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Es liegen 16 Ergebnisse für "Ernst Jünger" vor.

Armin Mohler – Die „kluge Spinne im neurechten Netz“

Nur wenige Rechtsintellektuelle sind für das Verständnis der deutschen Neuen Rechten bis heute von so großer Bedeutung wie Armin Mohler. Der Historiker Karlheinz Weißmann hat über ihn nun eine intellektuelle und politische Biographie vorgelegt.

Habermas gegen Habermas verteidigen! - 25 Jahre Historikerstreit

Man möchte es kaum glauben: Vor 25 Jahren stritten sich der Historiker Ernst Nolte und der Philosoph Jürgen Habermas im "Historikerstreit" erbittert über die Singularität von Auschwitz. Das in akademischen Kreisen Selbstverständlichste der Welt, ein Diskurs über die strittigen Fragen von Angesicht zu Angesicht, hat es zwischen beiden dennoch seit 25 Jahren nicht gegeben. Wir wollten das ändern - und sind mit diesem Versuch gescheitert. Warum, kann man dem Vorwort zum morgen erscheinenden Buch "Singuläres Auschwitz?" entnehmen.

Besuch bei Jüngers Jüngern: Wo die konservative Welt noch in Ordnung ist.

Einmal im Jahr treffen sich Deutschlands Freunde der Werke des Dichters Ernst Jünger in der schwäbischen Provinz im Kloster Heiligkreuztal. An nämlichem, fast asketischem Orte verweilt alljährlich jedoch nicht nur eine elitäre und illustre Gesellschaft, sondern scheint auch der verschollene konservative Kern der Union verborgen zu sein. Im Ländle ist die Welt halt irgendwie noch „in Ordnung".

Der wesentliche Mensch – Über den „Waldgang“ im Jahre 1933

„Der Waldgang“ (1951) von Ernst Jünger gilt echten Konservativen noch heute als politischer Schlüsseltext. Dass Jünger dabei seinerzeit mehr als eine konservative Nachkriegsstimmung, sondern das ambivalente Verhältnis der Konservativen zu Moderne und Massengesellschaft zum Ausdruck gebracht hat, belegt ein Blick auf Hans Zehrer und das Jahr 1933.

Ein Lehrstück über das Private: Zum Briefwechsel zwischen Ernst Jünger und Margret Boveri

 

 

 

 

 

 

 

Veröffentlichungen von Briefwechseln rund um den vielleicht umstrittensten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, Ernst Jünger, reißen noch immer nicht ab. Der Wehrmachtsoffizier Jünger, letzter Träger des Ordens „Pour le Mérite“ sowie rechter Gegner des Hitler-Regimes legte sich durch seine trotzige Haltung gegenüber den Besatzungsmächten nach dem Zweiten Weltkrieg selbst so manchen Stein in den Weg. Sein im Landt-Verlag veröffentlichter Briefwechsel mit der konservativen Publizistin Margret Boveri zeigt nun, dass er seine Rolle als Paria der deutschen Nachkriegspublizistik keinesfalls stoisch hinnehmen wollte.

Held der Nation? Wie die „Junge Freiheit“ mit Held Stauffenberg andersrum Geschichtspolitik betreibt

Claus Schenk Graf von Stauffenberg und dessen Attentat vom 20. Juli 1944 ist dieser Tage in aller Munde. Der Grund: Der Hollywoodstreifen „Operation Walküre“ ist in den deutschen Kinos angelaufen und floppt offenbar. An der JF-Redaktion wird das wahrscheinlich nicht liegen, denn die dürfte pünktlich zum Start mit der gesamten Mannschaft ins Kino gestürmt sein. Kein Wunder, ist es doch Stauffenberg, der es ihnen scheinbar ermöglicht, ungebrochenen Hauptes stolz auf die eigene ethnische Herkunft zu sein.

Zuerst veröffentlicht am 19. Oktober 2009

Held der Nation? Wie die „Junge Freiheit“ mit Held Stauffenberg andersrum Geschichtspolitik betreibt

Claus Schenk Graf von Stauffenberg und dessen Attentat vom 20. Juli 1944 ist dieser Tage in aller Munde. Der Grund: Der Hollywoodstreifen „Operation Walküre“ ist in den deutschen Kinos angelaufen und floppt offenbar. An der JF-Redaktion wird das wahrscheinlich nicht liegen, denn die dürfte pünktlich zum Start mit der gesamten Mannschaft ins Kino gestürmt sein. Kein Wunder, ist es doch Stauffenberg, der es ihnen scheinbar ermöglicht, ungebrochenen Hauptes stolz auf die eigene ethnische Herkunft zu sein.

Dialogisierter Monolog – „Unsere Zeit kommt“

Die Würze eines Gesprächs sind die unterschiedlichen Positionen ihrer Teilnehmer, die gibt es im als Buch veröffentlichten Gespräch zwischen Karlheinz Weißmann und Götz Kubitschek nicht. So bleibt es ein fader Einheitsbrei mit großteils wiedergekäuten Allgemeinheiten, die in breiteren Kreisen bereits hinlänglich bekannt sein dürften.

Das Institut für Staatspolitik – „wichtigste Denkfabrik der ‚Neuen Rechten’ in Deutschland“

Das Institut für Staatspolitik (IfS) bezeichnet sich selbst als die „wichtigste Denkfabrik der ‚Neuen Rechten’“. Seine Spitzenstellung untermauert das Institut mit regelmäßigen Seminaren, seiner Hauszeitschrift und auch den in ihrem Umfeld herausgegebenen Büchern.

Von der NPD zur ANR zum IfS – Kleine Entstehungsgeschichte der deutschen Neuen Rechten

Kontakt zwischen „Nouvelle Droite“ in Frankreich und „Neuer Rechter“ in Deutschland gab es sehr früh: Bereits 1966 – zu einem Zeitpunkt also, als Wahlerfolge der „alten Rechten“ gerade einsetzten – nahm der junge Publizist Henning Eichberg an einem deutsch-französischen Jugendaustausch teil, der ihn in ein Zeltlager mit jungen französischen Nationalisten in die Provence führte. 

Die „Nouvelle Droite" in Frankreich - die „Mutter" der deutschen „Neuen Rechten“

Im Nachkriegs-Frankreich gab es – ähnlich wie in Deutschland nach 1945 – keine homogene Rechte, Sammlungsbemühungen und Ausdifferenzierungsprozesse lösten einander ab. Parteipolitisch bekam die Rechte auch dadurch am Anfang kein Bein auf den Boden. Und so entwickelte sich ein metapolitisches Projekt, das in erster Linie mit dem Namen Alain de Benoist verbunden ist.

Heros oder Pragmatiker der Macht? Martin Tielke über Ernst Jünger und Carl Schmitt im „stillen Bürgerkrieg“

Unter Insidern gelten die Bücher aus dem Hause Landt schon seit geraumer Zeit als Geheimtipp. Neben der vom Verleger und „Gerhard Löwenthal“-Preisträger Andreas Krause-Landt ausnehmend gepflegten bibliophilen Ausstattung der Bücher heben sich diese auch inhaltlich auf hohem Niveau von konservativen Konkurrenzprodukten ab. Dies gilt ebenfalls für Martin Tielkes „Der Stille Bürgerkrieg“ (2007) über Ernst Jünger und Carl Schmitt.

Götz Kubitschek: Der Faschist vom Rittergut Schnellroda?

Vor wenigen Wochen trat Götz Kubitschek, Initiator der konservativ-subversiven Aktion (KSA), erstmals mit einer Videobotschaft an die Öffentlichkeit, um seine und die Motive seiner Anhänger zu erklären. Ebenso wichtig wie die Bedeutung seiner Worte war jedoch der „kalte Stil“, in dem Kubitschek seine Botschaft vortrug. Armin Mohler wird wohl einst solche Persönlichkeiten gemeint haben, als er über den „faschistischen Stil“ schrieb.

„Ich wollte aus der Redaktion weg und Dieter Stein wollte mich loswerden" - Dr. Peter Krause (CDU)

Vor mehreren Monaten war die Aufregung groß in Deutschland: Mit Dr. Peter Krause (CDU) sollte ein ehemaliger Redakteur der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ (JF) Kultusminister in Thüringen werden. Wir sprachen seinerzeit mit Krause, jedoch überschlugen sich die Ereignisse bis zum Rückzug Krauses so rasant, dass wir schließlich von einer Veröffentlichung Abstand nahmen. Heute mag das Interview zumindest noch historisch von Interesse sein.

Götz Kubitschek: Die Neue Rechte hat ihren Che Guevara (Achtung: ebay-Auktion!)

Eigentlich kämpft Götz Kubitschek, Inhaber des Verlages "Edition Antaios", Mitherausgeber der neurechten Theoriezeitschrift "Sezession" und Geschäftsführer des "Institut für Staatspolitik" (IfS), seit mehreren Jahren an der Front der Gedanken. Sein Ziel: Die Herausbildung eines rechtskonservativen intellektuellen Milieus, das sich gegen die "harmlosen Zeiten" richtet. Doch seit einigen Monaten entwickelt sich Kubitschek zu einem Che Guevara von rechts.  

JN-Theorieorgan „Hier&Jetzt" mit neuer Chefredakteurin

Bereits in der letzten Ausgabe des Theoriemagazins „Hier&Jetzt“ der Jungen Nationaldemkraten (JN) Sachsen kündigte deren bisheriger Chefredakteur, Johannes Nagel, den Rückzug von dem Posten an. Mit der aktuellen zehnten Ausgabe ist nun klar, dass mit Angelika Willig eine promovierte Philosophin das ambitionierte Projekt fortsetzen soll.