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Neonazis, Identitäre, Salafisten – Eine Nachbetrachtung der eskalierten Kölner Hooligan-Demonstration

Am 26. Oktober 2014 eskalierte in Köln eine von der Initiative „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) unter erheblicher Beteiligung von Rechtextremisten durchgeführte Kundgebung. Sie forderte 49 verletzte Polizisten und führte zu einer intensiven Presseberichterstattung, welche die sich aus dem rechtsextremistischen Engagement in der Fußballgewaltszene ergebende Gefahr thematisierte. Nach dem Abflauen der ersten Aufregung bietet sich auf der Basis eines Erlebnisberichts eine Nachbetrachtung zu den sich darüber hinaus ergebenden Aspekten an.

Dortmunder Neonazis stören Fußballspiel mit antisemitischer Provokation

Der im Gaza-Streifen ausgetragene Krieg zwischen der terroristischen Hamas und der israelischen Armee führte in verschiedenen europäischen Ländern zu antisemitischen Ausschreitungen. So stürmten während einer in Österreich ausgetragenen Fußballpartie zwischen Maccabi Haifa und dem französischen Klub OSC Lille augenscheinlich arabischstämmige Gewalttäter mit einer palästinensischen Fahne auf das Spielfeld und griffen die israelischen Sportler an. In Deutschland hingegen nutzten Dortmunder Neonazis ein an sich wenig bedeutendes Jugendspiel für ihre Agitation.

„SS-Siggi“ tritt ab – Die Rechte-Spitzenkader Giemsch rückt in Dortmunder Stadtrat nach

Die Dortmunder Spatzen hatten es schon lange von den Dächern gezwitschert, nun ist es es eingetroffen. Der erst am 25. Mai in den Rat der gut 570.000 Einwohner zählenden Stadt gewählte bekannte Neonazi Siegfried Borchardt legt „aus gesundheitlichen Gründen“ zum Monatsende sein Mandat nieder. Nachrücken wird mit Dennis Giemsch ein brauner Hardliner mit bestem Szenenetzwerk.

„Tatort Fankurve“ – Veröffentlichung zum Rechtsextremismus im Fußball

Während die polizeilichen Statistiken zum Straftatenaufkommen im deutschen Fußball eine für den normalen Stadionbesucher generell gute Sicherheitslage belegen, steigerte sich in letzter Zeit die Aggressivität in Teilen der Fanszene. Dies führte bei einigen Vereinen zu einer Ausweitung von Hooliganaktivitäten, einer Verstärkung der Auseinandersetzungen zwischen Ultras und Sicherheitskräften oder einer stärkeren Präsenz von Rechtsextremisten. Der Sportreporter Klaus Blume hat diese Entwicklung thematisiert und sieht in „Tatort Fankurve“ ein Ausufern von „Fußball, Gewalt und Rechtsextremismus“.

„Wer nichts wird, wird Wirt“ – Ex-NPD-Chef Apfel aus der Versenkung aufgetaucht

In diesen Tagen interessiert sich niemand mehr für den früheren NPD-Chef Holger Apfel. Seine Ex-Partei befindet sich mitten in der heißen Wahlkampfphase – am Sonntag winken ihr sogar Mandate im Europaparlament. Die Aufklärung der „Affäre Apfel“ hat der amtierende Vorsitzende Udo Pastörs – um die eigenen Aktivitäten nicht ins Stottern zu bringen – klammheimlich zu den Akten gelegt. Nun will ausgerechnet die NPD-Konkurrenz Die Rechte Apfel ausgebuddelt haben: Dieser versuche sich als Gastwirt auf Mallorca.

Neonazi-Partei Die Rechte nicht politikfähig

Klatsche für die Neonazi-Partei Die Rechte. Nach eigenen Angaben scheiterte die Truppe von Christian Worch bei der Sammlung der Unterstützungsunterschriften zur Europawahl. Auf seiner Webseite rechnet der Bundesverband mit den eigenen Mitgliedern ab, die offensichtlich nicht zum Laufen gebracht werden konnten. Da kommen die Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen gerade recht, hoffen die Neonazis in ihrer Hochburg doch auf „vorzeigbare Ergebnisse“.