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Mittwoch, 23. November 2016

Militante Neonazis kaufen Immobilie in Bad Langensalza

In Thüringen sind erschreckend viele Immobilien im Besitz von Neonazis, problemlos kann die extrem rechte Szene für ihre Veranstaltungen auf Gebäude zugreifen. In einem entsprechenden Länderranking stand 2013 nur Sachsen auf der Liste über Thüringen. Dass diese Immobilien auch Ausgangspunkt von Gewalttaten sein können, zeigt der „Ballstädt-Prozess“ vor dem Landgericht Erfurt.

Donnerstag, 06. November 2014

Neonazis, Identitäre, Salafisten – Eine Nachbetrachtung der eskalierten Kölner Hooligan-Demonstration

Am 26. Oktober 2014 eskalierte in Köln eine von der Initiative „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) unter erheblicher Beteiligung von Rechtextremisten durchgeführte Kundgebung. Sie forderte 49 verletzte Polizisten und führte zu einer intensiven Presseberichterstattung, welche die sich aus dem rechtsextremistischen Engagement in der Fußballgewaltszene ergebende Gefahr thematisierte. Nach dem Abflauen der ersten Aufregung bietet sich auf der Basis eines Erlebnisberichts eine Nachbetrachtung zu den sich darüber hinaus ergebenden Aspekten an.

Mittwoch, 18. Juni 2014

Verfassungsschutzbericht Thüringen: Immer einen Schritt zu spät

Vor dem Hintergrund nicht unerheblicher Zuwächse für die NPD bei den Thüringer Kommunalwahlen stellte Innenminister Jörg Geibert (CDU) gestern in Erfurt den Verfassungsschutzbericht für das zurückliegende Jahr vor. Besonders die NPD zeigte sich umtriebig – trotz rückläufiger Anhängerzahlen. Sorge bereit den Behörden ferner ein erheblicher Anstieg der rechtsextremistischen Gewalttaten, die sich mehr als verdoppelten.

Montag, 17. Februar 2014

Nach brutalem Neonazi-Überfall: Sänger der Rechtsrock-Band „Sonderkommando Dirlewanger“ in U-Haft

Die Meldung vom vorherigen Wochenende hatte nicht nur zivilgesellschaftliche Initiativen erschüttert. Im thüringischen Ballstädt überfiel eine Gruppe Neonazis eine Kirmesfeier und verletzte mehrere Personen, einige davon schwer. Die Ermittlungen haben mittlerweile zu ersten Erfolgen geführt. Nach Polizeiangaben sei der Großteil der Tatverdächtigen namentlich bekannt, gegen einen 38-Jährigen wurde Haftbefehl erlassen. Bei dem Festgenommenen soll es sich um den Frontmann der bekannten Rechtsrock-Band „Sonderkommando Dirlewanger“ handeln.