Suchergebnisse

Es liegen 28 Ergebnisse für "Extremismustheorie" vor.

„Handwörterbuch rechtsextremer Kampfbegriffe“ – ein nützliches Nachschlagewerk

Bente Gießelmann u.a. haben mit „Handwörterbuch rechtsextremer Kampfbegriff“ herausgegeben, das über zentrale Begriffe aus dem gemeinten politischen Lager und deren ideologische und strategische Hintergründe informiert. Durch die einheitliche Struktur der einzelnen Beiträge ist ein nützliches Nachschlagewerk entstanden, das im Bereich der politischen Bildung wie der sozialwissenschaftlichen Forschung gut genutzt werden kann.

Rechtsextremismusforscher: „Pegida wurde in Sachsen zu Beginn unterschätzt“

Über Pegida wird viel geredet und geschrieben - trotzdem sind die „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ eine große Unbekannte. ENDSTATION RECHTS. unterhielt sich mit dem Soziologen Johannes Kiess über die Protestbewegung, die Einstellungen ihrer Anhänger und ihre mögliche Entwicklung. Außerdem war auch die Frage, warum Pegida ausgerechnet in Sachsen reüssiert, Thema unseres Interviews.

Buch zum NSU: „Kumpanei“ zwischen Rechtsterroristen und dem Staat?

Der Publizist Markus Bernhardt legt mit „Das braune Netz. Naziterror – Hintergründe, Verharmloser, Förderer“ eine kurze Darstellung zu den Serienmorden des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ vor. Der Autor verzichtet darin auf genaue Belege und ergeht sich vielfach in Spekulationen, welche verschwörungsideologisch eine „Kumpanei“ von Rechtsterroristen und Staat behaupten.

Wolfgang Wippermann: "Die Singularität von Auschwitz ist ein unhaltbares Dogma" - Teil 2

Der renommierte linke Kritiker von Totalitarismus- und Extremismustheorien, Wolfgang Wippermann, ist ein Schüler Ernst Noltes und zugleich einer seiner größten Kritiker. Im Gespräch mit Mathias Brodkorb bezeichnet er die These von der Singularität des Vernichtungslagers Auschwitz, um die sich der "Historikerstreit" des Jahres 1986 drehte, dennoch als ein "unhaltbares Dogma". Das Interview ist ein Abdruck aus dem Band "Singuläres Auschwitz".

Wolfgang Wippermann: „Ernst Nolte ist mein missratener Lehrer“ - Teil 1

Der renommierte linke Kritiker von Totalitarismus- und Extremismustheorien, Wolfgang Wippermann, ist ein Schüler Ernst Noltes und zugleich einer seiner größten Kritiker. Im Gespräch mit Mathias Brodkorb bezeichnet er die These von der Singularität des Vernichtungslagers Auschwitz, um die sich der "Historikerstreit" des Jahres 1986 drehte, dennoch als ein "unhaltbares Dogma". Das Interview ist ein Abdruck aus dem Band "Singuläres Auschwitz".

Die Mitte in der Krise – Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2010

Im Rahmen der Reihe „kontrovers – Arbeit, Wirtschaft und Soziales auf dem Prüfstand“ des DGB, der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Volkshochschule präsentierte Marliese Weißmann am Dienstag, den 15. März, in der Chemnitzer Volkshochschule die gleichnamige Studie. Kontroversen blieben weitgehend aus, die Rolle des Gastgebers und Moderators Gerd Kurbjuhn, Fachbereichsleiter Gesellschaft der VHS, mutete streckenweise etwas seltsam an.

Links - Rechts - Mitte. Wer ist hier extrem?

Unter diesem Titel diskutierten am 2. März in Dresden Befürworter und Gegner des Extremismusbegriffs über dessen Erklärungsmöglichkeiten, Grenzen und Praxistauglichkeit.

Der Extremismus der Mitte

Beim Störungsmelder ist ein interessantes Anschauungsbeispiel veröffentlicht worden, wie die der Politikwissenschaft entstammende Extremismustheorie in Bausch und Bogen verdammt werden kann, weil sie soziologisch kaum Erklärungen liefert.

Argumentationshilfe für Ostdeutsche – Harald Bergsdorfs „Fakten statt Fälschungen“

Extremisten und Populisten arbeiteten mit Halbwahrheiten, so Harald Bergsdorf, „die schwerer zu enttarnen sind als glatte Lügen“. Daher fordert er in seinem neuen Buch „Fakten statt Fälschungen“ und will „Argumente gegen rechtsextreme Parolen“ liefern. Im letzten Jahr hieß es noch „Fakten statt Legenden“, als der Politikwissenschaftler seine „Argumentationshilfen gegen die ,Linke‘ Lafontaines und Gysis“ veröffentlicht hatte.

Thema verfehlt? Zum Sammelband „Strategien der extremen Rechten“ von Braun/Geisler/Gerster

Stephan Braun, Landtagsabgeordneter aus Baden-Württemberg, und Martin Gerster, Mitglied des Deutschen Bundstages, haben in der Vergangenheit schon mehr als einmal durch Publikationen über das rechte politische Spektrum auf sich aufmerksam gemacht. In einem neueren Diskussionsband wollen sie gemeinsam mit Alexander Geisler der Frage nachgehen, was es mit der „extremen Rechten“ auf sich hat.

Adios los Wochos – Extremismuswochen beendet

Die bislang umfangreichsten und wohl auch nervenaufreibendsten Themenwochen, die ENDSTATION RECHTS. je veranstaltet hatte, liegen hinter uns. Unser Ziel, einen Dialog zwischen Kritikern und Verfechtern der Extremismustheorie in Gang zu bringen, dürften wir nicht erreicht, aber hoffentlich den ein oder anderen zumindest zum Überdenken eigener Vorurteile bewegt haben.

Kritik der Kritik – Über die missverstandene Extremismustheorie

Die Geschichte der Kritik an der Extremismustheorie ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Dass die Kritik dabei häufig an den tatsächlichen Argumenten der Extremismustheoretiker meilenweit vorbeigeht, zeigt ein Blick in deren Schriften.

Alles Nazis außer INEX? Über den Anti-Extremismus als politische Kampfformel

Seit geraumer Zeit sammelt die sächsische Initiative INEX mit einem aktuellen Aufruf erfolgreich Unterschriften für eine Kritik an den Anti-Extremismusprogrammen der neuen Bundesregierung. Erstmals attackiert INEX dabei allerdings nicht nur konservative Politiker und Extremismustheoretiker, sondern auch VertreterInnen des eigenen Milieus.

„Mir ist bewusst, dass der Begriff Rechtsextremismus auch nicht optimal ist.“ – Im Gespräch mit Miro Jennerjahn (Die Grünen)

Der Sächsische Landtagsabgeordnete Miro Jennerjahn (Die Grünen) hat sich in jüngerer Vergangenheit zwar einerseits vehement gegen die Extremismustheorie und die Neuausrichtung der Extremismusbekämpfung durch die Bundesregierung positioniert, aber dennoch andererseits betont, dass es „ein berechtigtes Anliegen (sei), auch gegen Linksextremismus und Islamismus vorzugehen.“ Wir suchten daher das Gespräch mit ihm. Dabei dürften sich beide Seiten in der Feststellung wieder finden, dass in diesem Gespräch eine echte Verständigung nicht gelungen ist. Wir haben daher auch auf eine Kürzung des Textes verzichtet und bitten unsere LeserInnen hierfür um Verständnis.

Prof. Dr. Uwe Backes: Warum die Mitte selbst extrem werden kann – Begriffsgeschichtliche Einsichten zum Extremismuskonzept

Die Extremismustheorie gilt vielfach als ein theoretischer Ansatz mit äußerst junger Geschichte. Zudem soll mit ihr angeblich eine Reinwaschung der politischen Mitte betrieben werden. Dass Beides nicht der Realität entspricht, kann ein unaufgeregter Blick in die Begriffsgeschichte zeigen.

Prof. Dr. Christoph Butterwegge: Links- und Rechtsextremismus als Zwillingsbrüder? Zum Paradigma- und Strategiewechsel der Bundesregierung

Die neue Bundesregierung hat im Umgang mit dem Rechtsextremismus, den sie offenbar als bloßes Rand(gruppen)phänomen begreift und mit dem Linksradikalismus sowie dem Islamismus gleichsetzt, einen theoretischen Paradigma- und einen genauso fragwürdigen Strategiewechsel eingeleitet.

Über Habitus, Ideologie und Praxis: Im Gespräch mit Henning Eichberg (Teil 2)

 

In den 1970er Jahren galt Henning Eichberg als Vordenker der "Neuen Rechten". Wir sprachen mit ihm über seinen Wechsel von rechts nach links und vor allem darüber, warum dies nach seiner Ansicht mehr mit körperlicher Inszenierung, einem Habitus als einer politischen Theorie zu tun hat. Den ersten Teil des Interviews finden Sie hier.

Über Habitus, Ideologie und Praxis: Im Gespräch mit Henning Eichberg (Teil 1)

Im Sommer 2009 besuchten Robert Scholz und Mathias Brodkorb Henning Eichberg in Dänemark. Eichberg gilt als der vielleicht wichtigste Stichwortgeber für die heutige ethnopluralistische Programmatik der NPD, wechselte nach eigenen Angaben jedoch schon in den 1970er Jahren die politischen Seiten von ganz rechts nach ganz links und gehört heute der dänischen Linkspartei an. Über eben diese Wanderung zwischen den politischen Welten sprachen wir mit Eichberg. Was das mit der „Extremismustheorie“ zu tun hat, können Sie im nachfolgenden Interview erfahren.

"Der Terminus Extremismus hat jede analytische Unschuld verloren" - Im Gespräch mit Prof. Hubertus Buchstein

Hubertus Buchstein ist Prof. für Politikwissenschaft an der Universität Greifswald und gehört zu den Herausgebern der Schriften Ernst Fraenkels. Wir sprachen mit ihm über die "logischen Erfordernisse" der Rechtsextremismusforschung und über den Missbrauch der Extremismustheorie zu politischen Zwecken.

„Ich schließe mich der Meinung meiner Gruppe an“: Warum ein Interview mit INEX freigegeben wurde, aber nicht erscheinen darf

Nachdem wir infolge einer eher unproduktiv verlaufenen Debatte den Plan gefasst hatten, uns einmal intensiver mit der "Extremismustheorie" zu beschäftigen, lag auch ein Interview mit der "Initiative gegen jeden Extremismusbegriff" (INEX) aus Sachsen nahe. Wir nahmen daher frühzeitig mit INEX Kontakt auf und es kam zu einem Interview, das schließlich auch freigegeben wurde. Warum sich unser Gesprächspartner dennoch nur 24 Stunden vor Veröffentlichungstermin dazu veranlasst sah, diese Freigabe wieder zurückzunehmen, erfahren Sie im Folgenden.

„XXXXXXXXXXXXXXXX“ – Im Gespräch mit Markus Franke (INEX)

An dieser Stelle sollte ursprünglich ein Interview mit der Initiative INEX erscheinen. Warum dies nicht möglich war, erfahren Sie hier. Im Folgenden veröffentlichen wir mit Zustimmung unseres Gesprächspartners dennoch die von uns gestellten Fragen. Gelernt haben wir das von der taz. Interessanterwiese ging es im damaligen Fall ebenfalls um Eckhard Jesse. Der Mann hat scheinbar magische Kräfte!

Ab Montag starten die Extremismus-Wochen

Ab Montag ist es endlich soweit: ENDSTATION RECHTS. startet mit seinen Extremismuswochen. Da die Planung und Organisation dieser Themenwochen zu den aufwendigsten und kompliziertesten Arbeiten seit Start dieser Seite im Jahre 2006 gehört, sind im Vorfeld vielleicht ein paar klärende Worte angebracht.

Extremismus-Wochen auf www.endstation-rechts.de

Spätestens seit der Ankündigung der neuen Bundesfamilienministerin, künftig auch verstärkt gegen den Linksextremismus und den religiösen Fundamentalismus vorgehen zu wollen, schlagen die Wellen in der politischen Linken hoch. Die Extremismustheorie sei wissenschaftlich nicht ernst zu nehmen und außerdem ein Kampfinstrument – ist allenthalben zu hören.

Bestmenschen gegen Rechts: Anmerkungen zu einem anthropologischen Superlativ

Dass sich einander Ähnliche mitunter gegenseitig heftiger bekämpfen als tatsächliche Feinde, gehört wohl zur normalen und dennoch bedauerlichen Wirklichkeit menschlicher Existenz. Das ist in der Familie so – und beim „Kampf gegen Rechts“ nicht anders. Auch, soweit es ENDSTATION RECHTS. betrifft.

Grünen-Landtagsabgeordneter: Kampf gegen Linksextremismus und Islamismus ist 'ein berechtigtes Anliegen'

Miro Jennerjahn, sächsischer Landtagsabgeordneter der Grünen, äußert sich bei „NPD-Blog“ zu den Plänen der schwarz-gelben Bundesregierung, künftig stärker gegen alle Formen des Extremismus vorgehen zu wollen. Dabei fordert er Planungssicherheit, eine zielgerichtete Förderung und kritisiert die unzureichende Definition des „Linksextremismus“.

Jahrbuch Extremismus & Demokratie: Blick nach rechts und links

Wer vom Rechtsextremismus redet, darf vom Linksextremismus nicht schweigen, so könnte das Motto des Jahrbuches „Extremismus & Demokratie“ zusammengefasst werden. Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe sind die Autonomen Nationalisten.

Ohne spannende Fragen keine spannenden Antworten – Zu Patrick Gensings Buch „Angriff von rechts“

Der Journalist Patrick Gensing legte dieser Tage sein erstes Buch vor. Der Betreiber des NPD-Blog befasste sich in „Angriff von rechts“ naheliegenderweise mit der NPD und Rechtsextremismus. Zwar verzichtet Gensing auf die Angabe von Quellen und wohl auch auf die breite Verwendung von Primär- und Sekundärliteratur, dafür suchte er aber das persönliche Gespräch mit Vertretern des Rechtsextremismus. Ein großer Wurf gelang ihm aber trotzdem nicht.

Die Extremismuswaffe oder warum wir Alle des Faschismus verdächtig sind

Die Forscher sahen in der Extremismustheorie einen Durchbruch. Die „wehrhafte Demokratie“ sollte durch sie ihr wissenschaftliches Fundament erhalten. Mittlerweile steht die Theorie aber unter Beschuss. Einige Linke sehen im Extremismusbegriff gar eine „vorzügliche Waffe in der Hand der Rechten“.