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Pöbeln, hetzen, ausruhen: Die Bilanz der NPD-Landtagsfraktion

Die Zeit wird knapp für die NPD. Am kommenden Sonntag wählt Mecklenburg-Vorpommern ein neues Landesparlament, derzeit stehen für die Rechtsextremisten die Zeichen nicht auf einen erneuten Einzug ins Schweriner Schloss. Eine weitere Legislatur voller Provokationen und Hetzattacken wäre bei den aktuellen Umfrageergebnissen ausgeschlossen, zumal Udo Pastörs, Stefan Köster & Co. echten Fleiß ebenso vermissen ließen.

OLG Brandenburg hebt vorzeitige Haftentlassung Horst Mahlers auf

Nach dem Willen des Brandenburgischen Oberlandesgerichts soll der vermutlich bekannteste Holocaustleugner Deutschlands, Horst Mahler, weiter in Haft bleiben. Damit war laut Medienberichten eine Beschwerde der Münchner Staatsanwaltschaft gegen eine vorzeitige Entlassung des 79-Jährigen erfolgreich. Ob Mahler tatsächlich wieder hinter Gitter muss, ist aufgrund seines schlechten Gesundheitszustandes aber fraglich.

Szene-Webseite vermeldet Haftentlassung Horst Mahlers

Bereits Anfang September sei der mehrfach vorbestrafte Holocaustleugner Horst Mahler auf freien Fuß gesetzt worden. Die Strafvollstreckungskammer des Landgerichtes Potsdam habe die Reststrafe des gesundheitlich schwer angeschlagenen 79-Jährigen zur Bewährung ausgesetzt, berichtet eine Szene-Blog. Bis zuletzt waren die Behörden für einen Verbleib Mahlers hinter Gittern eingetreten.

Braune Solidarität: Horst Mahler braucht Spenden

Der notorische Holocaustleugner Horst Mahler setzt weiterhin auf die Solidarität der Neonazi-Szene. Da dem Antrag des 79-Jährigen auf eine vorzeitige Haftentlassung nicht stattgegeben wurde, bittet er für seinen „Rechtskampf“ um Spenden. Am 5. September werden bei einem Konzert in Sachsen u. a. „Die Lunikoff Verschwörung“ und „Uwocaust“ für „Freiheit für Horst Mahler“ werben. Derweil bestätigt ihm die Leitung seiner Haftanstalt eine „verfestigte kriminelle Persönlichkeitsstruktur“.

Thüringen: Saisonauftakt für Neonazi-Konzerte

Erst vor wenigen Tagen prägte Thüringen die Berichterstattung zum 1. Mai – in Weimar sprengten Neonazis eine DGB-Veranstaltung, in Saalfeld marschierten gut 700 höchst aggressive Teilnehmer durch die Stadt, da werfen die nächsten Ereignisse ihre Schatten voraus. Bereits an diesem Wochenende soll die extrem rechte Hooligan-Band „Kategorie C“ in Kloster Veßra auftreten, bevor am 23. Mai in Hildburgshausen das „Rock für Meinungsfreiheit“ über die Bühne gehen soll. Mittendrin: Neu-Gastronom Tommy Frenck.