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Samstag, 18. Mai 2013

Das Magazin „DMZ Zeitgeschichte“ und die Verherrlichung der Waffen-SS am Zeitschriftenkiosk

Zu den in den Regalen der Bahnhofsbuchhandlungen unter der Rubrik „Geschichte“ angebotenen Zeitschriften hat sich 2012 mit „DMZ Zeitgeschichte“ ein neues Angebot gesellt, dessen Titel allgemein und unverfänglich klingt. Doch bereits mit seinem Namen täuscht es die Passanten, denn das Heft widmet sich nicht den vielfältigen Bereichen der Zeitgeschichte, sondern konzentriert sich auf ein einziges Thema. Dieses behandelt es zudem nicht aus einer populärwissenschaftlichen, sondern aus einer für Rechtsextremisten typischen Sicht. Die „DMZ Zeitgeschichte“ beschäftigt sich fast ausschließlich mit der Verherrlichung der Waffen-SS. Ein Gastbeitrag.

Donnerstag, 06. Dezember 2012

Thüringer Verfassungsschutz bezahlte Aufbau von NPD-Struktur

Eine brisante Meldung ist gestern angesichts des Verbotsrummels um die NPD fast untergegangen. Dabei verfügt sie über ordentlich Zündstoff: Ein ehemaliger NPD-Spitzenkader aus Thüringen finanzierte mit den Geldern, die er als V-Mann des Landesamtes einstrich, den Aufbau der braunen Struktur im Freistaat. Außerdem veröffentlichte er eine Liste mit Namen von politischen Gegnern. Auch dieses Dokument soll ihm aus der Behörde zugespielt worden sein.

Montag, 23. Mai 2011

NPD bleibt im Westen ein zahnloser Tiger

„Historisch“ ist ein großes Wort. Für die Wahlen zur Bremer Bürgerschaft sollte vorsichtig damit umgegangen werden, obwohl die Grünen erstmals die CDU überrunden konnten. Am äußersten rechten Rand des Parteiensystems hingegen bleibt Alles beim Alten: Die NPD kann im Westen keinen Blumentopf gewinnen. Verhältnismäßig erfolgreich schnitten die „Bürger in Wut“ ab, denen aufgrund einer Besonderheit im Bremer Wahlrecht der Einzug ins Landesparlament gelang.

Dienstag, 29. März 2011

Nächste Schicksalswahl? NPD setzt in Bremen allein auf Ausländerfeindlichkeit

Ein Superwahljahr hatte die NPD ausgerufen. Bislang ging das aber mächtig in die Hose. Bei der „Schicksalswahl“ in Sachsen-Anhalt war man gescheitert, in Baden-Württemberg fehlten 1.600 Stimmen für die staatliche Parteienfinanzierung und die 1,1 Prozent in Rheinland-Pfalz sind nicht einmal ein Achtungserfolg. In den alten Bundesländern kann die NPD offenbar nicht ankommen. Das wird sich auch mit der Wahl in Bremen nicht ändern.

Dienstag, 15. Mai 2007

Bürgerschaftswahl in Bremen: Rechtsextremistische DVU scheitert an Fünf-Prozent-Hürde

Bei den am Sonntag stattgefundenen Wahlen zur Bremischen Bürgerschaft ist die rechtsextremistische Deutsche Volksunion (DVU) bei dem Versuch gescheitert, in Fraktionsstärke in das Landesparlament einzuziehen. Auf Grund der Tatsache, dass für die zwei zum Land Bremen gehörenden Städte Bremen und Bremerhaven getrennte Fünf-Prozent-Klauseln gelten, konnte die DVU mit 5,4 Prozent in Bremerhaven einen Sitz in der Bürgerschaft erzielen.