Donnerstag, 14. April 2011

NDR-Umfrage: NPD scheitert auch in M-V

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wahlen11_3Nach einer aktuellen Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des NDR schafft die NPD den Wiedereinzug in den Landtag Mecklenburg-Vorpommern nicht. Mit drei Prozent scheitert die Truppe um Udo Pastörs recht deutlich an der Fünf-Prozent-Hürde. In M-V wird am 4. September gewählt.
Storch Heinar

Zwar gehört der Fraktionsvorsitzende der NPD, Udo Pastörs, mit einem Bekanntheitsgrad von 59 Prozent zu den bekanntesten Politikern im Land, politisches Kapital kann die NPD daraus aber nicht schlagen. Das dürfte nicht zuletzt daran liegen, dass nur sechs Prozent mit der Arbeit Pastörs´ zufrieden – 51 Prozent hingegen unzufrieden sind.

Die schlechten Wahlaussichten schlagen sich auch im Wählerpotenzial nieder. So schließen Infratest dimap zufolge bereits jetzt 87 Prozent der Befragten definitiv aus, die NPD zu wählen. Sicher die NPD wählen würden zurzeit lediglich ein Prozent, während vier Prozent vielleicht ihr Kreuz bei der NPD machen wollen. Damit liege das Wählerpotenzial der NPD derzeit gerade einmal halb so hoch wie in den Wochen vor der letzten Landtagswahl, als die NPD noch auf 7,3 Prozent gekommen war. In vorangegangenen Umfragen lagen die Rechtsextremen meist noch dicht an der Marke von fünf Prozent.

Stärkste Kraft ist in der aktuellen Umfrage die SPD mit 34 Prozent. Ihr Koalitionspartner – die CDU – kommt auf 27 Prozent. Stärkste Oppositionspartei ist die Linkspartei, der 20 Prozent der Befragten ihre Stimme geben würden. Die FDP scheitert den Demoskopen zufolge mit drei Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde. Erstmals im Landtag vertreten, wären die Grünen, die offenbar vom Bundestrend profitieren und mit zehn Prozent der Stimmen rechnen können.
Wahlanalyse im Auftrag des NDR als pdf
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5 Kommentare

  • Kommentar-Link Heide Rostock Donnerstag, 14. April 2011 gepostet von Heide Rostock

    Nicht so schnell! Leider geben immerhin 5 % der Befragten in der NDR-Umfrage an, dass sie "ja, sicher" (1 %) und "ja, vielleicht" (4 %) die NPD wählen (könnten). Siehe Dia 11!

    Quelle: http://goo.gl/lCZ0b

  • Kommentar-Link knorke Donnerstag, 14. April 2011 gepostet von knorke

    Ich finde es höchst unsinnig, derartige Umfragen im engen Vorfeld einer Wahl zu machen.

    Es gibt den durchaus bekannten Trend, dass solche Vorbefragungen den Wahlausgang beeinflussen.

    Andererseits ist 5-6 Monate vor einer Wahl eine solche Umfrage relativ ungenau, die tatsächlichen Ergebnisse können auch so schon amVorabend einer Wahl locker mal um 1-3% danebenliegen. Von daher ist das vermutlich alles erstmal sowieso keine Grund, sich zu freuen. (Weder über die Grünen, noch über die Braunen).

  • Kommentar-Link Charlotte Donnerstag, 14. April 2011 gepostet von Charlotte

    Der Spitzenkandidat der FDP, Gino Leonhard, ist so bekannt, dass Infratest dimap ihn in Gina umbenannt und als Spitzenkandidatin vorgestellt hat ;o)

  • Kommentar-Link Maik Mayer Freitag, 15. April 2011 gepostet von Maik Mayer

    Was immer man von solchen Umfragen und den letzten Wahlergebnissen hält: Eines hat mich persönlich gefreut. Das die FDP in zwei Parlamenten ganz draußen ist und es einmal gerade so geschafft hat.
    Hier in Sachsen-Anhalt haben die mit Slogans wie "Wir tun alles für gutbezahlte Arbeit" geworben.
    Offensichtlich sind die vielgescholtenen Wähler doch noch nicht so benebelt, als dass ihnen nicht auffiel, dass solche Aussagen in eklatantem Widerspruch zu den Kapriolen selbiger Partei stehen, als es um die Einführung eines vwernünftigen Mindestlohnes ging.
    Da hat man seinerzeit auch alles getan...nämlich um ihn zu verhindern.

  • Kommentar-Link Max Wild Mittwoch, 29. Juni 2011 gepostet von Max Wild

    Es wär hilfreich, wenn Sie mal wieder das Richtige melde:

    "Es sind 4 % und nicht 3% mit dem Truppe scheitetern könnte"

    Es sind 30 % für die CDU und nicht 27%
    lecker Link hier: http://www.ndr.de/regional/mecklenburg-vorpommern/wahlumfrage113.html

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