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Trotz Bengalos und „US-Bombentod“: „Dresden“ zieht in Würzburg nicht

Am Ende waren es doch nur etwa 150 Neonazis, die mit Pyrotechnik und Laienschauspiel den Luftangriff auf Dresden zu instrumentalisieren suchten. Die Splitter-Partei Dritter Weg hatte unter dem Motto "Ein Licht für Dresden" nach Würzburg mobilisiert. Ihnen entgegen standen 2.500 Gegendemonstranten von bürgerlicher Mitte bis Antifa.

Dritter Weg eröffnet „Bürgerbüro“ im sächsischen Vogtland

Am vergangenen Wochenende hat die rechtsextreme Splitterpartei der Dritte Weg ein Büro im sächsischen Plauen eröffnet. Es ist das erste der Partei und soll künftig als „Informationszentrum“ für Aktivisten dienen. Außerdem gehört das Betreiben eines „Bürgerbüros“ zur altbekannten Strategie, durch soziales Engagement neue Anhänger zu gewinnen.

Unter Verdacht: Fälschte die NPD Unterschriften für einen BVV-Wahlantritt in Berlin?

Die frühere Grünen-Mitbegründerin Jutta Ditfurth machte gestern auf Facebook öffentlich, die NPD sei in Berlin nicht zu einer Bezirksvertretungswahl zugelassen worden, da sie Unterstützungsunterschriften gefälscht habe. Darunter sollen sich auch die Namen bereits verstorbener Personen befinden. Eine offizielle Bestätigung steht zur Stunde noch aus.

Neonazi-Minipartei der III. Weg auf Expansionskurs

Die Splitterpartei Der Dritte Weg (III. Weg), die den Hardcore-Rassisten des Neonazi-Netzwerkes „Freies Netz Süd“ (FNS) als Aktionsplattform dient, breitet sich weiter aus. Nach Parteiangaben gründete die Truppe um den Bundesvorsitzenden Klaus Armstroff in den letzten Tagen zwei neue Stützpunkte, ein dritter wurde umbenannt. An dem Strukturaufbau maßgeblich beteiligt ist der wegen Volksverhetzung vorbestrafte frühere Kopf der verbotenen „Fränkischen Aktionsfront“ (F.A.F.), Matthias Fischer.

Vorbereitungen auf ein mögliches Verbot: NPD M-V setzt bei Kommunalwahl auf Tarnlisten

Die NPD-Führung nimmt das Verbotsverfahren gegen ihre Partei offenbar ernster, als sie nach außen zugeben möchte. Selbst in Hochburgen wie Mecklenburg-Vorpommern verzichtet die Partei mancherorts bei den Kommunalwahlen auf Kandidaturen unter eigener Flagge. Stattdessen schickt sie ihre Anhänger auf Tarnlisten ins Rennen.

 

 

Bayern: Ein Rechtsrock-Konzert pro Monat

In einer Antwort auf die schriftliche Anfrage veröffentlichte das bayerische Innenministerium eine Übersicht über die Konzerte, die der Staatsregierung im zweiten Halbjahr 2012 und dem Jahr 2013 bekannt wurden. Die Liste, die auch kleinere Veranstaltungen umfasst, ist aber – wie erwartet – nicht vollständig, auch wenn sie Konzerte enthält, die öffentlich bisher nicht wahrgenommen wurden. Zu einem Konzert strömten unterdessen mehr Besucher als zu allen anderen Veranstaltungen zusammen.

Bayerische Rechtsextremisten scheitern erneut an Unterschriftenzahl

Am Montag um 12 Uhr endete in bayerischen Rathäusern die Frist zur Abgabe von Unterstützungsunterschriften für die anstehenden Kommunalwahlen. So manche rechte und rechtsextreme Gruppierung musste hier schon ihre Hoffnungen auf ein Mandat begraben.

NPD-Fraktion in Bedrängnis – 80.000 Euro Steuergelder veruntreut?

Derzeit kommt es Schlag auf Schlag für die NPD. Nachdem sich Parteivize Udo Pastörs nach dem überraschenden Rücktritt von Holger Apfel nun für den Chefposten in Stellung bringt, steht seiner Fraktion im Schweriner Landtag neuer Ärger ins Haus. Es geht um den Verdacht der Veruntreuung von Steuergeldern in Höhe von 80.000 Euro.

Ebay verbannt bei Neonazis beliebte Modemarke

Der Umsatz mit rechtsextremem Merchandising ist ein hart umkämpftes Millionengeschäft. Zahlreiche Firmen versuchen, ihre Produkte an die Frau oder den Mann zu bringen. Einige Geschäftemacher setzen auf die Onlineauktionsplattform Ebay, die gegen szenetypische Waren vorgeht. Gegen ihren Ausschluss zog nun eine Händlerin der umstrittenen Marke „Commando Industries“ vor Gericht – und scheiterte.

Freies Netz Süd: „In Athen haben die Blut geleckt!“ - Scheitert ein Verbot am Willen der bayerischen Landesregierung?

Nach dem vielfach diskutierten – und als „Staatsempfang“ verkauften Dienstbesuch der Führungsetage des „Freien Netz Süd“ (FNS) bei der griechischen Nationalsozialistenpartei „Goldene Morgenröte“ reaktivieren bayerische Kameradschaftsaktivist*innen in der Szene offenbar erneut den eigentlich schon eingestellt geglaubten „Kampf um die Parlamente“. In genau diesem Parlament, dem bayerischen Landtag, ist ein Verbot der Gruppierung „Freies Netz Süd“ zwar Dauerthema, aber mittlerweile wohl eher von populistischer Natur.

Vermeintlicher Wanderverein – Polizei löst Kader-Treffen der Hammerskins auf

Sie gaben sich als Wanderverein aus und wollten am vergangenen Wochenende in einer Sporthalle in Südhessen eine Party feiern. Doch bei den 120 Personen soll es sich um ein Kader-Treffen der Hammerskins gehandelt haben. Nach einen Hinweis hat die Polizei die Veranstaltung aufgelöst.

„Keine Bedienung für Nazis“

Anlässlich eines Neonazi-Übergriffs in Regensburg gründete sich die Initiative „Keine Bedienung für Nazis“. Seitdem verwehren Dutzende Gastwirte Neonazis den Zutritt. Im Interview mit ENDSTATION RECHTS. erklärt eine Sprecherin, was sich hinter dem Projekt verbirgt und wie Neonazis darauf reagieren.

Untergetauchter Neonazi Gerhard Ittner in Portugal verhaftet

Wie die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth auf Anfrage von ENDSTATION RECHTS. Bayern bestätigte, wurde der bislang untergetauchte Neonazi Gerhard Ittner in Portugal verhaftet. Derzeit sitzt der ehemals flüchtige Rechtsextremist in Auslieferungshaft und muss auf die Entscheidung eines portugiesischen Gerichts warten.

Bürgerforum Gräfenberg – mit Ausdauer gegen rechts

Über 50 Mal zogen Neonazis immer immer wieder in das bayerische Städtchen Gräfenberg. Doch da sich ihnen ein breites Bürgerbündnis ausdauernd und beharrlich widersetzte, zogen sich die Rechtsextremisten schließlich zurück. Im Interview legt ein Bündnis-Sprecher die Gründe für den Erfolg dar.

Freies Netz Süd bald verboten? Landtag stimmt geschlossen für Antrag der BayernSPD

Das bayernweit agierende neonazistische Kameradschaftsnetzwerk „Freies Netz Süd“, kurz FNS, soll verboten werden. Einen entsprechenden „Dringlichkeitsantrag“, der von allen Fraktionen des Landtags gemeinsam angenommen worden war, hat die BayernSPD am Donnerstag, den 26. April, offiziell gestellt.

Ex-NPD-Funktionär und mutmaßlicher NSU-Sympathisant wegen Volksverhetzung verurteilt

Dass Rechtsextremisten über die mutmaßlichen Opfer der Zwickauer Terrorzelle spotten, ist keine Seltenheit. Der ehemalige NPD-Kader Rainer Biller tat dies – kurz nach Aufdeckung der Mordserie – öffentlich auf seiner Facebookpinnwand. Deshalb wurde er gestern zu einer Bewährungsstrafe wegen Volksverhetzung verurteilt.

Bürgerforum Gräfenberg: Den Rechten in die Suppe gespuckt

Ein kleines Dorf in Franken wurde über 50 Mal von Neonazis heimgesucht – doch den längeren Atem hatte die Zivilgesellschaft. Nun hat die bayerische SPD das „Bürgerforum Gräfenberg“ mit dem „Josef-Felder-Preis“ ausgezeichnet. Ein wichtiges Signal, denn die Organisatoren des Widerstands werden nach wie vor massiv bedroht.

Nach massivem Medienecho – Thor Steinar benennt „Brevik“ um

Thor Steinar gibt klein bei. Nachdem die provokante Namenswahl des neues Geschäfts in Chemnitz hohe Wellen geschlagen hat, entschuldigt sich die Firma nun dafür. Das „Brevik“ soll umbenannt werden, das Schild wurde bereits entfernt. Gleichzeitig droht man mit neuen Klagen.

NSU-Opfer verhöhnt – Staatsanwaltschaft klagt Ex-NPD-Funktionär Biller an

Wegen Volksverhetzung wird nun Anklage gegen den Nürnberger Neonazi Rainer Biller erhoben. Das Ex-NPD-Mitglied und Ex-Funktionär der „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ hatte auf seiner Facebookseite die Opfer der rassistischen Morde der NSU verhöhnt.

Freies Netz Süd: Demonstrationen nur noch bewaffnet?

Wie schon am 21. Januar in München marschierten Neonazis des Freien Netz Süd am 18. Februar in Fürth wieder mit Schlagstöcken bewaffnet auf. Und in der darauffolgenden Nacht zum Sonntag kam es zu einem Anschlag: Die Jalousien des linken Treffpunktes „Info Laden Benario“ in Fürth wurden aufgebrochen, die Scheiben zerstört. Auch in München kam es im Januar in der Nacht nach der Demonstration zu einem rassistischen Übergriff durch einen der Schlagstockträger gegen einen türkischstämmigen Taxifahrer.

Ersatz für Dresden: Nazidemo in Fürth

 

Mit einer „Eilanmeldung“ haben laut Polizei letzte Nacht Vertreter des „Freien Netz Süd“ (FNS) eine Ersatzdemonstration für Dresden in Fürth angemeldet. Etwa 60-100 Nazis folgten dem Aufruf und versammelten sich an der Stadthalle, um dann durch die Fürther Innenstadt zu laufen.  

Josef-Felder-Preis geht an Bürgerforum Gräfenberg

Am 3. Februar wurde der Josef-Felder-Preis vom Vorsitzenden der BayernSPD Florian Pronold im Dokumentationszentrum Nürnberg an das Bürgerforum Gräfenberg übergeben. Damit wird das langjährige und phantasievolle Engagement der Gräfenberger gegen die Naziaufmärsche in ihrem Ort gewürdigt.

Untergetaucht: Nach 159 Neonazis wird bundesweit gefahndet - alleine 38 davon kommen aus Bayern

38 Personen mit rechtsextremistischen Hintergrund werden in Bayern gesucht, sie sind untergetaucht. Bundesweit handelt es sich um 159 untergetauchte Rechtsextremisten. Dies erklärte das Bayerische Innenministerium auf eine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen.

Hirschaid: Gründung des „JN-Stützpunktes Franken/Oberpfalz“

Am 7. Januar gründete die NPD-Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten (JN) in Hirschaid im Landkreis Bamberg ihren neuen „Stützpunkt Franken/Oberpfalz“. Verschiedene Kameradschaften waren in das konspirative Treffen eingebunden. Vorsitzender ist Sven Diem.

Konspirative Treffen und zunehmende Gewalttätigkeit

Nachdem der NPD per Gerichtsbeschluss untersagt wurde, in einem Landshuter Gymnasium zu tagen, führte sie nach eigenen Angaben ihren JN- Kongress mit 70 Teilnehmern an einem geheim gehaltenen Ort in Franken durch. Bereits am Tag vorher fand – auch unter konspirativen Bedingungen – das Dreikönigstreffen der NPD  in Oberfranken statt.

Endlich amtlich: Storch Heinar hat gewonnen!

Lang hat's gedauert, seit wenigen Wochen ist es endlich wahr: Storch Heinar hat endgültig den Prozess gegen "Thor Steinar" gewonnen. Die Heulsusen von der Gegenseite waren nämlich zu guter Letzt noch gegen die Höhe des Streitwertes in Widerspruch gegangen und sind nun in zweiter Instanz endgültig gescheitert. Es folgt eine Chronologie des ganzen Rechtsstreites...

Making of "Storch Heinar" - Der Erfolg hat viele Mütter und Väter

Das politische Satire- und Klamottenprojekt Storch Heinar hat 2010 einen historischen Sieg gegen die in rechtsextremen Kreisen beliebte Modemarke »Thor Steinar« errungen. Vorausgegangen war eine Aufsehen erregende Klage gegen Storch Heinar des in der Neonazi-Szene als Erkennungszeichen genutzten Bekleidungslabels der brandenburgischen Mediatex GmbH.

Nach Übergriff wegen Thor-Steinar-Spruch: Neonazi zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt

Vor dem Landgericht Nürnberg wurde am Dienstag der bekennende Rechtsextremist Peter R. Zu fünfeinhalb Jahren Haft wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Er hatte einen damals 17-Jährigen brutal zusammengeschlagen, da dieser sich zuvor offenbar abfällig über die „Thor Steinar“-Bauchtasche der Freundin des Neonazis geäußert hätte.

Halbtot nach „Thor Steinar“-Spruch – Neonazi vor Landgericht Nürnberg – Saal nach Tumulten geräumt

Am 28. April 2010 wurde in der Nürnberger U-Bahn ein damals 17-Jähriger von dem bekennenden Rechtsextremisten Peter R. so schwer verletzt, dass er mehrfach wiederbelebt werden musste und heute 40 Prozent schwer behindert ist. Auslöser sei eine „extrem aggressive“ und „provozierende“ Äußerung über die „Thor Steinar“-Bauchtasche der Freundin des Neonazis gewesen. Die Anklage gegen den 24-Jährigen Kampfsportler lautet nun versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung.

Wie auf dem Basar – „Thor Steinar“ feilscht nach Pleite gegen Storch Heinar um Streitwert

Anfang August 2010 siegte Storch Heinar ruhmreich gegen die als klagefreudig bekannte Mediatex GmbH und Inhaberin der Modemarke „Thor Steinar“ vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth. In der Folge wurde „Thor Steinar“ vom Gericht verdonnert, den größten Teil der Gerichtskosten im Umfang von 94 Prozent selbst zu tragen. Bei einem Streitwert von letztlich 180.000 Euro. Das will die Mediatex GmbH nun zurückdrehen und feilscht dabei um jeden Schekel, äh Euro.

ENDSTATION RECHTS. – Bayern geht online

Die BayernSPD stellte am Mittwoch das Informationsportal gegen Neonazis und Rechtsextremismus in Bayern den Medien vor. In aktuellen Berichten und Nachrichten wird auf der Internetseite www.endstation-rechts-bayern.de über Ereignisse und Brennpunkte der Neonazi-Szene informiert, über handelnde Personen und Organisationen aufgeklärt, Hintergründe zu geplanten Aktionen geliefert und für rechte Alltagskulturen sensibilisiert.

Kein Platz für Neonazis in Fürther Gaststätten

Das Beispiel der Regensburger Gastwirte mit ihrer Aktion "Keine Bedienung für Nazis" macht Schule. Auch die Stadt Fürth will auf die Fürther Gastwirte einwirken, dass keine Räumlichkeiten für Nazitreffen und -veranstaltungen mehr zur Verfügung gestellt werden. Der Antrag wurde im Stadtrat von der SPD gestellt, Fraktionschef Sepp Körbl zu einem unmittelbar neben dem Rathaus gelegenen Nazitreffpunkt: "Ich wohne am Brennpunkt und erlebe alles hautnah mit".

Sieg im Modeverbrecherprozess: Heinar ruft Achse Rostock-Leipzig aus

Storch Heinar, der größte Modedesigner aller Zeiten (GRÖMAZ), ist beglückt. „Ich habe soeben im Nürnberger Modeverbrecherprozess meinen Gegner vernichtend geschlagen“, teilte er den begeisterten Massen unmittelbar nach der Urteilsverkündung mit. Doch für Heinar sind das schon wieder Nachrichten von vorgestern. Denn auf dem Weg zur Modeweltherrschaft hat er einen neuen Verbündeten im Horst; mit „Front Deutscher Äpfel“ (FDÄ) eine Truppe, bei der die Zunft der Rechtsanwälte hüben wie drüben wieder die Laptops hochfährt.

Beamte beschlagnahmen „Hitler-Akten“

Beamte des bayerischen Landeskriminalamts und ein Oberstaatsanwalt haben „Spiegel-Online“ zufolge am vergangenen Freitag bei einem Fürther Auktionator Dokumente über Adolfs Hitlers Gefängniszeit im Jahr 1924 beschlagnahmt.

Nürnberg/Fürth: 2.000 demonstrieren gegen Rechtsextremismus

Mehr als 2000 Menschen haben am Samstag gegen Rechtsextremismus protestiert und sich einer Doppeldemonstration angeschlossen, die in Fürth startete und in Nürnberg fortgesetzt wurde. Anlass der Demo war die brutale Attacke eines Neonazi auf einen 17-jährigen Deutsch-Kurden vor einem Monat.

1. Mai-Aufmärsche der rechtsextremen Szene - ein Überblick

In drei Tagen ist der 1. Mai und damit einhergehend finden alljährlich Neonazi-Aufmärsche statt. Auch in diesem Jahr wollen Rechtsextremisten in mindestens sieben Städten den Tag der Arbeit für ihre Zwecke nutzen. Überall haben sich Gegenbündnisse formiert, mehrere Massenblockaden nach dem „Vorbild“ Dresdens sind geplant.

Über die kulturellen Leistungen der Heuchelei

Wer über Heuchelei sprechen will, kommt vor vertrackte logische und ethische Probleme, weil der Untersuchungsgegenstand nicht eindeutig und beständig ist; Schein, Täuschung, Lüge haben verwirrenden Anteil an ihm, und er bleibt von der Untersuchung nicht unberührt, wie er auch den Betrachter in Mitleidenschaft zieht. von Peter Furth*

Schweinfurt und Würzburg verbieten Neonazi-Aufmärsche am 1. Mai

Die geplanten Aufmärsche rechtsextremer Gruppen am 1. Mai in Schweinfurt und Würzburg sind von beiden Städten am Montag verboten worden. Es wird damit gerechnet, dass die Anmelder nun gegen das Verbot klagen werden.

1. Mai: Bayern-NPD will nicht in Fürth marschieren und mobilisiert nach Thüringen und Sachsen

Die NPD hat offiziell ihren für den 1. Mai-Aufmarsch in Fürth abgesagt. Wie die „Fürther Nachrichten“ auf Nachfrage erfahren haben, sei ein entsprechendes Dokument vor einiger Zeit im Fürther Ordnungsamt eingegangen.

1. Mai in Berlin: drei rechtsextreme Demos - Ausschreitungen erwartet

Eine Kundgebung zum 1. Mai reicht der Neonazi-Szene in diesem Jahr offenbar nicht aus. Laut Polizei sind bereits drei Demonstrationen in Berlin für den diesjährigen Tag der Arbeit angemeldet - eine vom NPD-Landesverband, zwei weitere von Privatpersonen. Denen stehen 18 Gegenkundgebungen gegenüber.

Bayern-NPD sagt eigenen Aufmarsch am 1. Mai ab - Augsburger „Trauermarsch“ am 27. Februar findet statt

Die rechtsextreme NPD will am 1. Mai doch nicht in Nürnberg und Fürth auf die Straße gehen. Sie hat den Aufmarsch eigenen Angaben zufolge abgeblasen. Nun sollen die Aufmärsche in Erfurt und Zwickau unterstützt werden.

„Guten Heimflug“-Plakate laut Gerichtsurteil nicht volksverhetzend

Die Wahlplakate, mit denen die NPD 2008 dunkelhäutigen und türkischen Menschen sarkastisch „guten Heimflug“ gewünscht hatte, sind nach Ansicht des Landgerichts Aschaffenburg keine Volksverhetzung. Die Strafkammer bestätigte den Freispruch des Amtsgerichts Obernburg für einen 24-jährigen NPD-Funktionär. Die Staatsanwaltschaft hatte dagegen Berufung eingelegt.

Acht Monate auf Bewährung für blaufahrenden 'Anti-Antifa'-Fotografen

Zu einer Bewährungsstrafe von acht Monaten hat das Landgericht Nürnberg-Fürth das rechtsextreme Nürnberger Stadtrats-Mitglied Sebastian Schmaus verurteilt. Der auf der NPD-Tarnliste "Bürgerinitiative Ausländerstopp" in den Stadtrat gewählte Schmaus hatte Fotos von Nazi-Gegnern geschossen und zur Veröffentlichung auf einer "Anti-Antifa"-Webseite verfügbar gemacht. Ein nach CC-Lizenz übernommener Beitrag des Internetportals redok.de

Zweckentfremdung? NPD-Fraktion MV unter Druck

Wegen illegaler Verwendung von Fraktionsgeldern gerät die NPD im Landtag Mecklenburg-Vorpommerns ins Visier der Rechnungsprüfer. Ihr könnten nun Rückzahlungen in Höhe von bis zu 5 Millionen Euro drohen.

Konservatismus in Selbstauflösung: Über Heuchelei, die Postmoderne und die „Causa Krause“

Es ist schon fast vergessen: Im Frühjahr 2008 dachte der Ministerpräsident von Thüringen darüber nach, einen ehemaligen Mitarbeiter der rechtskonservativen Wochenzeitung „Junge Freiheit“ zum Kultusminister zu machen. Obwohl eine moralisch und intellektuell blamable „Hexenjagd“ im Kleinformat nicht zum Ziel führte, gab Peter Krause schließlich dennoch auf. Ein Anschlag auf das Auto seiner Frau beerdigte den motivationalen Rest. Seit wenigen Wochen kann man nun in dem Buch „Angepasste Welt“ (2009) die Texte lesen, die Krause angeblich zu einer problematischen Person machen.

Bayerische Neonazikader wegen Heß-Aufklebern verurteilt

Wegen Aufklebern mit dem Bild des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß hat das Amtsgericht Forchheim zwei führende bayerische Neonazis verurteilt, berichtet redok.

Bayern: Die Kandidaten der rechtsextremen NPD

Die NPD will flächendeckend zu den Ende September in Bayern stattfindenden Landtags- und Bezirkswahlen kandidieren. Von den Bewerbern der rechtsextremen Partei sind mehrere bereits mit dem Gesetz in Konflikt geraten und oder haben verbotenen Neonazi-Gruppierungen angehört.

Geringe Beteiligung an Neonazi-Demo

Zu einer Demonstration in Marktheidenfeld hatten Neonazis seit Monaten mobilisiert. Insgesamt 26 Kameradschaften und Parteigruppen aus sechs Bundesländern riefen als Unterstützer zu dem Aufmarsch auf, doch am Samstag fanden nur 100 Teilnehmer den Weg nach Unterfranken: gerundete 3,85 Rechtsextreme pro Gruppe.

Krachen im bayerischen Nazi-Gebälk

München. Die bayerische NPD will am 7. Juni einen "Bayerntag" in Günzburg (Schwaben) veranstalten, der ihr auch Auftrieb für die Landtagswahl im September verleihen soll. Doch in der Partei und ihrem Jugendverband "Junge Nationaldemokraten" (JN) knirscht und kracht es: Rebellen planen einen "Frankentag" mit hochrangiger Parteiprominenz als zeitgleiche Konkurrenzveranstaltung. Intern wird bereits eine "Spaltung des Verbandes" befürchtet.

Alle waren sie da: Nachruf auf NPD-Demonstration in Dresden

Nur langsam schob sich der über einen Kilometer lange Trauerzug der Neonazis durch die geschichtsträchtige Dresdener Altstadt. Zwischen Zwinger und neu errichteter Frauenkirche kam es immer wieder zu Verzögerungen, auch durch Blockaden von antifaschistischen Gegendemonstranten vor der Spitze des Aufzuges.

Neonazis beschädigen offenbar Wohnhaus und Auto in Fürth

Wie die "Fürther Nachrichten" berichten, haben offenbar Rechtsradikale in der Nacht zum Dienstag das Haus einer Fürther Familie mit Neonaziparolen besprüht, das Schloss der Eingangstür verklebt, den Wagen mit weißem Lack besprüht und alle Reifen zerstochen. Der Schaden liegt nach Polizeiangaben in einer Höhe von rund 4.000 Euro.

NS-Propaganda im hessischen NPD-Wahlwerbespot? - Zwergenspot möglicherweise doch strafbar

Der NPD-Wahlwerbespot, dessen Ausstrahlung im Fernsehen des Hessischen Rundfunk durch die rechtsextremistische Partei gerichtlich erzwungenen wurde, ist teilweise mit NS-Musik in Originalfassung unterlegt und erfüllt daher möglicherweise einen Straftatbestand.

Pastörs spricht in Gräfenberg

Am 18. August 2007 wird offenbar der Fraktionsvorsitzende der NPD-Landtagsfraktion MV auf einer NPD-Demonstration in Gräfenberg (Franken) sprechen. Hintergrund der Veranstaltung ist die Tatsache, dass die NPD jährlich im November in Gräfenberg eine Gedenkveranstaltung an einem örtlichen Kriegerdenkmal durchführen will, die Stadt das Denkmal allerdings just zu dieser Zeit an einen Verein vermietet, um dies zu verhindern. Die örtliche NPD wolle nun so lange durch Gräfenberg demonstrieren, bis sie zu ihrem Recht gelange. Nach Angaben der Fürther NPD fanden allein im Juli 2007 bereits drei Demonstrationen zu diesem Zweck statt.