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Es liegen 43 Ergebnisse für "Alain de Benoist" vor.

Zur Aktualität der identitären Ideologie

Rechtspopulistische Bewegungen machen sich zur Zeit in vielen westlichen Staaten zum Sprachrohr angeblich bisher unterdrückter Bevölkerungsgruppen und Meinungen. Die identitäre Bewegung entwickelt diesen Ansatz weiter zu einem Projekt der autoritären Staatlichkeit gegen Multikulturalismus, Islam und Einwanderung. Dabei verbindet sie ihre Kampagne für einen ethnisch geschlossenen Nationalstaat mit der Kritik an der kapitalistischen Globalisierung. Mit einem Sprachduktus, der Politik emotionalisiert, wird durch «geistige Verschärfung» das Programm eines defensiven Ethnonationalismus entfaltet. Dieser beruft sich auf Traditionsbestandteile eines völkischen Antimodernismus und eine von dem russischen Philosophen Alexander Dugin entworfene eurasische Geopolitik.

Die Identitären - Strohfeuer oder neue Jugendbewegung?

Mit wenigen öffentlichkeitswirksamen Aktionen und einem guten viralen Marketing hat es die identitäre Bewegung geschafft, europaweit auf sich aufmerksam zu machen und für die Überlegungen des Ethnopluralismus zu werben. Die Frage, die Gegner wie Unterstützer gleichermaßen umtreibt: Handelt es sich um ein Strohfeuer oder sind die Identitären in der Lage, entscheidend Einfluss auf das öffentliche Meinungsbild zu nehmen?

„The Extreme Right in Europe” – Rechtsextreme Phänomene im westlichen wie östlichen Europa

Die beiden Politikwissenschaftler Uwe Backes und Patrick Moreau liefern mit ihrem Sammelband „The Extreme Right in Europe. Current Trends and Perspectives“ 18 Aufsätze mit vergleichenden Betrachtungen zu diesem Phänomen. Im Unterschied zu anderen Sammelbänden zum Thema listet dieser demnach nicht nur Länderstudien auf, sondern fragt kritisch nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden der gemeinten Parteien.

Armin Mohler – Die „kluge Spinne im neurechten Netz“

Nur wenige Rechtsintellektuelle sind für das Verständnis der deutschen Neuen Rechten bis heute von so großer Bedeutung wie Armin Mohler. Der Historiker Karlheinz Weißmann hat über ihn nun eine intellektuelle und politische Biographie vorgelegt.

Feindbild Extremist? - Moderne Bewegungen und die Konstruktion des ”Anderen“

Im Rahmen unserer „Extremismuswochen“ veröffentlichten wir auch ein Interview mit dem umstrittenen Publizisten Henning Eichberg. Eichberg sah sich durch unsere Debatte zu einer kritischen Würdigung motiviert. Im Folgenden übergeben wir seine Generalabrechnung mit dem Extremismus-Begriff einer öffentlichen Debatte. Die Red.

Alain de Benoist: „Ich habe als Nachbarn lieber einen Moslem, der meine Werte teilt, als einen Skinhead“

Alain de Benoist, Vordenker der französischen Neuen Rechten, führte ein umfangreiches Gespräch über Kapitalismus, multiethnische Gesellschaften und Rassismus mit der NPD-nahen Theoriezeitschrift „Hier & Jetzt“. Mit der deutschen Rechten geht er dabei hart ins Gericht und plädiert für eine „politische Definition des Volkes“.

Über Habitus, Ideologie und Praxis: Im Gespräch mit Henning Eichberg (Teil 1)

Im Sommer 2009 besuchten Robert Scholz und Mathias Brodkorb Henning Eichberg in Dänemark. Eichberg gilt als der vielleicht wichtigste Stichwortgeber für die heutige ethnopluralistische Programmatik der NPD, wechselte nach eigenen Angaben jedoch schon in den 1970er Jahren die politischen Seiten von ganz rechts nach ganz links und gehört heute der dänischen Linkspartei an. Über eben diese Wanderung zwischen den politischen Welten sprachen wir mit Eichberg. Was das mit der „Extremismustheorie“ zu tun hat, können Sie im nachfolgenden Interview erfahren.

'Ich male mir die Welt, widde widde wie sie mir gefällt.' - Ein Kommentar

Angelika Willig, ehemalige Redakteurin der konservativen Wochenzeitung "Junge Freiheit" (JF) und derzeit Publizistin mit NPD-Nähe, hat sich in der aktuellen Ausgabe der "Deutschen Stimme" (DS) Gedanken über Konflikte im neu-rechten Milieu gemacht. Soviel ist richtig, dass nicht nur eitel Sonnenschein herrscht unter den feinen Damen und Herren. Doch ihr Versuch, diese Differenzen zu erklären, offenbart eine verblüffende Fehlinterpretation der Lage.

Auf dem Weg zum esoterischen Öko-Sozialismus? Alain de Benoist plädiert für eine „Kultur des Maßhaltens“

„Mehr als 50 Bücher“ hat der Vordenker der Neuen Rechten inzwischen geschrieben. Frühere Mitstreiter titulieren dessen Schreibsucht gar als „manisch“. In seinem aktuellen Text „Abschied vom Wachstum“ (2009), erschienen vor wenigen Tagen im Verlag der rechtskonservativen Wochenzeitung „Junge Freiheit“ (JF), formuliert de Benoist Positionen, die kaum noch als „rechts“ bezeichnet werden können. Eher scheint am Horizont ein esoterischer Öko-Sozialismus auf.

Neues Buch vom neurechten Vordenker Alain de Benoist

Die „Junge Freiheit“ kündigt aktuell an, dass demnächst ein neues Buch des Vordenkers der Nouvelle Droite, Alain de Benoist, erscheinen wird. In „Abschied vom Wachstum“ schreibt de Benoist gegen den „Konsumfetisch“ an und fordert eine Abkehr vom „blinden Technikglauben“.

Michael Böhm: Alain de Benoist und die Nouvelle Droite

Unter dem schlichten Titel „Alain de Benoist und die Nouvelle Droite“ promovierte Michael Böhm im Jahre 2006 an der Technischen Universität Chemnitz bei den Professoren Jesse und Kroll. Entstanden ist dabei eine substanziell anregende und über weite Strecken überzeugende intellektuelle Biografie des wohl wichtigsten rechten Intellektuellen Europas der letzten Jahrzehnte.

Wenn Lesen zur körperlichen Qual wird — Über Astrid Böttichers „Warum Neonazis?“

Der Untertitel klingt viel versprechend: „Radikale alte und neue Rechte — ein Ideologievergleich“. Was die Autorin dann aber auf 287 Seiten ausbreitet, wirft in erster Linie ein bezeichnendes Licht auf den Zustand an Deutschlands Universitäten.

Neues Altes vom neurechten Thule-Esoteriker Pierre Krebs

Vor wenigen Monaten erst fusionierten die beiden Postillen des rechtsextremen Randes „Volk in Bewegung“ und „Der Reichsbote“, um den Abonnentenschwund aufzufangen, wie es hieß. Die Altherrenpostille, sonst eingeleitet von „Hauptschriftleiter“ Andreas Thierry, dem ehemaligen Leiter des „Amt für weltanschauliche Schulungen“ beim NPD-Parteivorstand, ziert in der aktuellen Ausgabe ein Vorwort des neurechten Esoterikers Pierre Krebs.

Alain de Benoist Referent bei Burschenschaftlicher Gemeinschaft

Der Vordenker der Nouvelle Droite, Alain de Benoist, ist für Samstag auf einem Seminar der Burschenschaftlichen Gemeinschaft angekündigt.

„Rechtskonservativ“ – Ein Vorschlag vom anderen Ufer zur Beilegung eines sinnlosen Streits

Die Wogen scheinen geglättet: Während es zwischen „Junge Freiheit“ (JF) und dem „Institut für Staatspolitik“ (IfS) noch vor Wochen in der Kiste so richtig rappelte, redet man nun wieder gepflegt miteinander. Jüngst erschien gar ein Gespräch zwischen dem JF-Herausgeber Dieter Stein und dem IfS-Chefdenker Dr. Karlheinz Weißmann. Indes offenbart der Fortgang der Debatte mehr substanzielle Probleme als Lösungen.

Viva la provocación – Die Neue Rechte bläst zum begrifflichen Guerilla-Krieg

Karlheinz Weißmann im Gespräch mit Dieter Stein, moderiert von Götz Kubitschek – diese Runde hätte wohl schon viel früher zusammenkommen sollen, um über den Begriff „Neue Rechte“ zu debattieren. Auf der Internetseite der „Sezession“ erschien nun jüngst ein autorisiertes Interview.

Caspar von Schrenck-Notzing gestorben

Der rechtskonservative Publizist Caspar Freiherr von Schrenck-Notzing ist tot. Er starb wie die „Junge Freiheit“ berichtet am Sonntag im Alter von 81 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit.

Themen-Woche(n) „Neue Rechte“ beendet

Das war dann doch mehr, als wir gedacht hatten. Aus der Themenwoche wurden Themenwochen. Das lag allerdings nicht allein an uns. Auch die "Junge Freiheit" setzte sich in ihren letzten beiden Ausgaben mit dem Begriff "Neue Rechte" auseinander. Zum Ende vergangener Woche erklärte sich das "Institut für Staatspolitik" (IfS) lediglich intern in der Gretchenfrage.

Dialogisierter Monolog – „Unsere Zeit kommt“

Die Würze eines Gesprächs sind die unterschiedlichen Positionen ihrer Teilnehmer, die gibt es im als Buch veröffentlichten Gespräch zwischen Karlheinz Weißmann und Götz Kubitschek nicht. So bleibt es ein fader Einheitsbrei mit großteils wiedergekäuten Allgemeinheiten, die in breiteren Kreisen bereits hinlänglich bekannt sein dürften.

Interview-Recycling: Alain de Benoist im neuen alten Interview über die „Neue Rechte“

Wie schnell aus "alt" "neu" wird, stellt die Junge Freiheit derzeit eindrucksvoll auf ihrer Internetseite zur Schau. Ein um wenige Fragen erweitertes Interview mit dem Vordenker der „Nouvelle Droite“, Alain de Benoist, wird dort als Gespräch zur aktuellen Debatte um den Begriff „Neue Rechte“ verkauft.

Phantom „Neue Rechte“? Wie Dieter Stein unabsichtsvoll eine Doppelmimikry salonfähig macht

Im Jahr 2005 veröffentlichte der Chefredakteur der rechtskonservativen Wochenzeitung „Junge Freiheit“ (JF) ein ganzes Buch, um sich mit der „Geschichte eines politischen Begriffs“ auseinanderzusetzen: Neue Rechte. Dies geschah nicht zufällig, lieferte sich die JF doch damals einen handfesten Rechtsstreit mit dem Verfassungsschutz von NRW.

Mimetische Rivalität: Das rechtskonservative Wochenblatt „Junge Freiheit" und seine Gegner

Quelle: Berliner Republik 1/2008 Im Jahr 1986 erscheint – noch als Schülerzeitung – mit 400 Exemplaren die erste Ausgabe des Blattes „JUNGE FREIHEIT“ (JF) unter der Chefredaktion des damals knapp 20jährigen Dieter Stein. Geplant ist zunächst eine zweimonatige Erscheinungsweise mit acht Seiten je Heft. Schnell mausert sich das Blatt.

METAPO – Die Thule-Sekte und ihre „BRAVO“

Lange Zeit schaffte es das Thule-Seminar um Dr. Pierre Krebs zumindest rein äußerlich, das organisatorische und publizistische Erbe der „Nouvelle Droite“ um Alain de Benoist von Frankreich nach Deutschland zu transferieren. Es bemühte sich dabei nicht nur um Theoriebildung, sondern ebenso um konkretere Formen zur Umsetzung der Strategie der Metapolitik. 

Pierre Krebs – Häretiker der „Neuen Rechten“?

Pierre Krebs ist kein Vertreter einer „Neuen Rechten“, das sagt er überall. Er steht für eine „Neue Kultur“. Dabei ist die „Nouvelle Droite“ um Alain de Benoist durchaus sein Vorbild und Krebs´ Thule-Seminar galt lange Zeit als ihre deutsche Filiale.

Für einen „modernen Nationalismus“ – Das Manifest der „Aktion Neue Rechte“

Die „Aktion neue Rechte“ (ANR) war eine Abspaltung der NPD, die Anfang 1972 unter Führung des bayerischen NPD-Landesvorsitzenden Siegfried Pöhlmann entstand. Sie gilt als die „Urzelle“ der deutschen „Neuen Rechten“, obwohl sie nicht lange bestand. Der Grund für ihren legendären Ruf dürfte ihr Manifest sein, das Henning Eichberg verfasste, ohne allerdings selbst Mitglied der ANR zu sein.

Von der NPD zur ANR zum IfS – Kleine Entstehungsgeschichte der deutschen Neuen Rechten

Kontakt zwischen „Nouvelle Droite“ in Frankreich und „Neuer Rechter“ in Deutschland gab es sehr früh: Bereits 1966 – zu einem Zeitpunkt also, als Wahlerfolge der „alten Rechten“ gerade einsetzten – nahm der junge Publizist Henning Eichberg an einem deutsch-französischen Jugendaustausch teil, der ihn in ein Zeltlager mit jungen französischen Nationalisten in die Provence führte. 

Die „Nouvelle Droite" in Frankreich - die „Mutter" der deutschen „Neuen Rechten“

Im Nachkriegs-Frankreich gab es – ähnlich wie in Deutschland nach 1945 – keine homogene Rechte, Sammlungsbemühungen und Ausdifferenzierungsprozesse lösten einander ab. Parteipolitisch bekam die Rechte auch dadurch am Anfang kein Bein auf den Boden. Und so entwickelte sich ein metapolitisches Projekt, das in erster Linie mit dem Namen Alain de Benoist verbunden ist.

Kulturrevolution von Rechts: Mit der Metapolitik an die Macht?

Spätestens nachdem der Vordenker der Neuen Rechten, Alain de Benoist, im Jahr 1985 sein Buch „Kulturrevolution von Rechts“ veröffentlicht hatte, begannen auch in der deutschen Neuen Rechten vermehrt intensive Debatten über die richtige Strategie zur Eroberung der politischen Macht. Der Franzose berief sich mit seinen Studien dabei ausgerechnet auf den italienischen Kommunisten Antonio Gramsci (1891-1937).

Los von Hitler: Die „Neue Rechte“ als ethnopluralistisches Modernisierungsphänomen

Ausgerechnet um Weihnachten des Jahres 2008 herum hing der Haussegen schief in der neurechten Großfamilie. Wer man sei, wie man sich bezeichnen und sich geben solle – waren die in aller Öffentlichkeit im Blog der rechten Jugendzeitschrift „Blaue Narzisse“ diskutierten Fragen. Mit dabei: Dieter Stein und Götz Kubitschek. Eine substanzielle und konkrete Antwort auf die Frage nach der eigenen neurechten Identität fand sich indessen unter mehr als 80 Kommentarbeiträgen bis heute nicht.

Alain de Benoist, Henning Eichberg und der „moderne europäische Nationalismus“ des Andreas Molau

In einer knappen Erklärung, in der Andreas Molau kürzlich seine Kandidatur zum NPD-Bundesvorsitz begründete, sprach er sich auch für einen „modernen europäischen Nationalismus“ im Sinne des französischen Vordenkers der Neuen Rechten, Alain de Benoist, aus. Der ehemalige Waldorflehrer will wohl auch durch solche Verweise seinen Anspruch als politischer Intellektueller untermauern und sich so von anderen NPD-Führungsfiguren abgrenzen. Nur sollte er dazu die eigene Parteizeitung „Deutsche Stimme“ besser gelesen haben.  

Achterbahn des Denkens – Michael Böhm über Alain de Benoist

Erstmalig stieß Böhm im Jahr 2000 während eines längeren Frankreichaufenthaltes auf den Namen des französischen Philosophen Alain de Benoist und war von den „vielen Brüche[n]“ (7) in dessen intellektueller Biografie fasziniert. Den „Lebensweg dieses Denkens“ (8) wollte er nachzeichnen, stieß universitär aber auf Hindernisse – vor allem die „ängstlichen Erwartungen der Betreuer“ machten ihm zu schaffen. Seine Promotion schrieb er trotzdem über das Denken Alain de Benoists. „Frei von universitären Zwängen“ ging er diesem Denken im Buch „Alain de Benoist – Denker der Nouvelle Droite“ nun erneut nach.

Der metaphysische Nazi - Die SPD als nützlicher Idiot des bürgerlichen Lagers

In ihrer Wochenendausgabe veröffentlichte die "Süddeutsche Zeitung" den Beitrag "Der metaphysische Nazi", in dem der Umgang der bundesrepublikanischen demokratischen Öffentlichkeit mit der so genannten "Neuen Rechten" thematisiert wird. ENDSTATION RECHTS. dokumentiert diesen Text im Folgenden.  

Alain de Benoists US-Wahl-Analyse: Ethnischer Herkunft wird unverhältnismäßige Bedeutung zugemessen

Alain de Benoist, Doyen der Neuen Rechten, gibt in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung „Junge Freiheit“ eine Einschätzung der US-Wahlen. Rassisten wie Antirassisten wirft er eine „unverhältnismäßige“ Betonung der ethnischen Herkunft Obamas vor.

Zorniger Brief eines Rechten ans linke Ufer – Frank Lisson ruft zum „Widerstand“ gegen den Zeitgeist auf

Vor einigen Wochen veranstaltete das „Institut für Staatspolitik“ (IfS) in mehreren deutschen Städten Vortragsveranstaltungen, bei denen neben Götz Kubitschek, Alain de Benoist und Karlheinz Weißmann auch Frank Lisson vortrug – und auf Widerspruch in den eigenen Reihen stieß. Mit Erscheinen des Kaplaken-Bändchens Nr. 11 lässt sich nun auch fabelhaft darüber spekulieren, was Lisson damals vorgetragen haben mag.   

Die deutsche Amöbe: Deutsch ist, wer deutsche Eltern hat?

Die Frage, wer eigentlich Deutscher ist, wer dazu gehört und wer nicht, ist vielleicht die wichtigste aller Fragen, die ein deutscher Rechtsextremist beantworten können muss. Bekanntermaßen ist das alles andere als leicht. Zuletzt versuchte es Frank Franz, ehemaliger Mitarbeiter der NPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern, in der NPD-Parteizeitung „Deutsche Stimme“ (August 2008).

Alain de Benoist: Menschenrechtler wider Willen - Zur „Kritik der Menschenrechte" (2004)

Der Franzose Alain de Benoist gilt seit Jahrzehnten als das intellektuelle Flaggschiff der europäischen Rechten. In den letzten Jahren meldete er sich vermehrt mit grundsätzlichen Texten zum „Aufstand der Kulturen“, zum „Totalitarismus“, zum Thema „Identität“ und mit einer „Kritik der Menschenrechte“ (2004) zu Wort. Insbesondere die rechtskonservative Wochenzeitung „Junge Freiheit“ (JF) gerät auch deshalb immer wieder in den Verdacht einer mangelnden Verfassungstreue. 

„Wir und die anderen" - Versuch eines Berichts zum Berliner Kolleg des IfS vom 12. Juli 2008

Um an den Kollegs und Akademien des neurechten „Institut für Staatspolitik“ (IfS) teilnehmen zu dürfen, muss man aus besonderem Holze geschnitzt sein. Sonst bleibt einem der Zutritt verwehrt. Dies musste jüngst auch die „Zeit“-Journalistin Marie von Mallinckrodt erfahren.

Versuchte das „Institut für Staatspolitik" (IfS) die Antifa an der Nase herumzuführen?

Das rechtskonservative „Institut für Staatspolitik“ (IfS) führt seit Jahren in Berlin so genannte Kollegs durch und kündigte im Juni eine Expansion seiner Aktivitäten auch in andere Städte an – hierunter Frankfurt am Main. Während der Geschäftsführer des Instituts, Götz Kubitschek, noch vor wenigen Tagen die für Frankfurt geplante Veranstaltung absagte, scheint sie nun doch stattgefunden zu haben.

Institut für Staatspolitik expandiert

Bislang beschränkte sich die Vortragsreihe des Instituts für Staatspolitik immer auf Berlin. Das soll sich nun ändern. Die nächsten Veranstaltungen finden auch in Frankfurt, Düsseldorf und München statt.

„Mit einer Zeitung am rechten Rand will ich nichts zu tun haben." - Gespräch mit Prof. Flaig IV

Am 30. April 2008 trafen wir uns mit Prof. Flaig in Rostocks Weinwirtschaft, um über zentrale Aspekte hiesiger Erinnerungskultur und Geschichtspolitik zu diskutieren. Im Folgenden veröffentlichen wir den letzten Teil des Gesprächs.

"Multikulturalismus führt in den Bürgerkrieg" - Gespräch mit Prof. Flaig III

Am 30. April 2008 trafen wir uns mit Prof. Flaig in Rostocks Weinwirtschaft, um über zentrale Aspekte hiesiger Erinnerungskultur und Geschichtspolitik zu diskutieren. Im Folgenden veröffentlichen wir den dritten Teil des Gesprächs unter dem Titel "Multikulturalismus führt in den Bürgerkrieg".

Ist der Dalai Lama ein Ethnopluralist? - Die etwas andere Osterbotschaft.

Auch wenn es einen zunächst irritieren mag: Der Dalai Lama verwendet zur Rechtfertigung der tibetischen Autonomie Argumente, wie sie scheinbar seit Jahrzehnten auch in neu-rechten Kreisen vertreten werden. Demnach stützt er seine Position auf einen Kulturalismus, der im Laufe des 20. Jahrhunderts rechts wie links weite Verbreitung gefunden hat und eben auch von relevanten Teilen der NPD geteilt wird.

Ist ein Nationalsozialist ein Nationalsozialist?

In Deutschland werden in der Regel rechtsextremistische Erscheinungen unter dem Etikett des „Nationalsozialismus" verbucht. Rechtsextremisten - das müssen ewig gestrige Anhänger der nationalsozialistischen Ideologie und ihrer politischen Führungsfigur Adolf Hitler sein. In der besonderen Verantwortung Deutschlands für die Auseinandersetzung mit dem historischen Nationalsozialismus steckt jedoch nicht nur die Chance einer angemessenen Aufarbeitung des dunkelsten Kapitels deutscher Geschichte, sondern nicht weniger die Gefahr einer Verkennung rechtsextremistischer Phänomene der Gegenwart.