Seit Beginn des Monats zieht die NPD-Fraktion M-V quer durchs Bundesland und will anhand von Infoständen Präsenz zeigen, in fünf Monaten stehen die Bundestagswahlen vor der Tür. In den kommenden Tagen gibt es mehrere Stopps im Landkreis Ludwigslust-Parchim.
Mit Andreas Molau und Stefan Rochow äußerten sich zwei ehemalige hochrangige NPD-Funktionäre gegenüber dem ZDF zum Verbotsverfahren gegen die Partei. Auch ihre Gründe für den Rückzug werden genannt.
Die Bundestagswahl wirft ihre Schatten voraus. Nicht nur die demokratischen Parteien befinden sich derzeit in der heißen Nominierungsphase ihrer Direktkandidaten, sondern auch die NPD. In vier von sechs Wahlkreisen haben die Rechtsextremisten in den letzten Wochen ihre Kandidaten nominiert.
Dienstag, 18. September 2012

NPD-Nachwuchs übernimmt Kreisverband

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Im Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte hat die NPD einen Vorstandswechsel verkündet. Der Landesverband lässt in der Region die Jüngeren mehr und mehr das Ruder übernehmen.
Die NPD setzt ihre Strategie, über sogenannte Kinderfeste Sympathisanten näher an die Partei heranzuführen, fort. Wie aus einer Meldung des Kreisverbandes Mecklenburgische Seenplatte hervorgeht, soll diesen Samstag in Neustrelitz das „2. Kinderfest“ über die Bühne gehen.
Nachdem die NPD in Mecklenburg-Vorpommern kürzlich mit Nordwestmecklenburg gemeinsam mit der Stadt Wismar einen neuen Kreisverband gegründet hat, ließ der NPD-Kreisverband Westmecklenburg seinen Vorstand neu wählen.  
Gestern ließ die NPD-Fraktion Mecklenburg-Vorpommern per Pressemitteilung verlauten, dass ihr Chef Udo Pastörs das gegen ihn am Mittwoch gefällte Urteil nicht akzeptieren wird. Das Landgericht Rostock hatte ihm und seiner Fraktion untersagt, „Schmähkritik“ über die Landtagspräsidentin zu verbreiten.   
Der Landesverband der NPD Mecklenburg-Vorpommern hat einen neuen Kreisverband gegründet. Seit letztem Wochenende ist der Nachwuchskader Tino Streif Vorsitzender. Der Student steht in Kürze vor Gericht.  
Die NPD und die rechte Szene aus M-V hatten am Sonnabend zu einer Faschingsfeier im Thinghaus mobilisiert. Rund 250 Neonazis folgten dem Aufruf. Laut Polizei sollen sich unter den Gästen erschreckend viele Straftäter befunden haben.
Jahrelang war er für die Diakonie tätig, im vergangenen Jahr entschied er sich jedoch dazu, für die NPD zu kandidieren. Mittlerweile sitzt Norman Runge für die rechtsextreme Partei im Kreistag, sein Arbeitgeber hat ihm daraufhin gekündigt.
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