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Donnerstag, 06. November 2014

Neonazis, Identitäre, Salafisten – Eine Nachbetrachtung der eskalierten Kölner Hooligan-Demonstration

Am 26. Oktober 2014 eskalierte in Köln eine von der Initiative „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) unter erheblicher Beteiligung von Rechtextremisten durchgeführte Kundgebung. Sie forderte 49 verletzte Polizisten und führte zu einer intensiven Presseberichterstattung, welche die sich aus dem rechtsextremistischen Engagement in der Fußballgewaltszene ergebende Gefahr thematisierte. Nach dem Abflauen der ersten Aufregung bietet sich auf der Basis eines Erlebnisberichts eine Nachbetrachtung zu den sich darüber hinaus ergebenden Aspekten an.

Mittwoch, 11. Juni 2014

10 Jahre nach der Nagelbombe - Kulturfest erinnert an NSU-Anschlag in Köln

Am 9. Juni 2004 zündete der „Nationalsozialistische Untergrund“ (NSU) eine Nagelbombe in der mehrheitlich von türkischstämmigen Bürgern bewohnten Kölner Keupstraße. Deren Bewohner erlitten nicht nur unmittelbare Schäden, sondern sahen sich nach Fehlern der Ermittlungsbehörden auch ungerechtfertigten Verdächtigungen ausgesetzt, die sie gesellschaftlich ausgrenzten und wirtschaftlich schädigten. Ein Jahrzehnt später erinnert ein prominent unterstütztes deutsch-türkisches Kulturfest an die Opfer und setzt sich für eine solidarische Gesellschaft ein.

Mittwoch, 14. Mai 2014

PRO Köln, der Aufstieg des 1. FC Köln und ein Instrumentalisierungsversuch

Nach zweijähriger Abstinenz ist dem 1. FC Köln der Wiederaufstieg in die Bundesliga gelungen. Das Ereignis versetzte zunächst die Domstadt in Hochstimmung, verleitete dann aber auch die Vereinigung PRO Köln dazu, den sportlichen Erfolg des Vereins für den eigenen Kommunalwahlkampf zu missbrauchen. Diese Maßnahme erweckte zwar die erwartete Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, führte aber nicht nur zu einem Protest des Clubs, sondern auch zu einer heftigen Reaktion einer seiner Ultra-Gruppen.

Sonntag, 11. Mai 2014

PRO Köln an der Keupstraße – Kommunalwahlkampf und Provokation

Es ist Wahlkampf in Köln und zu den Wettbewerbern gehört die sich als Bürgerbewegung bezeichnende Vereinigung PRO Köln. Sie verfügt zwar nur über bescheidene finanzielle und personelle Mittel, weckte aber in der Vergangenheit mehrfach die Aufmerksamkeit der Medien durch politische Provokationen. Dieser Linie bleibt sie treu, indem sie einen Informationsstand nahe der 2004 von einem Bombenanschlag des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) betroffenen Keupstraße ankündigte … und nach einer Reaktion der Medien zurückzog.

Dienstag, 25. Februar 2014

Keine Playstation 3 für Massenmörder Breivik

Er gilt als einer der skrupellosesten Mörder in der Geschichte Norwegens: Anders Behring Breivik. Im Sommer 2011 tötete der Rechtsextremist 77 Menschen und wurde dafür zu 21 Jahren Gefängnis verurteilt. Mit seinen Haftbedingungen zeigte sich der Terrorist indes nicht einverstanden, in einem Schreiben sprach er gar von „Folter“. Außerdem stellte er darin umfangreiche Forderungen auf, die nun zurückgewiesen wurden. Da nutzte auch die Drohung mit einem Hungerstreik nichts.