Suchergebnisse

Es liegen 57 Ergebnisse für "Blaue Narzisse" vor.

„Wann kracht es?“ – AfD-Kandidat Arppe startet Wahlkampf mit „Gefahr eines Vielvölkerstaates“

Dass in Mecklenburg-Vorpommern ein niedriger einstelliger Prozentsatz der Bevölkerung einen Migrationshintergrund hat, ist bekannt. Dass der AfD-Landtagskandidat Holger Arppe erstinstanzlich wegen Volksverhetzung verurteilt wurde, auch. Trotzdem soll für Arppes Wahlkampfauftakt Ende März nun ausgerechnet das Thema „Wann kracht es? Der gefährliche Weg in den Vielvölkerstaat“ herhalten. Als Gast angekündigt ist der umtriebige „Neurechte“ Felix Menzel. Derweil griffen Unbekannte das Haus von Arppe in Rostock an.

Gut gemeint, aber nicht gut gelungen. Ein Buch über die „neue Rechte“

Die Journalisten Liane Bednarz und Christoph Giesa wollen in ihrem Buch „Gefährliche Bürger. Die neue Rechte greift nach der Mitte“ von der Gefahr „rechter Intellektueller“ warnen. Leider kennen sie sich nicht sonderlich gut mit der Materie aus, wodurch ein eher fragmentarisch und oberflächlich gehaltenes Werk entstanden ist – gut gemeint, aber nicht gut gelungen.

„Zwischentag“ in Erlangen: Vernetzungstreffen der Neuen Rechten

Verglichen mit früheren Auflagen des neurechten „Zwischentages“ müssen die Organisatoren um Felix Menzel mittlerweile kleinere Brötchen backen. Die für den 4. Juli in Erlangen unter dem Rahmenthema „Geopolitik und Einwanderung“ stehende „Freie Messe“ wird mit ihrem abgespeckten Programm nichtsdestoweniger eine Vielzahl an Personen des rechten Randes abseits von NPD und Freien Kameradschaften anziehen.

AfD Sachsen auf der rechten Überholspur

Nicht nur die NPD, auch der sächsische Landesverband der Alternative für Deutschland (AfD) stellte am vergangenen Wochenende die Weichen für die Landtagswahl Ende August. Mit den Forderungen, Volksentscheide über den Bau von Moscheen mit Minaretten einzuführen sowie die Grenzkontrollen zu verstärken, möchte die Mannschaft um Landeschefin Frauke Petry punkten. Einigen Anhängern gehen diese Vorschläge nicht weit genug – in einer „Patriotischen Plattform“ hat sich der rechte Rand der Partei zusammengeschlossen und schießt scharf gegen die „multikulturelle Gesellschaft“ und „massenhafte Einwanderung“.

Anti-GEZ-Protest von Rechts: “Junge Freiheit” statt ZDF?

Mitglieder der marktradikalen und rechtsoffenen „Partei der Vernunft“ hatten für Samstag einen bundesweiten Aktionstag gegen den Rundfunkbeitrag initiiert. „Freiheit statt Sozialismus“, ließ ein Bundesvorstandsmitglied der rechtspopulistischen Kleinstpartei „Pro Deutschland“ die Demonstranten in München skandieren. Die NPD schreibt gegen den „Rotfunk“ an und in Köln wurde gegen angebliche „GEZ-Diktatur“ und 9/11-Verschwörung protestiert. Mit rechten Parolen und Verschwörungsideologien wurde in etwa dreizehn Städten demonstriert.

Der Mordfall Daniel S.: Wie Neonazis aus einer Tragödie politisches Kapital schlagen wollen

Am letzten Wochenende wurde der 25-jährige Daniel S. bei einer Auseinandersetzung getötet. Gegen den Hauptverdächtigen, einen jungen Migranten, wurde Haftbefehl erlassen. Wie die Aasgeier stürzten sich Rechtsextremisten auf den Vorfall, um ihrem Hass freien Lauf zu lassen. Allen voran: die NPD. Aber auch die Bild-Zeitung ist mit an Bord und nutzt die Tragödie, um Schlagzeile zu machen und Vorurteile zu schüren. 

Die „Identitären“: JN springen auf den fahrenden Zug

Kaum eine Kampagne der extremen Rechten hat in den letzten Monaten mehr Beachtung erfahren als die „Identitären“, die mit einem ausgefeilten viralen Marketing und wenigen öffentlichkeitswirksamen Aktionen die Szene durcheinander wirbelten. Deshalb versucht nun die NPD, auch mangels eigener Ideen, anzudocken. Allerdings könnte die unterschiedliche ideologische Schwerpunktsetzung den NPD-Vorstoß schnell verpuffen lassen.