Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen – NPD spricht von „Lügen“
von Redaktion-
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Ausgerechnet NPD-Kandidat Andrejewski verzerrt in einem Wahlkampfvideo die Geschichte des Pogroms von Rostock-Lichtenhagen. Galt er doch mit als einer der Einheizer der brandgefährlichen Stimmung von 1992. Übernommen mit freundlicher Genehmigung des „blick nach rechts“
Das Video der NPD ist eine unsägliche Provokation. Auch ein erneuter Versuch der Geschichtsklitterung. Ausgerechnet vor dem bevorstehenden Jahrestag des Pogroms von Rostock-Lichtenhagen vom August 1992 – „als der Mob die Herrschaft übernahm“ („Der Spiegel“) – postieren sich die Spitzen der Neonazi-Partei vor dem elfstöckigen Plattenbau in der Mecklenburger Allee 18. Direkt vor dem so genannten Sonnenblumenhaus stehen sie und verkünden mit einer abgestimmten Wahlkampfinszenierung apologetisch neue „bürgerkriegsähnliche Zustände“. Die Todesangst vieler Menschen damals wird ignoriert. Opfer werden zu Schuldigen. Es wirkt, als wolle die NPD versuchen, die brandgefährliche Stimmung neu zu entfachen. Dabei hätten die Ausschreitungen 1992 fast zur Katastrophe geführt. Darüber wird natürlich geschwiegen, im neuen Propagandaclip für das Internet.
Der NPD-Bundesvorsitzende Udo Voigt ist aus Berlin angereist. Ins Mikrophon sagt er, er stehe an einem „historisch bedeutenden Ort“ an dem sich „der Protest einmal gezeigt“ habe. Doch auch heute sei „das Boot voll“, so Voigt, es würde reichen. Denn „Mecklenburg und Pommern“ sollen „deutsch bleiben“. In reißerischer Manier schließt sich der NPD-Fraktionsvorsitzende Pastörs an, wettert gegen die „korrupte Clique der etablierten Parteien“ und lobt den eigenen „lautstarken aber sachlich fundierten“ Kampf.
Einer der geistigen Brandstifter
Dann wird ein Redner angekündigt, der die wahren „Schuldigen von damals“ enttarnen soll: Es ist ausgerechnet Michael Andrejewski. Wohlweislich präsentiert die NPD ihn nur als „Zeitzeugen“. Als sei er gar nicht dabei gewesen. 1992 in Rostock-Lichtenhagen, als alles begann. Im Nachhinein betrachtet, sehen viele in dem heutigen NPD-Landtagsabgeordneten Andrejewski einen der geistigen Brandstifter für die Mobbildung. Im Vorfeld der Krawalle waren fast 100.000 Flugblätter mit der Überschrift „Widerstand gegen die Ausländerflut“ von einer Aktion „Rostock bleibt deutsch“ verteilt worden. Die Schreiben heizten ein. Die Aggressivität wuchs. Verantwortlich dafür zeichnete Michael Andrejewski.
An diesem 3. August haben sich einige jüngere Neonazis in einheitlichen Shirts mit der Aufschrift „Unsere Heimat unser Auftrag“ am Wahlkampfstand aufgebaut. Schnell stellt der Berliner Rechtsextremist Jörg Hähnel ein Foto mit dem Kommentar „An historisch bedeutsamem Ort...“ bei Facebook ein.
Tatsächlich inszeniert sich die Neonazi-Partei ungeniert direkt vor dem Ort, wo viele Menschen nur knapp mit dem Leben davon kamen. Im August 1992 befand sich im Sonnenblumenhaus die Zentrale Anlaufstelle des Landes für Asylbewerber. Das Gebäude war hoffnungslos überbelegt, viele Flüchtlinge krochen unter die Balkone im Erdgeschoss, hausten dort unter menschenunwürdigen Zuständen. In der Nachbarschaft regte sich kaum Mitleid. Im Gegenteil, es schwelte die Aggression.
Die Zeit des offenen Hasses
Die Katastrophe begann mit kleinen Schlägereien, dann flogen die ersten Steine. Brandsätze und Molotows folgten. Menschen schleppten „kanisterweise Benzin herbei“, wurde berichtet. Behörden und Polizeiführung zeigten sich hoffnungslos überfordert. Eine Panne jagte die nächste. Viele Neonazis auch aus anderen Bundesländern schlossen sich eilig dem Mob an. Es war die Zeit des offenen Hasses, vor den tödlichen Brandstiftungen von Mölln und Solingen.
Zeitweilig sollen 800 Polizisten mehr als 1200 Rechten und Sympathisanten gegenüber gestanden haben. Die Menschen im Sonnenblumenhaus lebten tagelang in Todesangst. Erst am dritten Tag wurden rund 200 Flüchtlinge in Sicherheit gebracht. Die Polizei rückte ab – zurück blieben 3000 aufgebrachte, aggressive Menschen. Sie feierten den Abzug, dann griffen einige das Nachbarhaus Nr. 19 an. Darin befanden sich zu dem Zeitpunkt etwa 150 Vietnamesen, überwiegend ehemalige DDR-Vertragsarbeiter, und 30 Deutsche. Erneut flogen Brandsätze. Radikale stürmten das Gebäude, Balkone und Wohnungen standen in Flammen. Die eingeschlossenen Menschen flüchteten völlig verängstigt auf das Dach des Hochhauses. Randalierer und Neonazis hinderten die Feuerwehr mit Steinwürfen an den Löscharbeiten. Es galt als ein Wunder, dass niemand getötet wurde. Den Horror von 1992 haben viele der Opfer und betroffenen Helfer bis heute nicht verwunden – das Datum jährt sich 2011 zum 19. Mal.
Demnächst „bürgerkriegsähnliche Zustände“
Jetzt liefert der studierte Jurist Andrejewski einen Videoauftritt, der sprachlos macht. „Die Menschen waren damals nicht gewohnt, von Ausländern insbesondere von kriminellen Ausländern überschwemmt zu werden“, beginnt der Anklamer NPD-Politiker in die Kamera zu sprechen und zeigt auf das Haus. Dann lobt der Rechtsextremist die „vernünftige Ausländerpolitik“ bis zur Wende. Denn „in der DDR“ hätten sich „Gastarbeiter an die Gesetze zu halten“, wenn nicht, „flogen sie achtkantig raus“. Er prangert das damalige „totale Staatsversagen“ an und verkündet, nicht „irgendwelche bösen Rechtsextremisten“ seien schuld gewesen. Dann zündelt er wieder: „Was in Lichtenhagen 1992 passiert ist“, das sei nur „ein schwacher Vorbote von dem, was noch folgen“ werde. Denn es würden zur Zeit „fremde Volksstämme importiert, darunter kriminelle Großclans ... alle schwer bewaffnet“ und die Verantwortlichen hätten demnächst mit „bürgerkriegsähnlichen Zuständen“ zu rechnen.
Während seiner aufstachelnden Reden lässt der 51-jährige aus Baden-Baden stammende Rechtsextremist alle Zurückhaltung und Schüchternheit fallen. Für die fürchterlichen Folgen von Rostock-Lichtenhagen will Michael Andrejewski aber nicht verantwortlich sein. Im „Deutschland Radio“ erklärte er 2007 zu seinem damaligen Flugblatt ausweichend: „Da wird kein Bezug genommen auf dieses Asylbewerberheim, es wird nur generell von Ausländern gesprochen, es wird zur Gründung einer Bürgerinitiative aufgerufen, es wird überhaupt nicht zur Gewalt aufgerufen.“
Ähnlich agiert die NPD heute, wenn sie einen verurteilten Angreifer von damals sogar im Landtag empfängt. Der musste sich als einer der Wenigen wegen Mordversuchs und Brandstiftung vor Gericht verantworten. Die NPD lud den heutigen Fanbeauftragten des SV Dynamo Schwerin ein – als „hilfesuchenden Bürger“.
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23 Kommentare
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Freitag, 05. August 2011
gepostet von Björn
Man sieht mal wieder, dass die Wessis vom BNR keine Ahnung von den damaligen Zuständen in Rostock-Lichtenhagen hatten.
Erst massenhaft europäische Flüchtlinge in ein überbelegtes Haus pferchen und dann die immer stärker werdende Wut der Einheimischen gegen die oftmals kriminellen Ausländer ignorieren. Ihnen ist das Versagen des Staates egal. Der hat einfach zugesehen wie sich die Auusländerkriminalität auf der einen Seite und die Wut der Einheimischen auf der anderen Seite immer mehr aufschaukelten. Solange kein Ausländer im eigenen Villenviertel lebt war unseren Polit-Bonzen schon immer egal mit welchen Problemen sich Einheimische und Ausländer rumschlagen müssen. Nun versuchen sie tatsächlich das eigene Versagen zu vertuschen indem man die Reaktionen der Einheimischen auf die alltägliche Gewalt und Kriminalität skandalisiert. Die Warnungen, auch von Herrn Andrejewskie, wurden natürlich nicht erhört. Stattdessen versucht man heute diejenigen, die davor gewarnt haben als "geistige Brandstifter" zu verleumden. Dabei waren diejenigen Brandstifter, die sehenden Auges eine katastrophale Situation haben entstehen lassen und nichts dagegen taten. Jetzt versucht man die Schuld auf "den Mob" abzuwelzen, ungeachtet der Tatsache, dass sich das gemeine Volk und keine brutalen Neonazis gegen diese unmenschlichen Mißstände gestellt haben. Zum Glück wurde damals niemand ernsthaft verletzt. Aber nun den Einheimischen die Schuld für die Versagerpolitik der Parteien zu geben ist einfach nur schäbig. Es ist nicht ein hasserfüllter Mob auf die Straße gegangen, sondern die Einheimischen haben diese untragbare Situation nicht mehr ausgehalten. Da man die Verantwortlichen nicht zur Verantwortung ziehen konnte, hat man sich gegen das Symtom gestellt. Und das war die ZAST. Wenn jetzt die damals verantwortlichen Politiker die Schuld auf die sich wehrende Bevölkerung schiebt und nicht sehen will, dass sie selbst durch ihre untragbaren Handlungen die Eskalation auslösten, dann zeigt das einmal mehr die überhebliche, arrogante Art unserer selbstverliebten Politiker.
Nicht die Rostocker haben die Ausschreitungen in Lichtenhagen zu verantworten, sondern die Politiker, die diese gefährliche Situation entstehen lassen haben und trotz vielfältiger Warnungen nichts gegen diese Zustände taten. -
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Samstag, 06. August 2011
gepostet von Roichi
@Björn
Du willst hier allen Ernstes versuchten Mord, schwere Brandstiftung, Lynchjustiz etc. als gesundes Volksempfinden darstellen?
Wir leben doch nicht mehr im Mittelalter oder 1938.
Und Schuld sind natürlich nicht die Brandstifter, versuchten Mörder und deren Anstifter, sondern die Politiker.
Was soll man dazu noch sagen. -
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Samstag, 06. August 2011
gepostet von blubHal
Ein sehr interessanter Film dazu:
"The truth lies in Rostock".
Einfach unglaublich - aber leider muss man so etwas (und Kommentare wie den von Björn) in einer Demokratie auch aushalten. Menschen, die Brandsätze auf ein Haus werfen, in denen wehrlose Menschen hocken. Schuld sind die anderen - natürlich. Politiker, Demokraten, Bonzen, Asylanten, Kommunisten, Juden, Migranten - hier kann beliebig ausgewählt werden.
Irgendeiner aus dieser Gruppe ist sicherlich dafĂĽr verantwortlich, dass ein braver, tapferer Rostocker BĂĽrger mit Pflastersteienen Scheiben einwirft und randaliert. Denn das sind die wahren Deutschen.
Dass es in Rostock - genau wie in Ostdeutschland allgemein - sehr wenige Ausländer gibt, spielt dabei keine Rolle (da sollte man als NPDler auch garnicht genau drüber nachdenken).
Da kann man sich nur an den Kopf fassen und wundern. Aber eigentlich auch gut so. Denn wĂĽrde die NPD auf einmal propagieren:
"Kameraden! Lasst die Pflastersteine und Schlagringe liegen! Geht zur Schule, macht einen guten Abschluss, geht studieren, werdet Akademiker" - ja dann wären diese Leute wirklich eine Konkurrenz um gutbezahlte Jobs oder um wichtige Positionen in der Gesellschaft.
Da ist es doch besser, wenn sie weiter gegen Ausländer, Gutmenschen, Demokraten, Migranten, [Liste kann nahezu beliebig fortgesetzt werden] hetzen, ihre Dorffeste veranstalten, auf denen sie sich besaufen können. Dann ab und zu noch ein paar Schlägereien - mehr braucht man in der Regel nicht. Wem dann noch langweilig ist, der legt sich einen kleinen Waffenvorrat an oder hängt sich eine Reichskriegsflagge ins Zimmer. Finanziell passt meistens auch alles - das Amt zahlt notfalls ja.
Leid tut es mir nur fĂĽr die anderen Leute, die in Ostdeutschland auf dem Land leben. -
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Sonntag, 07. August 2011
gepostet von Björn
@Roichi/blubHal
Man sieht schon, du kommst nicht aus Rostock und hast keine Ahnung von den damaligen Geschehnissen.
Erstens war die ZAST einen Tag vorher geräumt worden, weshalb auch niemand wußte, dass noch Vietnamnesen in dem Block waren, mit denen die Rostocker keine Probleme hatten. Diese zu verurteilenden Gewalttaten waren leider schlimme Auswüchse aus der berechtigten Wut der Einheimischen. Und genau das haben die damals zuständigen Politiker zu verantworten. Denn die haben diese unhaltbaren Zustände herbeigeführt und seelenruhig zu geschaut, wie das Pulverfass langsam anfing zu explodieren.
"Leid tut es mir nur fĂĽr die anderen Leute, die in Ostdeutschland auf dem Land leben."
Hast du die Leute auch gefragt ob sie sich denn Unwohl fĂĽhlen? VerrĂĽckterweise haben die Leute auf dem Land keine Probleme mit Nationalisten. Die Einzigen Probleme die sie haben sind Arbeitslosigkeit, Vergreisung, Abwanderung und Armut. Genau die Dinge, die unsere hohen Volksvertreter zu verantworten haben.
Mir tun die ganzen Menschen leid, die in Westdeutschland in den Großstädten leben und tagtäglich die Ausländergewalt am eigenen Leib spüren.
Ja es gibt noch relativ wenige Ausländer im Osten. Und genau so soll es bleiben. Denn Zustände wie in westdeutschen Ballungsgebieten möchten die Leute, die in "Ostdeutschland auf dem Land leben" nicht. -
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Sonntag, 07. August 2011
gepostet von Roichi
@Björn
Du kannst mich ruhig wie gewöhnlich ansprechen.
Sonst weiĂź ich ja nicht, ob ich angesprochen bin, oder wer anders.
"Diese zu verurteilenden Gewalttaten waren leider schlimme Auswüchse aus der berechtigten Wut der Einheimischen. Und genau das haben die damals zuständigen Politiker zu verantworten. Denn die haben diese unhaltbaren Zustände herbeigeführt und seelenruhig zu geschaut, wie das Pulverfass langsam anfing zu explodieren."
Und die Leute, die die Lunte legten, sind natĂĽrlich ganz unschuldig.
"Mir tun die ganzen Menschen leid, die in Westdeutschland in den Großstädten leben und tagtäglich die Ausländergewalt am eigenen Leib spüren."
Tu doch nicht so scheinheilig. Als ob dich die Leute jucken wĂĽrden. Dir geht es doch nur um die Bewegung. Die Leute sind nur Mittel zum Zweck.
Übrigens, die Leute die dort wohnen, in den Großstädten wollen dein Mitleid gar nicht. Die finden es nämlich gut, in einer offenen und bunten Gesellschaft zu leben. Aber das kommt natürlich auf dem Land nicht so recht an. -
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Sonntag, 07. August 2011
gepostet von Daniel D.
@Björn
Hör endlich auf zu flennen, Björn. Das Versagen der Behörden bestand auch darin, nichts gegen die Hetzpropaganda von Nazis wie Andrejewskie unternommen zu haben. CDU-Politiker haben sich in dieser Zeit häufig der rassistischen und fremdenfeindlichen Propaganda der rechtsaußen Parteien bedient. Es gibt keine Entschuldigung oder Berechtigung für den Pogrom von Rostock-Lichtenhagen. Der Mob hätte sich auch mit den Asylbewerbern solidarisieren können, um gemeinsam gegen die schlechten Lebensbedingungen zu protestieren. Es hätte viele andere Möglichkeiten gegeben, diese Probleme zu bewältigen. Dieses völkisch-chauvinistische Delirium in dem sich der Mob befand, ist nicht allein aus sozialen Problemen oder einer spezifischen Ostsozialisation ableitbar. Es ist selber Teil des Problems gewesen.
Ich weis, ihr Neonazis haltet euch gerne für nonkonformistisch, rebellisch und staatsfeindlich. Aber mit deiner Forderung "Ausländer Raus", bist du dann wieder ganz nah, bei der damaligen Bundesregierung. -
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Montag, 08. August 2011
gepostet von Björn
@Roichi
"Und die Leute, die die Lunte legten, sind natĂĽrlich ganz unschuldig."
Die Leute, die die Lunte legten waren die verantwortlichen Politiker.
"Als ob dich die Leute jucken wĂĽrden. Dir geht es doch nur um die Bewegung. Die Leute sind nur Mittel zum Zweck."
Da das deutsche Volk der Mittelpunkt unserer Weltanschuung ist, sind natürlich auch die Deutschen kein Mittel zum Zweck. Zu welchem auch? Der Zweck oder besser das Ziel ist doch ein freies und souveränes Volk. Ich sehe schon, du kennst dich nicht aus mit der Materie.
Im Gegensatz zu euch geht es uns um die Menschen, nicht um das politische System.
"Die finden es nämlich gut, in einer offenen und bunten Gesellschaft zu leben."
Frag doch mal die Hinterbliebenen ausländischer Gewaltopfer ob sie die multikulturelle Gesellschaft, aus der die Gewalttaten heraus ausgeführt werden, "gut finden".
"Aber das kommt natĂĽrlich auf dem Land nicht so recht an."
Richtig. Auf eine "offene und bunte Gesellschaft", die immer wieder durch Gewaltexzesse an Deutschen auffällt, können wir hier getrost verzichten.
Wir haben hier nämlich noch halbwegs funkionierende Gemeinschaften und ein friedlichen Alltag. All das macht Multi-Kulti kaputt.
Nur weil du Verbrechen und Untergang wohlklingende Namen wie "bunt" und "offen" gibst, verändert sich ja nicht der Inhalt. -
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Montag, 08. August 2011
gepostet von Roichi
@ Björn
"Die Leute, die die Lunte legten waren die verantwortlichen Politiker. "
Genau. Die Verantwortlichen. Andrejewski und Co. Diese waren dafĂĽr verantwortlich, dass es zu diesen Ausschreitungen kam.
"Da das deutsche Volk der Mittelpunkt unserer Weltanschuung ist"
Danke fĂĽr dieses offene, wenn auch unerwartete Bekenntnis.
Dein deutsches Volk ist der Nabel der Welt. Um euch dreht sich alles. Der Rest drumherum ist nur Randerscheinung oder Gedöns, und absolut nebensächlich. So offen hast du das hier noch nicht ausgesprochen.
Ein wenig größenwahnsinnig, nicht. Aber hey, da bist du in guter Tradition. Die meisten Nazis sind das.
"Zu welchem auch? Der Zweck oder besser das Ziel ist doch ein freies und souveränes Volk."
Deine Freiheit möchte ich nicht haben. Dann lieber Menschenrechte, Demokratie und Grundgesetz.
"Im Gegensatz zu euch geht es uns um die Menschen, nicht um das politische System."
Die Dinger heiĂźen nicht umsonst Menschenrechte und nicht Politikrechte.
Schon der Name verrät, worum es geht.
"
"Die finden es nämlich gut, in einer offenen und bunten Gesellschaft zu leben."
Frag doch mal die Hinterbliebenen ausländischer Gewaltopfer ob sie die multikulturelle Gesellschaft, aus der die Gewalttaten heraus ausgeführt werden, "gut finden"."
Erst mal Hinterbliebene finden. Soviele, wie du hier behauptest gibt es nämlich gar nicht. Es sind keinesfalls Massen von Opfern der "Ausländergewalt" einer "Multikulti-Gesellschaft". Das suggerierst du ganz gerne. Mehr aber auch nicht.
"Richtig. Auf eine "offene und bunte Gesellschaft", die immer wieder durch Gewaltexzesse an Deutschen auffällt, können wir hier getrost verzichten.
Wir haben hier nämlich noch halbwegs funkionierende Gemeinschaften und ein friedlichen Alltag. All das macht Multi-Kulti kaputt."
Du warst nie in Neukölln, oder Wedding. Dort gibt es genau diese offenen Gesellschaften. Und du kannst dort nachts halb drei ohne Schwierigkeiten auf die Straße gehen. Naja, du eher nicht, du traust dich ja dort nicht hin.
In Marzahn oder Schöneweide kann das anders ausgehen. Merkste was?
"Nur weil du Verbrechen und Untergang wohlklingende Namen wie "bunt" und "offen" gibst, verändert sich ja nicht der Inhalt."
Nur, weil du etwas dir genehmes in diese Worte hereininterpretierst, heiĂźt das noch nicht, dass sich deren Bedeutung deinen Phantasien anpasst.
Offenheit solltest du vielleicht mal erleben. Auch wenn eher unwahrscheinlich ist, dass du das erleben kannst. Du bist so in deiner Welt gefangen, dass du es nicht einmal mitbekommen wĂĽrdest.
Schade fĂĽr dich. -
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Montag, 08. August 2011
gepostet von Björn
@Roichi
"Genau. Die Verantwortlichen. Andrejewski und Co. Diese waren dafĂĽr verantwortlich, dass es zu diesen Ausschreitungen kam."
Wer hat denn die Situation geschaffen? Wer hat denn hunderte Ausländer in einen Block gepfercht inmitten der Wohnblöcke der Einheimischen und dann zugeschaut wie das Pulverfass explodiert? Andrejewski und Co. haben rechtzeitig darauf aufmerksam gemacht und davor gewarnt. Aber die Politik meinte mit den Ossis können sie es ja machen. Was können die schon dagegen tun?
Du hast zu der Zeit nicht in unmittelbarer Nähe gelebt und weißt daher nicht wie es ist, wenn man seine Kinder nicht mehr vor die Tür lassen kann, beraubt und angepöbelt wird. Das ist kein Dauerzustand. Irgendann ist den Menschen der Kragen geplatzt. Und das irgendwann etwas passiert darüber waren sich die Verantwortlichen im klaren. Aber sie taten nichts. Sie dachten sich die Ostdeutschen haben gefälligst das zu tun was wir Wessis denen befehlen. Sollen sich die Ossis doch mit den Ausländern rumärgern.
Genau diese Leute waren die Luntenleger.
"Dein deutsches Volk ist der Nabel der Welt. Um euch dreht sich alles. Der Rest drumherum ist nur Randerscheinung oder Gedöns, und absolut nebensächlich. So offen hast du das hier noch nicht ausgesprochen."
Ne? Jetzt schon. Ja, das deutsche Volk ist der Mittelpunkt meiner Weltanschauung. Sein Fortbestand und der seiner Kultur. Erst dann interessieren mich die anderen Krisen und Ausseinandersetzungen auf der Welt.
"Ein wenig größenwahnsinnig, nicht."
Nö.
"Deine Freiheit möchte ich nicht haben. Dann lieber Menschenrechte, Demokratie und Grundgesetz."
Aber natĂĽrlich nur fĂĽr Menschen die so denken wie du. Wehe es bekennt sich einer zu seinem Volk und Land. Dann sind Grundrechte auf einmal sehr entbehrlich.
"Die Dinger heiĂźen nicht umsonst Menschenrechte und nicht Politikrechte."
Dir geht es um die Aufrechtherhaltung dieses Systems, nicht darum was gut für die Menschen ist. Du nennst dich ja nicht umsonst "Demokrat", was ein politisches System ist, und ich nenne mich einen "Völkischen Nationalist". Und das Volk sind die Menschen. Mal ganz davon abgesehen, dass unsere Vorstellung einer solidarischen Volksgemeinschaft bedeutend demokratischer ist als dein jetziges System, da dort die wichtigen Fragen direkt vom Volk entschieden werden.
"Erst mal Hinterbliebene finden. Soviele, wie du hier behauptest gibt es nämlich gar nicht."
Über dreihundert Tatverdächtige von Morde und Mordversuche ausländischer Gewalttäter wurden vom BKA 2008 gezählt. In nur einem Jahr. Und da sind eingebürgerte Ausländer, die einen Großteil der Multi-kulti-Verbrecher ausmachen noch gar nicht mitgezählt. Rechne das mal auf die letzten 20 Jahre hoch. Über 6000 Tatverdächtige ausländischer Morde und Mordversuche. Die eingebürgerten Mörder wieder nicht mitgerechnet. Und du verhöhnst die Opfer indem du einfach behauptest es würde kaum welche geben.
Ist klar. Du und deine Menschenrechte. Aber nicht fĂĽr Deutsche oder wie?
"Du warst nie in Neukölln, oder Wedding. Dort gibt es genau diese offenen Gesellschaften."
Allerdings war ich in Wilhelmsburg, Steilshoop und Harburg. Und ich kenne Leute die da wohnen und einem raten Nachts lieber nicht unbewaffnet und alleine durch den Stadtteil zu laufen.
Die Kriminalitätsrate gibt ihnen Recht.
"In Marzahn oder Schöneweide kann das anders ausgehen. Merkste was?"
Man sieht mal wieder wie deine selektive Wahrnehmung mit der Wirklichkeit kollidiert.
Straftaten 2009
Wedding: 15050
Mahrzahn: 11664
schwere Körperverletzungen:
Neukölln:889
Mahrzahn:344
Und das obwohl Neukölln nur ein Drittel mehr Einwohner hat. Das macht in Neukölln 592 schwere Körperverletzungen pro 100000 Einwohner. In Mahrzahn 334.
Merkste was?
"Nur, weil du etwas dir genehmes in diese Worte hereininterpretierst, heiĂźt das noch nicht, dass sich deren Bedeutung deinen Phantasien anpasst."
Nur das die Zahlen mir Recht geben.
"Offenheit solltest du vielleicht mal erleben."
Och bei uns im Osten gibt es viel Offenheit. Nur nicht zu Verbrechern und Menschen, die denken sie können sich hier als Gäste benehmen wie die Axt im Walde. Zu Touristen sind wir sehr offen. Denn auch bei uns gibt es viele Ausländer. Aber die meisten kommen als Touristen und benehmen sich in diesem Land.
"Du bist so in deiner Welt gefangen, dass du es nicht einmal mitbekommen wĂĽrdest. Schade fĂĽr dich."
Das ist ja nett, dass du dich um mich sorgst. Dabei hab ich wahrscheinlich schon mehr von Detschland und der Welt gesehen als du. Gegen Offenheit habe ich nichts. Aber gegen Kriminalität, Verbrechen und Überfremdung. -
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Montag, 08. August 2011
gepostet von Daniel D.
@Björn
Andrejewski hat nicht vor einer gefährlichen Situation gewarnt. Er hat mit zur Eskalation beigetragen. Die Neonazis und der aufgestachelte Mob haben nur wie Marionetten die verfehlte Politik der Regierung und ihrer Behörden fortgeführt. Unter den Verantwortlichen und Tätern befanden sich sowohl "Ossis" als auch "Wessis". Diese Ost-West Kiste, die du hier aufmachst, zeigt nur das du keine Ahnung von den damaligen Geschehnissen hast. Zu deinen Ausführungen über Ausländerkriminalität in den Städten, lässt sich feststellen: Völkischer Nationalismus ist etwas für Weicheier und Hinterwälder, denen das Leben zu hart und kompliziert ist. Ich verteile Sympathiepunkte nicht gemäß der Abstammung und mir ist es relativ egal welchen ethnischen Hintergrund ein Straftäter hat. -
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Dienstag, 09. August 2011
gepostet von Björn
@Daniel
"Andrejewski hat nicht vor einer gefährlichen Situation gewarnt. Er hat mit zur Eskalation beigetragen."
Blödsinn. Der Grund der Eskalation waren die vielen Verbrechen und die unmenschlichen Zustände in und um die ZAST. In eurer merkwürdigen Wahrnehmung denkt ihr wahrscheinlich das Deutsche und Ausländer friedlich zusammenlebten bis irgendwelche fiesen "Rechten" kamen und sie gegeneinander aufgehetzt haben. Das die Wirklichkeit ganz anders aussah interessiert dich nicht. Nicht umsonst hat da kein "rechter Mob" gewütet, sondern sind die Anwohner und die Einheimischen auf die Straßen gegangen. Die unterträgliche Situation hat das Fass zum explodiern gebracht, keine Flugblätter in denen darüber informiert wurde.
"Unter den Verantwortlichen und Tätern befanden sich sowohl "Ossis" als auch "Wessis"."
Die politisch Verantwortlichen waren allerdings fast nur Wessis.
"Diese Ost-West Kiste, die du hier aufmachst, zeigt nur das du keine Ahnung von den damaligen Geschehnissen hast."
Da ich daher komme und auch die Zeit miterlebt habe, habe ich davon bedeutend mehr Ahnung als du. Und natürlich hat es schon was mit Ost und West zu tun. Denn die Entscheidung die vielen Ausländer nach Rostock zu schicken trafen West-Politiker. Da diese die Ostdeutschen sowieso als Menschen zweiter Klasse angesehen haben, haben sie sich auch nicht darum gekümmert was das unausweichliche Resultat ihrer katastrophalen Ausländerpolitik war.
"Völkischer Nationalismus ist etwas für Weicheier und Hinterwälder, denen das Leben zu hart und kompliziert ist."
Huuuiii...
Was fĂĽr eine stichhaltige Argumentation.
"...mir ist es relativ egal welchen ethnischen Hintergrund ein Straftäter hat."
Mir ist es nicht egal ob jemand, der hier in Deutschland aufgenommen wird auf einmal anfängt seine Gastgeber zu berauben oder zu ermorden. Wer so etwas macht muss damit rechnen wieder nach Hause geschickt zu werden. Außerdem sind die vielen Verbrechen Nicht-Deutscher eine Beleg für das Scheitern eures Mutlikultitraumes. Weswegen ihr auch die Hintergründe der Taten versucht zu verdrängen. -
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Dienstag, 09. August 2011
gepostet von Daniel D.
@Björn
Der "Wessi" Andrejewski hat nichts getan, um die Lebensbedingungen der Anwohner zu verbessern. Sein Handeln beschränkte sich auf das Verteilen von Flugblättern mit rassistischen und fremdenfeindlichen Parolen, die in dieser Zeit von vielen rechtskonservativen Politikern und den Medien bedient wurden. Der damalige Oberbürgermeister von Rostock Klaus Kilimann war ein "Ossi", ebenso wie der Innenminister Lothar Kupfer. Laut Wikipedia, befanden sich unter den Festgenommenen Randalierern immerhin 110 Personen aus den alten Bundesländern, 217 aus MV und 37 aus anderen neuen Ländern. Zitiert wird aus dem "Zwischenbericht des Untersuchungsausschusses des Landtages Mecklenburg-Vorpommern", 16. Juni 1993.
(siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Ausschreitungen_von_Rostock-Lichtenhagen )
Dass dir die "die unmenschlichen Zustände in und um die ZAST" egal sind, zeigt sich daran, dass du den Ausschreitungen Legitimität zu sprichst. Wie bereits erwähnt. Es hätte in dieser Situation viele andere Möglichkeiten gegeben, die Probleme zu lösen. Ich verdränge nicht "die Hintergründe der Taten", eben weil ich deine völkische Sichtweise nicht teile. Ich bezweifele auch, dass eine ethnisch homogene Volksgemeinschaft, eine friedlichere und menschlichere Ordnung ermöglicht. -
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Mittwoch, 10. August 2011
gepostet von Roichi
@ Björn
"Andrejewski und Co. haben rechtzeitig darauf aufmerksam gemacht und davor gewarnt."
Du meinst zum Hass aufgestachelt. Ja, das haben sie. Und das machen sie auch heute noch.
Was haben sie eigentlich getan, um die Ausschreitungen einzudämmen? Um die Situation wirklich zu lösen?
"Irgendann ist den Menschen der Kragen geplatzt."
Du meinst die Rechten, die von weit her angereist sind, um Krawall zu machen, um mal so richtig die Sau rauszulassen, wurden von den dort lebenden Ausländern angepöbelt?
"Wehe es bekennt sich einer zu seinem Volk und Land. Dann sind Grundrechte auf einmal sehr entbehrlich."
Weißt du Björn, wer die Grundrechte, das Grundgesetz und die Menschenrechte ablehnt, bekennt sich nicht zu diesem Land.
"Dir geht es um die Aufrechtherhaltung dieses Systems, nicht darum was gut fĂĽr die Menschen ist."
Und deshalb sind fast 80 Millionen Menschen in diesem Land der Meinung, dass dieses System gut ist. Weil es eigentlich schlecht fĂĽr sie ist.
Was ist denn das fĂĽr eine Logik?
"Und das Volk sind die Menschen."
Dann hör auf das Volk und lass die Menschen mit deinem Hass in Ruhe. Die wollen das nicht und die brauchen das nicht.
"Über 6000 Tatverdächtige ausländischer Morde und Mordversuche." "Und du verhöhnst die Opfer indem du einfach behauptest es würde kaum welche geben."
Macht bei 80 Millionen Menschen nichtmal einen von tausend. Wieviele wurden doppelt gezählt? wieviele zu unrecht verdächtigt? Wieviele davon wurden Taten an Deutschen verdächtigt, wie du oben anführst?
Wieviele deutsche Mordverdächtige gab es im gleichen Zeitraum? Und natürlich sind auch dort die anderen Zahlen zu berücksichtigen.
Deine statistischen KĂĽnste haben sich nicht verbessert. Einfach mal was behaupten. Nachdenken schadet nur den eigenen Weltbild.
"Merkste was?"
Klar, du bist nicht in der Lage zu lesen. Das war es dann auch schon.
"Dabei hab ich wahrscheinlich schon mehr von Detschland und der Welt gesehen als du."
Woher bist du dir da so sicher?
"Nicht umsonst hat da kein "rechter Mob" gewĂĽtet, sondern sind die Anwohner und die Einheimischen auf die StraĂźen gegangen."
Da sagt Wiki was anderes: "In den folgenden Nächten versammelten sich immer mehr gewaltbereite Jugendliche, die sich entweder an den Attacken gegen das Haus oder auch an den Auseinandersetzungen mit der bleibenden Polizei beteiligten. Viele Passanten verfolgten das Geschehen ohne einzugreifen. Einige bejubelten die Täter oder skandierten ausländerfeindliche Parolen.
Nachdem dies durch die Medien bekannt wurde, reisten zahlreiche Neonazis – vor allem aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen – an, um sich an den Ausschreitungen zu beteiligen."
"AuĂźerdem sind die vielen Verbrechen Nicht-Deutscher eine Beleg fĂĽr das Scheitern eures Mutlikultitraumes."
Und die vielen Verbrechen Deutscher ein Beleg fĂĽr das Scheitern des Nationalismus. Oder wie?
Geht's noch dämlicher?
"Weswegen ihr auch die Hintergründe der Taten versucht zu verdrängen."
Nun, das machst du hier ja sehr gut. Verdrängen. -
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Mittwoch, 10. August 2011
gepostet von Amtsträger
Bei den Ausschreitungen haben verschiedene Personen ein Haus angezündet, in dem eine Vielzahl von Menschen zugegen war. Dies haben die Täter gewußt.
Das ist Tötungsabsicht. Die ist mit keiner Wut zu rechtfertigen! -
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Donnerstag, 11. August 2011
gepostet von Björn
@Daniel
"Der "Wessi" Andrejewski hat nichts getan, um die Lebensbedingungen der Anwohner zu verbessern."
Das ist ja auch ein Argument. Was hast du getan um die Lebensbedingungen der Anwohner zu verbessern? Die einzigen, die etwas hätten tun können waren die verantwortlichen Politiker. Aber die schauten nur zu wie das Pulverfass langsam explodierte. Und genau darum tragen die politisch Verantwortlichen die Schuld, dass die Lage so eskaliert ist. Und natürlich auch der einzelne Mollotowcocktailwerfer. Allerdings nicht derjenige, der lediglich mit Worten die Rostocker über die unhaltbaren Zustände der direkten Anwohner informierte. Aber für euch war ja schon immer derjenige der Feind der Probleme anspricht, nicht derjenige, der sie verursacht. Das war auch bei Sarrazin deutlich zu sehen.
"Der damalige OberbĂĽrgermeister von Rostock Klaus Kilimann war ein "Ossi", ebenso wie der Innenminister Lothar Kupfer."
Nur haben die keine Entscheidungsgewalt gehabt wie viele Ausländer nach Mecklenburg kommen. Die Vorgabe kam aus dem Westen. Sollen sich doch die Ossis mit den Ausländern rumärgern.
"Laut Wikipedia, befanden sich unter den Festgenommenen Randalierern immerhin 110 Personen aus den alten Bundesländern, 217 aus MV und 37 aus anderen neuen Ländern."
Die Ausschreitungen wurden ja auch zum GroĂź-Event fĂĽr allerlei merkwĂĽrdige Gestalten die sich auch von auĂźerhalb der Region Rostock nach Lichtenhagen aufmachten und sich dann besonders beim randalieren hervortaten.
Besonders am letzten Tag waren kaum noch Rostocker da, sondern "Schlachtenbummler" aus ganz Deutschland.
"Dass dir die "die unmenschlichen Zustände in und um die ZAST" egal sind, zeigt sich daran, dass du den Ausschreitungen Legitimität zu sprichst."
Ich habe gesagt, dass die Ausschreitungen die absehbare Konsequenz aus dem Verhalten der verantwortlichen Politiker waren. Nicht das sie legitim waren.
"Es hätte in dieser Situation viele andere Möglichkeiten gegeben, die Probleme zu lösen."
Leider nicht. Die Verantwortlichen haben monatelang alle Warnungen und Beschwerden ignoriert. Wenn die Verantwortlichen nichts tun, wie soll sich dann eine untragbare Situation ändern? Irgendwann halten es die Anwohner nicht mehr aus. Diese vorhersehbare Reaktion haben die Verantwortlichen einfach ignoriert. Bis es zu spät war. Und dann haben sich später eben auch "erlebnisorientierte" Gewalttäter dazu gesellt als die Bewohner der ZAST schon längst weg waren.
"Ich bezweifele auch, dass eine ethnisch homogene Volksgemeinschaft, eine friedlichere und menschlichere Ordnung ermöglicht."
Sie wird nicht komplett friedlich sein. Dafür sind wir alle Menschen. Aber die hundertausenden Straftaten von Migranten würden dann schonmal wegfallen. Wir hätten also ca ein drittel weniger Kriminalität. Und natürlich würde es dann auch keine Gewalttaten mehr geben, die ihren Hintergrund in der Einwanderung haben. Ausseinandersetzungen zwischen Türken und Kurden z.B. Oder die sattsam bekannte "südländische Mentalität" mit der unsere Multikultifreunde die dauernden Gewalttaten südländischer Straftäter relativieren.
Oder willst du behaupten, dass wenn sich aufeinmal fast alle Ausländer entscheiden würden nach Hause zu fahren, nicht weniger Gewalt und Kriminalität herrschen würde? -
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Donnerstag, 11. August 2011
gepostet von Björn
@Roichi
"Du meinst zum Hass aufgestachelt."
Ich versteh nicht warum bei euch immer diejenigen das Problem sind, die auf Probleme aufmerksam machen und nicht diejenigen, die die Probleme zu verantworten haben. Sarrazin läßt grüßen.
Die Problem waren vorhanden. Die hat sich Herr Andrejewski und die anderen nicht ausgedacht. Die Ursache waren die vielen Straf- und Gewalttaten und die anderen starken Beeinträchtigungen, die durch die Überbelegung der ZAST verursacht wurde. Und wenn ein schweres Problem nicht durch die Verantwortlichen gelöst wird, dann nehmen es die Betroffenen selbst in die Hand. Und dann wird es meist unschön. Andrejewskis Flugblätter haben keine Probleme hervorgezaubert, sondern sie benannt.
"Was haben sie eigentlich getan, um die Ausschreitungen einzudämmen? Um die Situation wirklich zu lösen?"
Sie haben die Verantwortlichen gewarnt.
"Du meinst die Rechten, die von weit her angereist sind, um Krawall zu machen, um mal so richtig die Sau rauszulassen, wurden von den dort lebenden Ausländern angepöbelt?"
Es ist wirklich erheiternd wie du über ein Ereignis diskutieren willst von dem du nicht die geringste Ahnung hast. Die Ausseinandersetzungen der ersten Tage an denen nur Einheimische beteiligt waren, wurden später zum Anlass für "erlebnisorientierte" Gewalttäter aus ganz Deutschland um "mal so richtig die Sau rauszulassen." Besonders am letzten Tag waren nicht mehr viele Einheimische anwesend.
"Weißt du Björn, wer die Grundrechte, das Grundgesetz und die Menschenrechte ablehnt, bekennt sich nicht zu diesem Land."
Ich weiĂź das du dich nicht zu unserem Land bekennst. Wo ist da die Neuigkeit?
"Und deshalb sind fast 80 Millionen Menschen in diesem Land der Meinung, dass dieses System gut ist."
Komisch das Umfragen laufend das Gegenteil bestätigen. Die Zufriedenheit mit den Politikern, den Vertretern dieses Systems, sinkt von Jahr zu Jahr und ist auf einem Rekordniveau. An Wahlen beteiligen sich kaum mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten, was weniger als die Hälfte der Deutschen ist.
Die meisten finden die Demokratie gut. Das ist auch richtig so. Dazu zähle ich mich ja auch. Nur gibt es nicht nur diese eine Form der Demokratie, die mit den Grundrechten Andersdenkender sowieso ziemlich leichtfertig umgeht.
"Dann hör auf das Volk..."
Das tue ich doch. Das Volk will mehr Mitbestimmung, mehr Gerechtigkeit, eine bessere Familienpolitik, weniger ausländische Kriminelle und Souveränität und Eigenständigkeit. Das sind alles NPD-Positionen. Damit habe ich und auch die Mehrheit des Volkes große Übereinstimmungen mit den Positionen der NPD. Daher unterstütze ich sie trotz einiger Fehler weiterhin.
"Macht bei 80 Millionen Menschen nichtmal einen von tausend."
Ach na denn ist es ja gut. Die paar Tausend Menschenleben. Für dich sind sie unbedeutend. Ist ja "nur" einer von Tausend. Willst du eigentlich dieser eine sein? Auch wenn man nur ein Menschenleben retten kann ist die Ausweisung von kriminellen Ausländer richtig.
"wieviele zu unrecht verdächtigt?"
Versuchst du dir die Zahlen schön zu rechnen? Zu Unrecht Verdächtigte gibt es auf beiden Seiten. Und natürlich tauchen die Morde von eingebürgerten Migranten auf der Seite der Deutschen auf. Wieviele Tausende Opfer ausländischer Gewalt wohl so verheimlicht werden konnten?
"Wieviele deutsche Mordverdächtige gab es im gleichen Zeitraum?"
Deutsche Mörder kann man leider nicht ausweisen. Daher ist die Frage irrelevant. Aber soviel sei gesagt. In Relation zum Anteil an den hier lebenden Ausländern ist die Zahl ihrer Morde und Mordversuche überproportional. Auch die Belegungen der Gefängnisse sprechen Bände.
Aber du hast ja schonmal erwähnt, dass für dein Multikultitraum schon mal einige Menschenleben riskiert werden müssen.
"Einfach mal was behaupten."
Was statistisch unterlegt ist. Sieh dir die Statistik des BKA an.
"Klar, du bist nicht in der Lage zu lesen. Das war es dann auch schon."
Schon peinlich wenn ich deine Behauptung, in Mutlikultistadtteilen würde es weniger Verbrechen geben als in den Ostteilen Berlins, mit Zahlen eindeutig wiederlegen kann. Ich kann natürlich verstehen dass du da jetzt nichts mehr zu sagen willst. Wäre mir auch peinlich.
"Woher bist du dir da so sicher?"
Kennst du die Bedeutung des Wortes "wahrscheinlich"?
"Da sagt Wiki was anderes: "In den folgenden Nächten versammelten sich immer mehr gewaltbereite Jugendliche, die sich entweder an den Attacken gegen das Haus oder auch an den Auseinandersetzungen mit der bleibenden Polizei beteiligten."
Ja, die Einheimischen. Erst in den folgenden Nächten kamen Gewalttäter von außerhalb dazu um "was zu erleben."
"Und die vielen Verbrechen Deutscher ein Beleg fĂĽr das Scheitern des Nationalismus. Oder wie?"
Wer ist nochmal an der Macht und verantwortlich für Polizei, Justiz und Prävention? Da wir keinen Nationalismus in der BRD haben kann dieser auch nicht für Verbrechen von "den Deutschen" heutzutage verantwortlich sein. Du und deine Logik. Ihr seid schon zwei.
"Geht's noch dämlicher?"
Da hast du recht. Noch dämlicher gehts wirklich nicht. -
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Donnerstag, 11. August 2011
gepostet von Daniel D.
@Björn
Parolen wie "Widerstand gegen die Ausländerflut", "Rostock bleibt deutsch" oder "Grenzen dichtmachen" sind für dich also "Aufklärung". Ich muss dich noch einmal darauf hinweisen, dass solche Sprüche zum politischen und medialen Mainstream gehören. Es weder besonders mutig noch originell, sich damit auf die Straße zu stellen. Andrejewski hätte doch auch versuchen können zwischen Anwohnern und Asylbewerbern zu vermitteln oder auf die Stadtverwaltung einzuwirken, um eine Verbesserung der Situation zu erreichen. Letztendlich haben Andrejewski und die anderen Nazis mit ihrer Agitation, diese für alle Seiten schwierige Situation nur noch verschlimmert. Die Landesregierung und vor allem die Stadtverwaltung waren für die ZAST in Rostock-Lichtenhagen verantwortlich. In deinem Versuch der Migrationspolitik der Bundesregierung und der Ausländerkriminalität die Alleinschuld zu geben, bist du übrigens ganz nah beim damaligen Rostocker Innensenator Peter Magdanz (SPD). Überhaupt gibst du dich auffällig Staatstreu, wenn du schreibst:
"Wenn die Verantwortlichen nichts tun, wie soll sich dann eine untragbare Situation ändern? Irgendwann halten es die Anwohner nicht mehr aus. Diese vorhersehbare Reaktion haben die Verantwortlichen einfach ignoriert. Bis es zu spät war."
Dein Weg zur "nationalen Revolution" ist es also darauf zu warten, dass der Staat das "Richtige" tut und bei Bedarf auszurasten, Menschen zu attackieren, die per völkischer Definition keine Deutschen sind. Dümmer und einfältiger geht es wirklich nicht mehr.
Was du als "erlebnisorientierte" Gewalttäter“ bezeichnest, waren überzeugte Neonazis und Rassisten.
Die ethnisch homogene Volksgemeinschaft wäre nur durch ein großes Verbrechen erreichbar, der Abschiebung aller Menschen, die nach völkischen Kriterien keine Deutschen sind. Gesellschaften, die zu solchen Taten fähig sind, können auch noch mehr Unheil anrichten. Deshalb ist sie auch nicht wünschenswert. -
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Freitag, 12. August 2011
gepostet von B.C.
@bjoern
soso, gewalttaten haetten die asylsuchenden veruebt? diese aussage ist allein auf ihrem mist gewachsen. mein bester freund hat damals in dem hochhaus gewohnt. ich war oft da. bestimmt wurde in der kaufhalle geklaut und die notdurft in aller oeffentlichkeit verrichtet, weil die leute schlicht keine andere moeglichkeit hatten. an diesen zustaenden waren nicht sie schuld.
"Die Ausseinandersetzungen der ersten Tage an denen nur Einheimische beteiligt waren, wurden später zum Anlass für "erlebnisorientierte" Gewalttäter"
wie kommt es, dass es zahlreiches bildmaterial von NPD-kadern vor den ausschreitungen vor dem haus gibt? alles leute, die dort nicht gewohnt haben. -
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Freitag, 12. August 2011
gepostet von Amtsträger
"Auch die Belegungen der Gefängnisse sprechen Bände."
Das überproportional viele Ausländer im Gefängnis sitzen liegt an §112 II Nr. 2 StPO. Wer keinen ordentlichen Wohnsitz in Deutschland hat, für den besteht prinzipiell Fluchtgefahr und er wird inhaftiert.
Da Ausländer in der Regel keinen ordentlichen Wohnsitz in Deutschland haben, werden sie viel eher inhaftiert.
Aus der erhöhten Rate andere Schlussfolgerungen zu ziehen ist nicht möglich.
Aber das stört die "klugen" Rechtsextremisten natürlich nicht...
Auf solhen falschen Schlussfolgerunen zu argumentieren ist für Björn schon symptomatisch! -
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Freitag, 12. August 2011
gepostet von B.C.
und heute gehen verurteilte brandsetzer von damals in der schweriner NPD-landtagsfraktion ein und aus. wie sagen die oesterreicher so schoen: s passt scho!
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