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Es liegen 15 Ergebnisse für "Benito Mussolini" vor.

„Mussolini“ – Wolfgang Schieders knappe politische Biographie des Diktators

Der Historiker Wolfgang Schieder legt mit „Benito Mussolini“ eine kenntnisreiche und knappe politische Biographie des italienischen Diktators vor. Dabei konzentriert er sich stark auf dessen Persönlichkeitsstruktur, wobei andere Aspekte des Einflusses auf seine Politik mitunter nicht immer genügend Aufmerksamkeit finden.

Von links nach rechts – Zur politischen Entwicklung von Alt-Achtundsechzigern

Der Historiker Manuel Seitenbecher geht in seiner Studie „Mahler, Maschke & Co. Rechts Denken in der 68er-Bewegung?“ der politischen Entwicklung mancher Alt-Achtundsechziger von links nach rechts nach. Es handelt sich um eine überaus informative Darstellung mit differenzierten Einschätzungen, worin aber Analyse und Stringenz eine höhere Bedeutung hätten haben können. 

Faschismus und Radikalfaschismus I - Ein Streitgespräch über Ernst Nolte

Vor 25 Jahren tobte in Deutschland der so genannte "Historikerstreit" zwischen dem Historiker Ernst Nolte und dem Philosophen Jürgen Habermas über die Singularität von Auschwitz. Der Historiker Frank Sobich und Mathias Brodkorb führten unlängst ein Streitgespräch über zentrale Thesen Noltes, das aus diesem aktuellen Anlass in mehreren Teilen veröffentlicht wird.

Im Namen der „Nationalen Revolution“ – Rassismus und Staat in Russland

Als eine öffentlich wahrgenommene Erscheinung formierten sich die Rechtsextremisten im Jahr 1994, nachdem der Präsident Boris El'cin im September und Oktober 1993 die geltende Verfassung außer Kraft setzte, das Parlament auflöste und das Weiße Haus mit Panzern umstellte. Dem Staatsstreich folgte die „Periode des Ausnahmezustands“ in der Hauptstadt: In den Straßen herrschte Polizeiterror, der schnell einen rassistischen Charakter annahm.

Die Totalitarismustheorie – Anmerkungen zu Geschichte, Renaissance und Potenzial eines kontroversen Forschungsansatzes – Teil 1

Der Begriff des „Totalitarismus“ gilt als ähnlich umstritten wie der Begriff des „Extremismus“. Dabei kann ersterer auf eine noch  längere Tradition zurückblicken. Der Politikwissenschaftler Christoph Weckenbrock stellt in diesem ersten Teil einen kurzen Abriss der Geschichte des Begriffes dar. Im zweiten Teil wird er sich mit der Rezeption befassen.

„Ein großer und mächtiger Diktator“ – Berlusconi auf den Spuren Mussolinis

Mit einem Zitat des faschistischen Diktators Benito Mussolini hat der italienische Regierungschef Silvio Berlusconi seinen Regierungsstil verteidigt.

„iMussolini“ vorerst vom Markt genommen

Der italienische Entwickler Luigi Marino hat seine iPhone-Anwendung „iMussolini“ aus Apples App Store zurückgezogen. Als Begründung gibt er laut Medienberichten urheberrechtliche Probleme an. Bis diese geklärt seien, soll die Sammlung von Audio- und Videoaufnahmen des italienischen Diktators Benito Mussolini für iPhone und iPod touch nicht erhältlich sein.  

Der Duce fürs iPhone - Holocaust-Überlebende empört

Der Duce erobert das iPhone: Die neue, kostenpflichtige iPhone-Anwendung „iMussolini“, die rund 120 Reden des früheren italienischen Diktators Benito Mussolini sowie zusätzliches Audio- und Videomaterial umfasst und in Italien derzeit ein Verkaufsschlager ist, hat heftige Proteste in der jüdischen Gemeinschaft ausgelöst.

Alles nur geklaut? Über Hans Zehrer, Zeev Sternhell und den Faschismus

Noch heute gilt der Faschismus häufig allein und ausschließlich als genuin rechtes politisches Phänomen. Die Studien des israelischen Politikwissenschaftlers Zeev Sternhell haben mit diesem schlichten Mythos gründlich aufgeräumt. Er rekonstruierte den Faschismus aus seinen Quellen des "integralen Nationalismus" und "revolutionären Syndikalismus" und damit als eine Synthese aus "rechts" und "links". Doch Sternhell war keinesfalls der erste, der diesen Gedanken präzise auf den Punkt gebracht hat. Der konservative Publizist Hans Zehrer veröffentlichte hierzu bereits im Jahr 1931 einen bemerkenswerten Text.

Rechtsextremismus in Europa: Heute Italien

Nächster Teil unserer Serie zum Thema Rechtsextremismus in Europa. Bis zur Europawahl am 7. Juni soll in 31 Ländern die rechtsextreme sowie rechtspopulistische Szene beleuchtet werden. Die einzelnen Beiträge stammen aus der Broschüre „Europa im Visier der Rechtsextremen". Diese wurde von der Grünen-Europaabgeordneten Angelika Beer Anfang 2009 veröffentlicht. Themenland heute: Italien

Das „Marionettenregime“ des „Deutschen Reiches" – Mussolinis Republik von Salò

Zurecht betonte Ettore Vernier im Jahre 1977 in einer Ausgabe der Zeitschrift „Junges Forum“, dass die „Republik von Salò“, Mussolinis zweiter Versuch der Jahre 1943-1945, auf italienischem Boden einen faschistischen Staat zu errichten, in der Publizistik „nur stiefmütterlich“ behandelt wird. Unmittelbar nach seiner Befreiung durch deutsche Truppen aus der Gefangenschaft wollte Mussolini in der Repubblica Sociale Italiana (RSI) an die "sozialrevolutionären" Programme der faschistischen Frühzeit anknüpfen.  

Das „Manifest von Verona" der Republik von Salò

Bis zum heutigen Tag ist nur in einschlägigen Kreisen bekannt, dass der Führer des italienischen Faschismus, Benito Mussolini, in den Jahren 1943 bis 1945 in der so genannten "Republik von Salò" den zweiten Versuch des Aufbaus eines faschistischen Staates auf italienischem Boden unternahm. Vielfach wird dieser auch als Rückkehr zu den eigentlichen sozialrevolutionären Wurzeln des Faschismus diskutiert. Wir dokumentieren im Folgenden das so genannte "Manifest von Verona", das als inhaltliches Gründungsdokument der "Republik von Salò" angesehen werden kann.

Faschismus als „Lebensgefühl" - Faschistenverehrung nach Art von „hier&jetzt"

12 Jahre nach seinem Tod kehrte Mussolini wieder in seinen Geburtsort Predappio zurück. 63 Jahre später besuchte ihn Berthold Lauterbach und verfasste einen nahezu romantischen Reisebericht für die aktuelle Ausgabe der sich selbst als "rechstradikal" bezeichnenden Zeitschrift „Hier & Jetzt“ der Jungen Nationaldemokraten Sachsen, dem Jugendverband der örtlichen NPD.

Der Duce und sein Philosoph: Faschismus als Lebensstil

Italienischer Faschismus und deutscher Nationalsozialismus waren lange Jahre, insbesondere während des Zweiten Weltkriegs, auf Gedeih und Verderb aneinander gekettet. Von anti-faschistischer Seite brachte dies beiden Regimen ein, gleichermaßen unter dem Sammelbegriff „Faschismus“ verhandelt zu werden. Allerdings werden über den gemeinsamen militärischen Kampf hinaus bisweilen auch zahlreiche, vor allem ideologische Differenzen übersehen. Während der Nationalsozialismus das Wesen des Menschen in seiner biologischen Natur verortete und mittels Rassenzüchtung einen “neuen Menschen” schaffen wollte, stellt der Faschismus als Ideologie den Kampf um den Geist des Menschen in den Vordergrund.   

Rechtsextreme Fraktion im EU-Parlament

Anfang Januar gründete sich im EU-Parlament eine rechte Fraktion mit dem Namen "Identität, Souveränität, Transparenz (IST)". Den Wunsch einer rechten Fraktion gab es schon seit längerem im Europäischen Parlament, jedoch wurde er erst mit dem Beitritt von Rumänien und Bulgarien zur EU am 1. Januar 2007 Wirklichkeit.