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Es liegen 14 Ergebnisse für "Alfred Rosenberg" vor.

Tagebuch von Hitlers „Chefideologen“ nach Odyssee im Internet gelandet

Rund 60 Jahre lang war es verschollen, das Tagebuch von Adolf Hitlers „Chefideologen“ Alfred Rosenberg. Das noch in den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen verwendete Dokument wurde im Juni dieses Jahres nach umfangreichen Ermittlungen von Mitarbeitern der Heimatschutzbehörde in Wilmington im US-Bundesstaat Delaware sichergestellt. Am Dienstag wurde das aus mehreren Kladden bestehende Tagebuch durch die US-Zollbehörde an das Washingtoner „United States Holocaust Memorial Museum“ (USHMM) offiziell übergeben. Das USHMM machte es in dieser Woche im Internet der Öffentlichkeit vollständig zugänglich.

„Graben für Germanien“ – rechtsextremistische Germanen-Verklärung zwischen Archäologie und Ideologie

Eine der Grundpositionen der rechtsextremistischen Szene ist die Verklärung der Germanen, deren kulturelle Leistungen überhöht werden, um sie als Träger einer heimischen Hochkultur darzustellen. Dabei beziehen sich zeitgenössische Rechtsextremisten auf die im „Dritten Reich“ erfolgte ideologische Beeinflussung der Archäologie. Diesem Thema widmet sich vom 10. März bis zum 8. September 2013 das Bremer Focke-Museum mit der Sonderausstellung „Graben für Germanien - Archäologie unterm Hakenkreuz“.

Nach Ausstieg: Andreas Molau als neuer Prügelknabe der Szene

Das „Aussteiger-Thema“ bestimmt weiter die politische Agenda. In rechten und rechtsextremen Kreisen stößt die schwierige Situation einiger Aussteiger, die oft weiterhin mit einer Ablehnung der Gesellschaft konfrontiert sind, auf Genugtuung. Dort wird die gesellschaftliche Skepsis in eine Bestätigung der eigenen Weltanschauung umgedeutet, wie jüngst in einem offenen Brief der „Jungen Freiheit“ geschehen, der sich an Andreas Molau richtet. Auch die NPD tritt kräftig nach. 

Die völkisch-religiöse Bewegung im Nationalsozialismus

Der von den Historikern Uwe Puschner und Clemens Vollnhals herausgegebene Sammelband „Die völkisch-religiöse Bewegung im Nationalsozialismus. Eine Beziehungs- und Konfliktgeschichte“ enthält 25 Aufsätze zum Thema. Dabei handelt es sich jeweils um Fallstudien, die direkt aus den historischen Quellen herausgearbeitet wurden und die unterschiedlichsten Aspekte des Verhältnisses von Völkischer Bewegung und Nationalsozialismus berühren.

Im Namen der „Nationalen Revolution“ – Rassismus und Staat in Russland

Als eine öffentlich wahrgenommene Erscheinung formierten sich die Rechtsextremisten im Jahr 1994, nachdem der Präsident Boris El'cin im September und Oktober 1993 die geltende Verfassung außer Kraft setzte, das Parlament auflöste und das Weiße Haus mit Panzern umstellte. Dem Staatsstreich folgte die „Periode des Ausnahmezustands“ in der Hauptstadt: In den Straßen herrschte Polizeiterror, der schnell einen rassistischen Charakter annahm.

Im politischen Swinger-Club: Andreas Molau erfindet sich mal wieder neu

 

 

Wenn man sich den politischen Weg des nationalen Publizisten Andreas Molau der letzten Jahre etwas genauer ansieht, fühlt man sich am ehesten an einen politischen Swinger-Club erinnert: Da wird munter mit jedem ins Bett gestiegen, der gerade zur Hand ist. Während Molau heute auf die NPD wie ein Rohrspatz schimpft und seine neue Zukunft in Richtung PRO-Bewegung zu suchen scheint, hörte sich das vor etwas mehr als einem Jahr noch ganz anders an.