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Es liegen 15 Ergebnisse für "Extremismusbekämpfung" vor.

Familienministerium steckt 2014 zusätzlich 1,5 Millionen Euro in Neonazi-Aussteigerprogramme

Das Bundesfamilienministerium wird 2014 mehr Geld für die Extremismusbekämpfung zur Verfügung stellen. Der Gesamtetat wird um 1,5 Millionen Euro auf 30,5 Millionen Euro aufgestockt. Das zusätzliche Geld soll dabei ausschließlich Aussteigerinitiativen zugute kommen. Der SPIEGEL hatte gestern fälschlicherweise berichtet, für die Bekämpfung des Rechtsextremismus stünden nächstes Jahr sechs Millionen Euro mehr bereit.

Ein Jahr Aussteigerhilfe Bayern – Rückblick, Analyse, Perspektive

Vor genau einem Jahr, am 1. November 2011, gründete sich der „Verein zur Bewältigung neonazistischen Gedankenguts und zur Förderung einer toleranten Gesellschaft- Aussteigerhilfe Bayern e.V.“. So richtig wusste niemand, was aus diesem Projekt wird. Aus der Zivilgesellschaft eine Hilfsorganisation für Aussteiger*innen aus der rechten Szene anzubieten und durch öffentliche Aufklärungsarbeit und inhaltliche Auseinandersetzung zu den bisherigen vermeintlichen Hauptinformanten, nämlich V-Leuten, eine echte Alternative zu werden – damit hat man sich viel vorgenommen. Zeit für eine Bilanz.

Riesengroße Ahnungslosigkeit – Über merkwürdige Extremismusbekämpfung

Die Mittel gegen den Linksextremismus, die Familienministerin Kristina Schröder öffentlichkeitswirksam als eines ihrer ersten politischen Projekte vorgestellt hat, waren bislang eine Nullnummer. Nun zeigt sich auch der Leiter des Trägers eines der wenigen Modellprojekte erstaunlich ahnungslos.

Adios los Wochos – Extremismuswochen beendet

Die bislang umfangreichsten und wohl auch nervenaufreibendsten Themenwochen, die ENDSTATION RECHTS. je veranstaltet hatte, liegen hinter uns. Unser Ziel, einen Dialog zwischen Kritikern und Verfechtern der Extremismustheorie in Gang zu bringen, dürften wir nicht erreicht, aber hoffentlich den ein oder anderen zumindest zum Überdenken eigener Vorurteile bewegt haben.

„Mir ist bewusst, dass der Begriff Rechtsextremismus auch nicht optimal ist.“ – Im Gespräch mit Miro Jennerjahn (Die Grünen)

Der Sächsische Landtagsabgeordnete Miro Jennerjahn (Die Grünen) hat sich in jüngerer Vergangenheit zwar einerseits vehement gegen die Extremismustheorie und die Neuausrichtung der Extremismusbekämpfung durch die Bundesregierung positioniert, aber dennoch andererseits betont, dass es „ein berechtigtes Anliegen (sei), auch gegen Linksextremismus und Islamismus vorzugehen.“ Wir suchten daher das Gespräch mit ihm. Dabei dürften sich beide Seiten in der Feststellung wieder finden, dass in diesem Gespräch eine echte Verständigung nicht gelungen ist. Wir haben daher auch auf eine Kürzung des Textes verzichtet und bitten unsere LeserInnen hierfür um Verständnis.

Prof. Dr. Uwe Backes: Warum die Mitte selbst extrem werden kann – Begriffsgeschichtliche Einsichten zum Extremismuskonzept

Die Extremismustheorie gilt vielfach als ein theoretischer Ansatz mit äußerst junger Geschichte. Zudem soll mit ihr angeblich eine Reinwaschung der politischen Mitte betrieben werden. Dass Beides nicht der Realität entspricht, kann ein unaufgeregter Blick in die Begriffsgeschichte zeigen.

Das Wuchern der Mitte - Gastbeitrag aus der Wochenzeitung "der Freitag"

Kürzlich veröffentlichte die linke Wochenzeitung "der Freitag" den Gastbeitrag "Das Wuchern der Mitte: Warum nicht die Theorie des Extremismus, sondern deren Missbrauch unser ­Problem ist" von Mathias Brodkorb. Wir dokumentieren diesen Artikel an dieser Stelle und danken dem "freitag" für die Abdruckgenehmigung.

93. Landtagssitzung: „Befreiung vom Nationalsozialismus“ – NPD fühlt sich provoziert

Für die „Aktuelle Stunde“ schlug die Linkspartei das Thema „8. Mai – Tag der Befreiung – Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg“ vor. Eine Provokation in den Augen der NPD-Fraktion, die von einer „Befreiung“ nicht sprechen wollte. Auch „Faschismus“ lehnte sie als „Kampfbegriff“ ab.

Familienministerin Köhler knickt ein – Extremismusbekämpfung bleibt auf Rechtsextremismus beschränkt

Der Haushaltsentwurf des Familienministeriums sieht anders als zunächst erwartet keine Veränderung der Mittel zur Extremismusbekämpfung vor. Wie schon in den Vorjahren sind auch weiterhin 24 Millionen Euro für die Programme „Kompetent. Für Demokratie – Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus“ und „Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ vorgesehen, die Bekämpfung von Linksextremismus und religiösem Fundamentalismus bleibe hingegen vorerst außen vor.  Die Familienministerin Kristina Köhler habe ihr Versprechen gebrochen, titelte daraufhin „Welt Online“.

Rechtsextremismusbekämpfung: Bundeskriminalamt widerspricht Bundesministerin Köhler (CDU)

Beim Thema „Bekämpfung von Rechtsextremismus“ zeichnen sich Auseinandersetzungen zwischen Bundeskriminalamt (BKA) und der neuen Bundesfamilienministerin Kristina Köhler (CDU) ab. Während Köhler erwägt, die jährlich rund 24 Mio. Euro Bundesmittel gegen Rechtsextremismus einer Prüfung zu unterziehen und Teile für den Kampf gegen Linksextremismus und Islamismus umzuwidmen, warnt Jörg Ziercke, Chef des Bundeskriminalamtes, vor einer Reduzierung der Mittel im Kampf gegen Rechtsextremismus.

Karl-Georg Ohse zum Extremismusprogramm der Bundesregierung: 'Unterschiede berücksichtigen!'

Vor kurzem äußerte sich Karl-Georg Ohse, Leiter des Regionalzentrums für demokratische Kultur Westmecklenburg, zu den Plänen der Bundesregierung, künftig die Programme gegen Rechtsextremismus auch auf den Linksextremismus und Islamismus auszuweiten. Im Interview mit ENDSTATION RECHTS. plädiert Ohse für eine an den regionalen Bedürfnissen orientierte Vergabepolitik und appelliert an die Politik, die Extremismusbekämpfung nicht zum Spielball von Parteipolitik werden zu lassen.

Rechtsextremismus-Experten kritisieren Extremismus-Bekämpfung der Regierung

Initiativen gegen Rechts und Oppositionspolitiker haben die Pläne der Bundesregierung, künftig nicht nur gegen Rechts-, sondern auch Linksextremismus und religiösen Fundamentalismus vorzugehen, bereits kritisiert. Nun meldet sich auch eine zehnköpfige Gruppe Rechtsextremismus-Experten zu Wort und kritisiert die Überlegungen scharf.

Grünen-Landtagsabgeordneter: Kampf gegen Linksextremismus und Islamismus ist 'ein berechtigtes Anliegen'

Miro Jennerjahn, sächsischer Landtagsabgeordneter der Grünen, äußert sich bei „NPD-Blog“ zu den Plänen der schwarz-gelben Bundesregierung, künftig stärker gegen alle Formen des Extremismus vorgehen zu wollen. Dabei fordert er Planungssicherheit, eine zielgerichtete Förderung und kritisiert die unzureichende Definition des „Linksextremismus“.

Extremismusbekämpfung: Gründe benennen, nicht vorschieben! - Ein Kommentar

Die Aufregung im linken Lager nach Bekanntwerden der Pläne von Schwarz-Gelb, künftig den Kampf gegen jede Form von Extremismus stärker in den Vordergrund zu rücken, ist voreilig. Es geht nicht um die Gleichsetzung von rechts und links, sondern die Verteidigung der Demokratie vor extremistischen Gefahren. Das dürfte allerdings auch den Kritikern klar sein.

NPD nicht in parlamentarischer Kontrollkommission?

Mit einer Gesetzesänderung (Drs. 5/162) will die Regierungskoalition in Mecklenburg-Vorpommern die NPD daran hindern, in der parlamentarischen Kontrollkommission (PKG) mitzuarbeiten. Entsprechende Gesetzesberatungen sollen in der 11. Landtagssitzung am 31. Januar beginnen.