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Donnerstag, 27. Juni 2013

Klatsche für Verfassungsschutz Schleswig-Holstein: Bericht 2012 muss geschwärzt werden

Die schlechten Nachrichten für die deutschen Inlandsgeheimdienste reißen nicht ab. Nachdem sich in Mecklenburg-Vorpommern drei linke Vereine erfolgreich gegen ihre Nennung im Bericht 2011 zur Wehr gesetzt hatten, fuhr nun auch der schleswig-holsteinische Verfassungsschutz eine Niederlage vor Gericht ein. Die Passagen zum rechtsgerichteten „Lesen & Schenken-Verlag“ müssen geschwärzt werden, entschied das Verwaltungsgericht Schleswig in einem Eilverfahren.

Samstag, 18. Mai 2013

Das Magazin „DMZ Zeitgeschichte“ und die Verherrlichung der Waffen-SS am Zeitschriftenkiosk

Zu den in den Regalen der Bahnhofsbuchhandlungen unter der Rubrik „Geschichte“ angebotenen Zeitschriften hat sich 2012 mit „DMZ Zeitgeschichte“ ein neues Angebot gesellt, dessen Titel allgemein und unverfänglich klingt. Doch bereits mit seinem Namen täuscht es die Passanten, denn das Heft widmet sich nicht den vielfältigen Bereichen der Zeitgeschichte, sondern konzentriert sich auf ein einziges Thema. Dieses behandelt es zudem nicht aus einer populärwissenschaftlichen, sondern aus einer für Rechtsextremisten typischen Sicht. Die „DMZ Zeitgeschichte“ beschäftigt sich fast ausschließlich mit der Verherrlichung der Waffen-SS. Ein Gastbeitrag.

Donnerstag, 01. März 2012

Rechter Verlag „Lesen und Schenken“ mit Millionenumsätzen

In der 1.000 Einwohner-Gemeinde Martensrade sitzt der Verlag „Lesen und Schenken“. Unter dem rechtsextremen Geschäftsführer Dietmar Munier generierte man 2010 auf fast drei Millionen Euro Umsatz. Dennoch scheint dies niemanden zu stören.   Der „NDR“ berichtet über den in Schleswig-Holstein ansässigen Verlag, der vor allem durch die rechtsextreme Zeitschrift „Zuerst“ mit einer Auflage von 86.000 Exemplaren auf sich aufmerksam macht. 20 Mitarbeiter sollen allein in der kleinen Gemeinde wohnhaft sein. Darunter auch Jens Lütke. Der Mitarbeiter ist Vorsitzender des NPD-Landesverbandes Schleswig-Holstein und zugleich Spitzenkandidat zur anstehenden Landtagswahl im Mai.

Mittwoch, 06. Juli 2011

Internetportal „Fränkischer Heimatschutz“ offline – Codename „heimatschutz88“

Die Internetseite der Gruppierung „Fränkischer Heimatschutz“ ist möglicherweise einem Hackerangriff zum Opfer gefallen und seit Dienstag nicht mehr erreichbar. Wie die „Neue Presse“ meldet, sei es gelungen, die Betreiber der Homepage zu ermitteln. Als Symbol nutzte der „Heimatschutz“ die Schwarze Sonne, die in der Vergangenheit von der nationalsozialistischen SS verwendet wurde.