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Es liegen 35 Ergebnisse für "Edition Antaios" vor.

Intellektueller Rechtsextremismus in Deutschland

Wie einflussreich ist der intellektuelle Rechtsextremismus momentan? Und wie tritt er in Erscheinung? Eine Analyse von Uwe Backes.

Armin Mohler – Die „kluge Spinne im neurechten Netz“

Nur wenige Rechtsintellektuelle sind für das Verständnis der deutschen Neuen Rechten bis heute von so großer Bedeutung wie Armin Mohler. Der Historiker Karlheinz Weißmann hat über ihn nun eine intellektuelle und politische Biographie vorgelegt.

Wenn es Auschwitz nie gegeben hätte. Warum Andreas Krause Landt Hitler endlich beerdigen will

Als „fulminant“ und „mutig“ charakterisierte Götz Kubitschek am 28. Oktober einen seiner neuen Kaplaken-Bände. Eine derartige Ankündigung eines durch und durch agonal veranlagten Vorkämpfers der deutschen „Neuen Rechten“ ließ aufhorchen. Und in der Tat: „Mein jüdisches Viertel, meine deutsche Angst“ (2010) von Andreas Krause Landt durchsprengt eingefahrene Denkkategorien. Er wagt die Frage zu stellen, wie es sich wohl anfühlte, und zwar in einem selbst, wenn es Hitler und Auschwitz nie gegeben hätte.

Besuch bei Jüngers Jüngern: Wo die konservative Welt noch in Ordnung ist.

Einmal im Jahr treffen sich Deutschlands Freunde der Werke des Dichters Ernst Jünger in der schwäbischen Provinz im Kloster Heiligkreuztal. An nämlichem, fast asketischem Orte verweilt alljährlich jedoch nicht nur eine elitäre und illustre Gesellschaft, sondern scheint auch der verschollene konservative Kern der Union verborgen zu sein. Im Ländle ist die Welt halt irgendwie noch „in Ordnung".

„Rechte Leute von links“ – Steven Heimlich über „neurechte“ 68er-Vereinnahmer

„Neue Linke“ und „Neue Rechte“ – so nahe die Phänomene zeitlich auch beieinander liegen mögen, die politischen Positionen werden gemeinhin als Antipoden verstanden. Über „Rechte Leute von links“ verfasste Steven Heimlich nun eine Arbeit, die aufzeigen soll, wie die „Neue Rechte“ sich ausgerechnet der „Chiffre 1968“ bedient.

IfS-Studie über Sarrazin findet reißenden Absatz

Wie der neurechte Verlag "Edition Antaios" mitteilt, war die erste Auflage der Sarrazin-Studie des "Institut für Staatspolitik" innerhalb kürzester Zeit vergriffen.

Vom Angriff auf den Menschen selbst – Siegfried Gerlich über das Lebenswerk Ernst Noltes

Bereits mit dem Gesprächsband „Einblick in ein Gesamtwerk“ (2005) aus dem Hause Antaios hatte sich der Musiker und Publizist Siegfried Gerlich als Kenner der Werke des umstrittenen Historikers Ernst Nolte der Öffentlichkeit empfohlen. Mit seiner kürzlich erschienenen intellektuellen Biografie, die nicht ohne apologetische Tendenz ist, untermauert er mit einer kompakten Einführung in dessen Denken diesen Anspruch eindrucksvoll.

A-Faschismus: Karlheinz Weißmann mit einer „Klarstellung“ von rechts

Im März 2009 veröffentlichte der Historiker Karlheinz Weißmann auf der Internetseite der Zeitschrift „Sezession“ eine Serie zum „Faschismus“. Vor wenigen Tagen wurden diese Texte in gesammelter Form in der Reihe „Kaplaken“ der „Edition Antaios“ veröffentlicht – nur „leicht überarbeitet und um Zitatnachweise ergänzt“, wie der Autor in einem Vorwort anmerkt.

Neu-rechtes Begriffslexikon erscheint erst im Dezember 2009

Wie der Geschäftsführer des neu-rechten "Institut für Staatspolitik" (IfS) mitgeteilt hat, erscheint das vom Verlag "Edition Antaios" angekündigte Begriffslexikon von Dr. Karlheinz Weißmann erst im Dezember 2009.

Begriffe setzen: Von Schnellroda aus sollen die rechten Gedanken geordnet werden

Seit geraumer Zeit befindet sich das rechtskonservative Spektrum der Bundesrepublik in erheblicher diskursiver Bewegung. Von einem einheitlichen ideologischen Standpunkt ist man ebenso weit entfernt wie von einer gemeinsam getragenen Strategie. Das betrifft nicht nur den anhaltenden Zwist zwischen der Wochenzeitung "Junge Freiheit" (JF) und dem "Institut für Staatspolitik" (IfS) über Fragen der Selbstbezeichnung, sondern auch die Akteure rund um das Rittergut Schnellroda selbst. Nun soll eine Reihe mit dem Titel "Kleines Staatspolitisches Lexikon" im eigenen Lager für gedankliche Ordnung sorgen und zugleich den politischen Gegner präziser konturieren.

Wo steht der Hauptfeind? – Was Carl Schmitt zur nationalistischen Einheitspartei aus NPD und DVU sagen würde

Der Wunsch nach einer nationalistischen Einheitspartei begann spätestens mit der Verkündung des Deutschlandpaktes. Aus zwei relativ gleichberechtigten Partnern sind mittlerweile politische Gegner geworden. Die NPD wünscht sich die Fusion der beiden Parteien bei eigener Vorherrschaft nach wie vor. Dabei dürfte der Zusammenschluss momentan auch aus inhaltlichen Gründen scheitern, wie ein Blick auf die Theorien Carl Schmitts zeigt. 

Alles fließt? BN-Autor Marco Reese schreibt neuerdings für NPD-Postille

Während sich führende Akteure der deutschen „Neuen Rechten“ stets um ein antinazistisches Image bemühen, kommt es in den eigenen Reihen an den Rändern offenbar immer wieder zu unliebsamen Ausfransungen. Hiervon betroffen ist neuerdings ausgerechnet die neurechte Jugendzeitschrift „Blaue Narzisse“. Autor und Kommentator Marco Reese veröffentlichte einen Artikel über Kuehnelt-Leddihn in der Juli-Ausgabe der NPD-Parteizeitung „Deutsche Stimme“.

Baal Müller über den „Vorsprung der Besiegten“

Als „wichtiges Buch“ preist Verlagsherr Götz Kubitschek das vor kurzem in seinem Antaios-Verlag erschienene Kaplakenbändchen von Baal Müller an. Er befasst sich mit der „Identität nach der Niederlage“ und legt das inhaltlich wohl gehaltvollste Buch der aktuellen Staffel vor.

Michael Böhm: Alain de Benoist und die Nouvelle Droite

Unter dem schlichten Titel „Alain de Benoist und die Nouvelle Droite“ promovierte Michael Böhm im Jahre 2006 an der Technischen Universität Chemnitz bei den Professoren Jesse und Kroll. Entstanden ist dabei eine substanziell anregende und über weite Strecken überzeugende intellektuelle Biografie des wohl wichtigsten rechten Intellektuellen Europas der letzten Jahrzehnte.

Vor der Demokratie kommt der Staat – Karlheinz Weißmann über „Postdemokratie“

Dass die Demokratie auch in der westlichen Welt in der Legitimationskrise steckt, pfeifen die Spatzen von den Dächern: die politische Klasse verliert an Ansehen, die Wahlbeteiligung sinkt, im Osten werden die politischen Ränder stark. Bereits im Jahr 2003 veröffentlichte Colin Crouch in diesem Kontext das viel beachtete Buch „Postdemocrazia“. Der neurechte Publizist Karlheinz Weißmann versucht nun mit seinem Kaplakenbändchen „Postdemokratie“ (2009) das Thema für das eigene Milieu aufzubereiten.

 

Dem System erlegen - Felix Menzel über „Medienrituale und politische Ikonen“

Um die Wahrnehmungsschwelle der Massenmedien zu überschreiten, fordert Felix Menzel, Chef von „Blaue Narzisse“, sein rechtes politisches Millieu dazu auf, Ikonen zu schaffen. Diesen Appell packt der Student der Kommunikationswissenschaft in eine Medienkritik, die keine ist und begibt sich damit in eine Sackgasse.

Grenzüberschreitung: Der umstrittene Historiker Ernst Nolte gibt Zeitschrift aus NPD-Milieu ein Interview

In wenigen Tagen wollen der konservative Landt-Verlag und sein neuer Autor Prof. Ernst Nolte in Berlin der Öffentlichkeit ein neues Werk über den Islamismus präsentieren. Der sachlichen Rezeption legt Nolte nun selbst unnötig Felsbrocken in den Weg, indem er munter mit einer Zeitschrift am rechtsextremen Rand plaudert.

„Rechtskonservativ“ – Ein Vorschlag vom anderen Ufer zur Beilegung eines sinnlosen Streits

Die Wogen scheinen geglättet: Während es zwischen „Junge Freiheit“ (JF) und dem „Institut für Staatspolitik“ (IfS) noch vor Wochen in der Kiste so richtig rappelte, redet man nun wieder gepflegt miteinander. Jüngst erschien gar ein Gespräch zwischen dem JF-Herausgeber Dieter Stein und dem IfS-Chefdenker Dr. Karlheinz Weißmann. Indes offenbart der Fortgang der Debatte mehr substanzielle Probleme als Lösungen.

Auf die Leistung kommt es an: „Elite - Erziehung für den Ernstfall“

An diesem Wochenende versammelt das Institut für Staatspolitik eine Gruppe junger Erwachsener, um mit ihnen zum Thema „Elite“ zu tagen. Den Abschluss bildet ein Vortrag Götz Kubitscheks, in dem er über „Erziehung für den Ernstfall“ spricht. So lautet auch der Untertitel eines in der von Kubitschek verlegten Reihe „Kaplaken“ herausgegebenen Essays, den Gerd-Klaus Kaltenbrunner bereits Mitte der 1980er verfasste.

Wissenschaftlicher Revisionismus in politischer Absicht? Über Stefan Scheils Büchlein „Revisionismus und Demokratie“

Der Historiker Stefan Scheil unternimmt in seinem in der Reihe Kaplaken erschienenen Essay „Revisionismus und Demokratie“ den Versuch einer Revision des Revisionismus-Begriffs. Denn der ist seiner Meinung nach politisch kontaminiert. 

Dialogisierter Monolog – „Unsere Zeit kommt“

Die Würze eines Gesprächs sind die unterschiedlichen Positionen ihrer Teilnehmer, die gibt es im als Buch veröffentlichten Gespräch zwischen Karlheinz Weißmann und Götz Kubitschek nicht. So bleibt es ein fader Einheitsbrei mit großteils wiedergekäuten Allgemeinheiten, die in breiteren Kreisen bereits hinlänglich bekannt sein dürften.

Das Institut für Staatspolitik – „wichtigste Denkfabrik der ‚Neuen Rechten’ in Deutschland“

Das Institut für Staatspolitik (IfS) bezeichnet sich selbst als die „wichtigste Denkfabrik der ‚Neuen Rechten’“. Seine Spitzenstellung untermauert das Institut mit regelmäßigen Seminaren, seiner Hauszeitschrift und auch den in ihrem Umfeld herausgegebenen Büchern.

Ellen Kositza: Das widerborstige Leben einer rechten Glucke

Den zum Festsaal umgestalteten Innenhof eines alten Gebäudes mit roten Backsteinmauern und Kopfsteinpflaster betreten unter den zarten Tönen von klassischer Musik festlich gekleidete Menschen. An den Außenwänden hängt ein Banner in den Farben Schwarz, Rot, Gold und dem Schriftzug der Veranstaltung: „Gerhard-Löwenthal-Preis“.

Von der NPD zur ANR zum IfS – Kleine Entstehungsgeschichte der deutschen Neuen Rechten

Kontakt zwischen „Nouvelle Droite“ in Frankreich und „Neuer Rechter“ in Deutschland gab es sehr früh: Bereits 1966 – zu einem Zeitpunkt also, als Wahlerfolge der „alten Rechten“ gerade einsetzten – nahm der junge Publizist Henning Eichberg an einem deutsch-französischen Jugendaustausch teil, der ihn in ein Zeltlager mit jungen französischen Nationalisten in die Provence führte. 

Politik für den Ernstfall - „Edelfeder" Hinz rüstet sein Milieu zum „Bürgerkrieg“

Thorsten Hinz gilt als wichtigster Autor der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ (JF). Dem Mann, der so pointiert und bissig formuliert und gerade deshalb im rechtsintellektuellen Milieu über eine große Anhängerschaft verfügt, wird im Persönlichen Bescheidenheit und fast schon Schüchternheit nachgesagt. Dennoch warnt der äußerlich eher unscheinbare Mann beharrlich vor dem ethnischen „Bürgerkrieg“.

Achterbahn des Denkens – Michael Böhm über Alain de Benoist

Erstmalig stieß Böhm im Jahr 2000 während eines längeren Frankreichaufenthaltes auf den Namen des französischen Philosophen Alain de Benoist und war von den „vielen Brüche[n]“ (7) in dessen intellektueller Biografie fasziniert. Den „Lebensweg dieses Denkens“ (8) wollte er nachzeichnen, stieß universitär aber auf Hindernisse – vor allem die „ängstlichen Erwartungen der Betreuer“ machten ihm zu schaffen. Seine Promotion schrieb er trotzdem über das Denken Alain de Benoists. „Frei von universitären Zwängen“ ging er diesem Denken im Buch „Alain de Benoist – Denker der Nouvelle Droite“ nun erneut nach.

Nun offiziell: Ellen Kositza erhält Gerhard-Löwenthal-Preis

Die Spatzen pfiffen es seit Wochen von den Dächern, nun folgte die offizielle Bekanntgabe: Ellen Kositza erhält den mit 5.000 Euro dotierten Gerhard-Löwenthal-Preis. Den undotierten Ehrenpreis erhält der Publizist Peter Scholl Latour.

Gender ohne Ende oder Was vom Manne übrig blieb

Vor einigen Tagen wurde hier anlässlich der Vermutung, Ellen Kositza sei die diesjährige Trägerin des Löwenthal-Preises, eine Rezension ihres Buches „Gender ohne Ende oder Was vom Manne übrig blieb“ von Hans Felsbrock veröffentlicht, die das Buch interessiert bespricht, indem es dem Aufreger „Feuchtgebiete“ von Charlotte Roche entgegengestellt wird. Felsbrock kritisiert lediglich die Tatsache, dass Kositza zwar im Grundsatz die Industrielle Revolution für die Auflösung der Geschlechter verantwortlich mache, jedoch offen lasse, was dagegen zu tun sei.  

Ellen Kositza - Trägerin des Gerhard-Löwenthal-Preises der „Jungen Freiheit" 2008?

Wie das "Institut für Staatspolitik" (IfS) in der aktuellen Ausgabe seiner Institutszeitschrift "Sezession" mitteilt, soll die rechtskonservative Publizistin Ellen Kositza die Trägerin des Gerhard-Löwenthal-Preises für Journalisten 2008 sein.

Flucht vor dem Dilemma? Kubitschek räumt den Vorsitz des IfS

Vom 4. bis zum 7. September fand die Sommerakademie des Instituts für Staatspolitik (IfS) statt und endete mit einer mittleren Überraschung: Götz Kubitschek, bislang Geschäftsführer des IfS, zieht sich aus der „inhaltlichen und planerischen“ Arbeit zurück. Seine Nachfolge soll nach Berichten von „Blaue Narzisse“ der promovierte Philosoph Erik Lehnert übernehmen.

Konservativ-Subversive Aktion (KSA) rückt Günter Grass auf die Pelle

Nachdem sie diesmal bereits Tage zuvor angekündigt war, schlugen die Akteure von "Konservativ-Subversive Aktion" (KSA) gestern in Hamburg zum dritten Mal zu. Ihr diesmaliges Opfer: der Schriftsteller und Nobelpreisträger Günter Grass.

Scharnierfunktion von Rechts: Zur Ausgabe Nr. 11 der JN-Theoriezeitschrift „hier&jetzt“

Mit der Sommerausgabe 2008 des JN-Magazins „hier&jetzt“ wurde wieder einmal ein neuer Seitenrekord aufgestellt. Ganze 50 Seiten umfasst das aktuelle Heft, das sich diesmal ganz den Identitätsfragen der politischen Rechten stellt.  

Götz Kubitschek: Die Neue Rechte hat ihren Che Guevara (Achtung: ebay-Auktion!)

Eigentlich kämpft Götz Kubitschek, Inhaber des Verlages "Edition Antaios", Mitherausgeber der neurechten Theoriezeitschrift "Sezession" und Geschäftsführer des "Institut für Staatspolitik" (IfS), seit mehreren Jahren an der Front der Gedanken. Sein Ziel: Die Herausbildung eines rechtskonservativen intellektuellen Milieus, das sich gegen die "harmlosen Zeiten" richtet. Doch seit einigen Monaten entwickelt sich Kubitschek zu einem Che Guevara von rechts.  

Karlheinz Weißmann: Das Hakenkreuz. Symbol eines Jahrhunderts (Edition Antaios, 2006)

Darf man der rechtskonservativen Wochenzeitung „Junge Freiheit“ (JF) Glauben schenken, gehört ihr Zeichen-Kolumnist Karlheinz Weißmann zu den meistgelesen Autoren des Blattes – dies jedenfalls teilte die Redaktion ihren Lesern jüngst in einer Ausgabe mit. Seine Zeichenliebe baute Weißmann im Jahr 2006 gar zu einem ganzen Buch nur über „Das Hakenkreuz“ aus.

Provokation zum Aufbruch - Rezension zu einem neuen Buch von Götz Kubitschek

Der Geschäftsführer des „Institut für Staatspolitik“ und Inhaber des Verlages „Edition Antaios“, Götz Kubitschek, hat in seiner kleinen und bibliophilen Reihe „Kaplaken“ nunmehr auch sich selbst verlegt. „Provokation“ heißt der Text und lässt auf fast 80 Seiten in das Innerste eines der wichtigsten Rechtsintellektuellen Deutschlands blicken