Montag, 08. April 2013
NPD endgültig verbrannt? Parteikader segelt bei Kommunalwahl in Schleswig-Holstein unter „falscher Flagge“
von Redaktion
Die desolate Lage der NPD bringt offenbar einige Regionalgrößen ins Grübeln. Der Lauenburger Kreistagsangehörige Kay Oelke möchte bei den anstehenden Kommunalwahlen unter „falscher Flagge“ antreten. Als „Rechtsstaatliche Offensive“ wirbt er um Wählervertrauen und knüpft damit an eine erfolgreiche Parteistrategie aus Bayern an.
Freitag, 21. Dezember 2012
Anklamer „Kaffeeklatsch-Affäre“ spitzt sich zu: Haben Teile der Union ein Abgrenzungsproblem zu braunem Gedankengut?
von Marc Brandstetter
Die Anklamer „Kaffeeklatsch-Affäre“ nimmt weiter Fahrt auf. Der Kreischef der Union, Egbert Liskow, verteidigte öffentlich die relativierenden Worte seines Parteifreundes Marco Schulz. Unterdessen feiert die JU Münster Weihnachten unter der schwarz-weiß-roten Fahne des Kaiserreichs. Gibt es in der Union ein Abgrenzungsproblem zu menschenfeindlichem Gedankengut?
Mittwoch, 19. Dezember 2012
Nazis als „moderne Juden“? Schulz (CDU) verteidigt Umgang mit der NPD
von Marc Brandstetter
Der schwarz-braune Kaffeeklatsch zwischen den CDU- und NPD-Mandatsträgern in Anklam war gestern das Gesprächsthema in Mecklenburg-Vorpommern. Von Einsicht wollen einige Christdemokraten allerdings nichts wissen, im Gegenteil. Marco Schulz, CDU-Vertreter im Stadtparlament von Anklam und im Kreistag, gießt ordentlich Öl ins Feuer. Er drückt der NPD den gewünschten „Märtyrerstempel“ auf und vergleicht ihre Situation mit jener der Juden im Dritten Reich.
Dienstag, 18. Dezember 2012
Pausentee mit der NPD in Anklam. Oder: Ein Bürgermeister auf „Antifa-Mission“
von Redaktion
Nicht überall in Mecklenburg-Vorpommern läuft die Ausgrenzung der NPD so geschmiert, wie es sich die Landespolitik vorstellt. In Anklam sorgt nun ein gemeinsamer Kaffeeklatsch von NPD- und CDU-Mandatsträgern genauso für Ärger wie der Bürgermeister der Hansestadt, der die schwarz-braune Runde ablichtete.
Dienstag, 18. September 2012
Bemerkenswertes Eingeständnis: NPD-Personal die „Schwachstelle“ der Partei
von Redaktion
Die Erkenntnis, dass die Ausbreitung der NPD – besonders in den westlichen Bundesländern – u. a. an ihrem dünnen Personaltableau scheitert, ist in der Wissenschaft ein alter Hut. Nun scheint diese Binsenweisheit auch die Partei selbst erreicht zu haben: Ihr Personal sei ihre „Schwachstelle“ konstatierte die NPD auf ihrem 5. KPV-Bundeskongress ernüchtert.
Mittwoch, 05. September 2012
Eklat im Kreistag Vorpommern-Rügen: Demokraten setzen NPD mit fremdenfeindlichem Transparent vor die Tür
von Marc Brandstetter
Die Sitzung des Kreistages Vorpommern-Rügen am letzten Montag wurde von einem Eklat überschattet. Die Abgeordneten der NPD entrollten unter tumultartigen Zuständen ein fremdenfeindliches Plakat. Eine Gruppe von 15 engagierten Demokratinnen und Demokraten drängte die Rechtsextremisten daraufhin aus dem Saal.
Freitag, 15. Juni 2012
NPD-Strategie „Kampf um die Köpfe“: Brauner Veranstaltungsraum in Lübtheen eröffnet
von Marc Brandstetter
Neben Ostvorpommern gilt der Landkreis Ludwigslust-Parchim als die zweite Hochburg der NPD in Mecklenburg-Vorpommern. Vorangetrieben von NPD-Bundesvize Udo Pastörs haben sich dort westdeutsche Kader angesiedelt, um mit politischer Vorfeldarbeit die kulturelle Hegemonie zu erlangen. Auf diesem steinigen Weg haben sie nun mit der Einrichtung eines „Kulturraums“ einen weiteren Schritt getan.
Sonntag, 27. Mai 2012
„De Meckelbörger Bote“: NPD geht in Schwerin auf Stimmenfang
von Marc Brandstetter
In vielen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns macht die NPD Stimmung mit Flugschriften, die vordergründig lokalpolitische Informationen vermitteln, in Wirklichkeit aber rechtsextremistische Propaganda transportieren. Bislang blieben die Einwohner von Schwerin davon verschont – bis letzte Woche die Erstausgabe des „Meckelbörger Boten“ für die Landeshauptstadt erschien.
Mittwoch, 21. März 2012
NPD-Landesvize darf in Gera nicht als Oberbürgermeister kandidieren
von Marc Brandstetter
Am 22. April wird in Gera ein neuer Oberbürgermeister gewählt – jedoch ohne NPD-Beteiligung. Der zuständige Wahlausschuss stellte in seiner Sitzung Mängel beim Wahlvorschlag der rechtsextremistischen Partei fest: Der NPD-Kandidat Gordon Richter trete nicht für die freiheitlich-demokratischen Grundrechte ein.
Nachrichten
-
Veranstaltungstipp in Rostock: NSU – Nur die Spitze des Eisbergs Auch in Mecklenburg-Vorpommern war das Terrortrio NSU...
-
Frankreich: Rechtsextremer Publizist begeht Selbstmord In der gut besuchten Pariser Kathedrale Notre-Dame...
-
Neonazi-Camping auf Usedom Verfassungsfeindliche Parolen rissen die Urlauber auf...
-
NSU: "Gesamte Mordserie wäre vermeidbar gewesen" Eine zentrale Frage zur NSU ist bis heute ungeklärt:...
-
Demokratie-Aktie für Mecklenburg-Vorpommern Bereits vor zwei Jahren brachte die Initiative „WIR...
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Medientipp
Beliebteste Artikel
- Ebay verbannt bei Neonazis beliebte Modemarke Gelesen 3490 mal
- Eintracht Braunschweig belegt NPD-Chef Holger Apfel mit Stadionverbot Gelesen 3323 mal
- Thiazi-Forum: Anklage gegen Drahtzieher erhoben Gelesen 2543 mal
- Rechtsrock-Großevent in der Provinz: Zuhause ist´s doch am schönsten Gelesen 1490 mal
- 60 NPD-Anhänger schließen in Sonneberg „seriös radikal“ eine Aktionswoche zur Bundestagswahl ab Gelesen 1409 mal





