Suchergebnisse

Ihre Suche ergab insgesamt 245 Treffer.
Donnerstag, 28. August 2014

Pastörs am Ende

Die Zeit von Udo Pastörs an der NPD-Spitze ist offenbar abgelaufen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird der Hardliner im Herbst nicht für den Vorsitz der angeschlagenen Partei kandidieren. Eine Träne werden dem einstigen Hoffnungsträger nur wenige Funktionäre nachweinen, denn seinen Stempel konnte der 61-Jährige der NPD nicht aufdrücken. Vielmehr wirkte er – besonders nach seiner Niederlage um die Spitzenkandidatur für die Europawahl – seltsam teilnahmslos.

Dienstag, 12. August 2014

Justizpanne – Verfahren gegen NPD-Chef Pastörs eingestellt

Eine Gerichtsverhandlung gegen den amtierenden NPD-Vorsitzenden Udo Pastörs hat keine Konsequenzen. Die Staatsanwaltschaft warf dem vorbestraften Parteihardliner einen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz vor. Allerdings war es versäumt worden, beim Landtag von Mecklenburg-Vorpommern die Aufhebung seiner Immunität zu beantragen, weshalb das Verfahren nun platzte. Eine andere Gerichtsverhandlung gegen den NPD-Kommunalpolitiker Nils Matischent wurde derweil verschoben – der Angeklagte hatte sich krank gemeldet.

Donnerstag, 10. April 2014

65. und 66. Landtagssitzung: „Sie, Herr Pastörs, und nicht die Asylbewerber sind eine Gefahr für unser Land“

Die Kommunalwahlen in Mecklenburg-Vorpommern werfen ihre Schatten voraus – auch im Landtag. Nicht, dass sich Parteien in den letzten Tagen einen heftigen Schlagabtausch geliefert hätten, vielmehr fiel die NPD-Fraktion mit einem äußerst geringen Arbeitspensum auf. Nur einen Antrag und einen Gesetzentwurf stellte sie zur Diskussion. Der Antrag allerdings hatte es in sich, er strotzte nur so vor Menschenhass.

Donnerstag, 13. März 2014

63. Landtagssitzung: NPD verspricht konsequente Aufarbeitung ihrer Sex- und Gewaltaffären

Bei bestem Frühlingswetter tagte heute in Schwerin der Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, um die Zukunft des Ostsee-Bundeslandes in Anträge und Gesetzte zu gießen. Einen bleibenden Eindruck hinterließ die NPD-Fraktion, die ohne ihren Frontmann Udo Pastörs auskommen musste, nicht. Offensichtlich steckten den vier verbliebenen Rechtsextremisten die schlechten Umfragewerte vom Wochenende in den Knochen. Ihr Versuch, aus der „Edathy-Affäre“ Kapital zu schlagen, misslang ebenso. Selbst in den Sex- und Gewaltaffären der NPD blieben viele Fragen offen.

Mittwoch, 29. Januar 2014

60. Landtagssitzung: Immunität aufgehoben - NPD-Frontmann Pastörs wird zur Kasse gebeten

Für die NPD-Fraktion war es heute kein guter Tag. Zunächst hoben die demokratischen Abgeordneten die Immunität ihres Frontmanns Udo Pastörs auf – der Hardliner kann somit seine Bewährungsstrafe wegen „qualifizierter Holocaustleugung“ antreten und muss zusätzlich 6.000 Euro zahlen. Aber auch bei ihren Anträgen machten Pastörs, Kösters & Co. keinen Stich.

Freitag, 10. Januar 2014

Dort, wo er gegen die „Judenrepublik“ hetzte: Pastörs Krönung zum NPD-Chef in Saarbrücken?

In gut zwei Wochen steht für die NPD ein Parteitag mit richtungsweisendem Charakter an. Nach dem unrühmlichen Abgang von Ex-Chef Holger Apfel soll der Schweriner Scharfmacher Udo Pastörs den Karren aus dem Dreck ziehen. Der 61-Jährige kündigte schon einmal vorsorglich an, wieder den Schulterschluss mit den Kameradschaften suchen zu wollen. Als Tagungsort ist offenbar die saarländische Hauptstadt Saarbrücken im Gespräch. Genau dort, wo der Hardliner 2009 gegen die „Judenrepublik“ sowie „ausländische Samenkanonen“ hetzte.