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Es liegen 44 Ergebnisse für "Alain de Benoist" vor.

Zur Aktualität der identitären Ideologie

Rechtspopulistische Bewegungen machen sich zur Zeit in vielen westlichen Staaten zum Sprachrohr angeblich bisher unterdrückter Bevölkerungsgruppen und Meinungen. Die identitäre Bewegung entwickelt diesen Ansatz weiter zu einem Projekt der autoritären Staatlichkeit gegen Multikulturalismus, Islam und Einwanderung. Dabei verbindet sie ihre Kampagne für einen ethnisch geschlossenen Nationalstaat mit der Kritik an der kapitalistischen Globalisierung. Mit einem Sprachduktus, der Politik emotionalisiert, wird durch «geistige Verschärfung» das Programm eines defensiven Ethnonationalismus entfaltet. Dieser beruft sich auf Traditionsbestandteile eines völkischen Antimodernismus und eine von dem russischen Philosophen Alexander Dugin entworfene eurasische Geopolitik.

Die Identitären - Strohfeuer oder neue Jugendbewegung?

Mit wenigen öffentlichkeitswirksamen Aktionen und einem guten viralen Marketing hat es die identitäre Bewegung geschafft, europaweit auf sich aufmerksam zu machen und für die Überlegungen des Ethnopluralismus zu werben. Die Frage, die Gegner wie Unterstützer gleichermaßen umtreibt: Handelt es sich um ein Strohfeuer oder sind die Identitären in der Lage, entscheidend Einfluss auf das öffentliche Meinungsbild zu nehmen?

„The Extreme Right in Europe” – Rechtsextreme Phänomene im westlichen wie östlichen Europa

Die beiden Politikwissenschaftler Uwe Backes und Patrick Moreau liefern mit ihrem Sammelband „The Extreme Right in Europe. Current Trends and Perspectives“ 18 Aufsätze mit vergleichenden Betrachtungen zu diesem Phänomen. Im Unterschied zu anderen Sammelbänden zum Thema listet dieser demnach nicht nur Länderstudien auf, sondern fragt kritisch nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden der gemeinten Parteien.

Alain de Benoist: „Ich habe als Nachbarn lieber einen Moslem, der meine Werte teilt, als einen Skinhead“

Alain de Benoist, Vordenker der französischen Neuen Rechten, führte ein umfangreiches Gespräch über Kapitalismus, multiethnische Gesellschaften und Rassismus mit der NPD-nahen Theoriezeitschrift „Hier & Jetzt“. Mit der deutschen Rechten geht er dabei hart ins Gericht und plädiert für eine „politische Definition des Volkes“.

Über Habitus, Ideologie und Praxis: Im Gespräch mit Henning Eichberg (Teil 1)

Im Sommer 2009 besuchten Robert Scholz und Mathias Brodkorb Henning Eichberg in Dänemark. Eichberg gilt als der vielleicht wichtigste Stichwortgeber für die heutige ethnopluralistische Programmatik der NPD, wechselte nach eigenen Angaben jedoch schon in den 1970er Jahren die politischen Seiten von ganz rechts nach ganz links und gehört heute der dänischen Linkspartei an. Über eben diese Wanderung zwischen den politischen Welten sprachen wir mit Eichberg. Was das mit der „Extremismustheorie“ zu tun hat, können Sie im nachfolgenden Interview erfahren.

'Ich male mir die Welt, widde widde wie sie mir gefällt.' - Ein Kommentar

Angelika Willig, ehemalige Redakteurin der konservativen Wochenzeitung "Junge Freiheit" (JF) und derzeit Publizistin mit NPD-Nähe, hat sich in der aktuellen Ausgabe der "Deutschen Stimme" (DS) Gedanken über Konflikte im neu-rechten Milieu gemacht. Soviel ist richtig, dass nicht nur eitel Sonnenschein herrscht unter den feinen Damen und Herren. Doch ihr Versuch, diese Differenzen zu erklären, offenbart eine verblüffende Fehlinterpretation der Lage.

Auf dem Weg zum esoterischen Öko-Sozialismus? Alain de Benoist plädiert für eine „Kultur des Maßhaltens“

„Mehr als 50 Bücher“ hat der Vordenker der Neuen Rechten inzwischen geschrieben. Frühere Mitstreiter titulieren dessen Schreibsucht gar als „manisch“. In seinem aktuellen Text „Abschied vom Wachstum“ (2009), erschienen vor wenigen Tagen im Verlag der rechtskonservativen Wochenzeitung „Junge Freiheit“ (JF), formuliert de Benoist Positionen, die kaum noch als „rechts“ bezeichnet werden können. Eher scheint am Horizont ein esoterischer Öko-Sozialismus auf.