Donnerstag, den 02. September 2010 um 17:44 Uhr

Weitere NPD-Kinderfeste in Anklam verboten

Verfasst von Oliver Cruzcampo
kinderfest_npdAm 31. Juli wollte die NPD im vorpommerschen Anklam ein Kinderfest durchführen, die Stadt ließ es jedoch nicht dazu kommen und verbot die Durchführung. Die rechtsextreme Partei reagierte auf die Verbotsverfügung mit einer Demonstration und meldete gleichzeitig für jedes Septemberwochenende ein Kinderfest in der Kreisstadt an. Doch auch diesmal wird nicht daraus und somit wird es weiterhin kein NPD-Kinderfest in Anklam geben.  
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SchulhofCD
Das wohl bekannteste Merchandising-Produkt der NPD ist ihre Schulhof-CD. Offenbar plant auch die NPD in Mecklenburg-Vorpommern wieder mit der Schulhof-CD für sich zu werben. Verantwortlich sei Landesvize David Petereit, er suche zurzeit noch nach Sponsoren.
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Zwischen 2006 und 2009 soll sich der Wolgaster NPD-Stadtvertreter Christian Deichen Leistungen in einer Gesamthöhe von rund 18.000 Euro erschlichen haben. Zudem wird ihm falsche Versicherung an Eides statt vorgeworfen. Die Stralsunder Staatsanwaltschaft hatte bereits im Juli Anklage erhoben.
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demo
Nach Einschätzung der Polizei demonstrierten am Samstag 250 NPD-Anhänger in Anklam. Es war die erste Demonstration in der ostvorpommerschen Kleinstadt seit den 1990er Jahren. Für eine vermeintliche Hochburg des Rechtsextremismus fiel die Beteiligung ziemlich bescheiden aus, zumal Demonstranten mit Proviantpaketen und Geld für ihre „Dienste“ geworben worden sein sollen.
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kinderfest_npd
Rund 250 Demonstranten lockte die NPD am Samstag in die ostvorpommersche Kleinstadt Anklam. Sie protestierte gegen das Verbot eines von ihr angemeldeten Kinderfestes. Für den September hat sie nun für jeden Samstag ein Kinderfest angemeldet.
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Freitag, den 30. Juli 2010 um 11:14 Uhr

Heftige Kritik vom Protestbündnis an Ordnungsbehörden in Anklam

Verfasst von Robert Scholz
Demo-Aufruf_Anklam
Von „Hinhaltetaktik“ und einem „verwaltungstechnischen Hickhack“ spricht das antifaschistische Bündnis „Enough is Enough“, das im Internet zur Gegendemonstration für den NPD-Aufmarsch in Anklam mobilisiert hat – bis zur vom Landkreis erlassenen Verbotsverfügung. Der Landkreis wollte diese Vorwürfe nicht kommentieren, da es sich bei der Gruppe gar nicht um die Anmelder des Protestes handele. Fest steht allerdings, dass der Landkreis keine weiteren Rechtsmittel gegen den NPD-Aufmarsch einlegen werde.
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Der Landkreis Ostvorpommern hat sowohl die für Samstag in Anklam geplante Demonstration der NPD als auch die Gegendemonstration verboten. Der Landkreis begründete die Verbote mit Gefahren für die öffentliche Sicherheit. Während die NPD gegen das Verbot vor dem Verwaltungsgericht klagen will, ruft das antifaschistische Bündnis ausdrücklich dazu auf, nicht nach Anklam zu fahren.
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„Dorf in der Hand von Neonazis“ betitelte der Spiegel einen Bericht über Jamel, einen kleinen Ortsteil der Gemeinde Gägelow. Das war vor gut drei Jahren. Mittlerweile sei das Problem mit rechtsextremen Strukturen aber nicht mehr allein auf das Dorf beschränkt. In Grevesmühlen eröffnete ein Bürgerbüro, das von Vielen als Zentrum der Bewegung betrachtet wird. Experten sprechen daher auch von einer „Modellregion für den Rechtsextremismus“. Gägelows Bürgermeister ist darüber sogar ein bisschen froh, denn nun gehe das Thema endlich die breitere Öffentlichkeit etwas an.
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Dienstag, den 20. Juli 2010 um 11:12 Uhr

Kinderfest in NPD-Festung

Verfasst von Oliver Cruzcampo
kinderfest_npdNachdem die Stadt Anklam der NPD verbot, in der ostvorpommerschen Hansestadt ein Kinderfest durchzuführen, zogen die Neonazis am vergangenen Wochenende in das nur wenige Kilometer von Anklam entfernte Ueckermünde um. Jetzt folgt in Grevesmühlen das nächste NPD-Kinderfest. Kurioserweise scheint die rechtsextreme Partei dennoch zu versuchen, Gäste von einem Besuch abzubringen.
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Freitag, den 16. Juli 2010 um 09:58 Uhr

Nach Kinderfest-Verbot: NPD meldet Demo in Anklam an

Verfasst von Oliver Cruzcampo
demo_rostockAm 31. Juli wollte die NPD in der ostvorpommerschen Hansestadt Anklam ein Kinderfest durchführen. Die Veranstaltung wurde jedoch kurzerhand verboten, da die Stadt an dem Ort eine sogenannte Jungbürgerversammlung durchführen will. Nun steht die Stadt jedoch einem noch größeren Problem gegenüber: Die NPD reagierte auf das Verbot mit einer Demo-Anmeldung, kurz darauf wurde eine Gegendemonstration angemeldet. Zudem meldete die NPD im nur wenige Kilometer entfernten Ueckermünde ein Kinderfest an. Doch der Reihe nach.
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