- und Gemeinderäten vertreten. In Riesa hat der „Deutsche Stimme“-Verlag seinen Sitz, welcher das monatlich erscheinenden gleichnamige Parteiorgan herausgibt und bundesweit eines der größten Versandunternehmen der rechtsextremistischen Szene ist.Mit dem Ring Nationaler Frauen (RNF) besitzt die NPD in Sachsen auch eine Frauenorganisation. In den Regionen Chemnitz-Erzgebirge, Meißen und Bautzen sind Regionalgruppen aktiv. Die Mitglieder der RNF zeigen bei verschiedenen rechtsextremistischen Veranstaltungen Präsenz, treten aber auch vereinzelt mit Verteilaktionen öffentlich in Erscheinung. Zur Kommunalwahl 2009 ist es der NPD erstmalig gelungen, in sämtlichen Landkreisen und kreisfreien Städten Wahlvorschläge einzureichen. Stand 10/2011