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Unbelehrbar: Drei Jahre und sechs Monate Jugendstrafe für Cobuger NSU-Fan

Fast dreißig Anklagepunkte, hauptsächlich rechtsextreme Schmierereien, legte die Staatsanwaltschaft Coburg einem 21-Jährigen im Landkreis Kronach zur Last. Am Freitag wurde der Rechtsextremist in 22 Anklagepunkten schuldig gesprochen. Er gab sich im Rahmen der Untersuchungshaft und Verhandlung unbelehrbar und verherrlichte die Taten des NSU in einem Ausmaß, das selbst den erfahrenen Vorsitzenden Richter der großen Jugendkammer des Landgerichts schockierte.

Teure Aktion: JN-Pöbelei gegen Neonazi-Aussteiger kostet 500 Euro – pro Person

Für einen inszenierten Eklat sorgte gestern eine Gruppe um JN-Chef Andy Knape bei der Verhandlung gegen das „Aktionsbüro Mittelrhein“ vor dem Landgericht Koblenz. Die Nachwuchspolitiker beleidigten den angeklagten Aussteiger Axel Reitz mit „Schweinegrunzen“, weshalb der Richter sie vor die Tür setzte und ihnen jeweils 500 Euro Ordnungsgeld aufbrummte.  

„Es war einfach Wahnsinn“: Der Polizistenmörder und Szene-Märtyer Kay Diesner steigt aus

Er galt in Szenekreisen als Märtyrer, der sich für seine Ideale aufopferte. Reden waren nicht das Geschäft von Kay Diesner, sondern die Tat. 1997 verletzte der Neonazi bei einem Überfall einen Buchhändler schwer, auf der Flucht erschoss er einen Polizisten. Nun hat sich Diesner offenbar von der braunen Ideologie abgewandt und ist aus der Neonazi-Szene ausgestiegen.

Nach Verbot: Drohungen und Durchhalteparolen der „Kameradschaft Aachener Land“

„Wir reißen große Löcher in das Netzwerk der Neonazis“, verkündete der Innenminister von Nordrhein-Westfalen, Ralf Jäger, nach dem Verbot dreier rechtsextremistischer Kameradschaften letzte Woche. Eine der Gruppierungen, die „Kameradschaft Aachener Land“, meldete sich unterdessen im Internet zu Wort. Die Aktivisten wollen weitermachen – wenn auch nicht als Organisation.

Worch-Solidaritätsdemo für inhaftierte Neonazis in Koblenz verboten

Kürzlich hatte sich der neue Parteivorsitzende Christian Worch über die mangelnde Solidarität der „Kameraden“ für die inhaftierten Mitglieder des „Aktionsbüros Mittelrhein“ beschwert. Nun macht er selbst Nägel mit Köpfen und hat für den 18. August einen Aufmarsch in Koblenz angemeldet. Mit an Bord sind auch NPD-Funktionäre. Gestern verbot die Stadt allerdings die Demonstration.