Zwar gehört der Fraktionsvorsitzende der NPD, Udo Pastörs, mit einem Bekanntheitsgrad von 59 Prozent zu den bekanntesten Politikern im Land, politisches Kapital kann die NPD daraus aber nicht schlagen. Das dürfte nicht zuletzt daran liegen, dass nur sechs Prozent mit der Arbeit Pastörs´ zufrieden – 51 Prozent hingegen unzufrieden sind.
Die schlechten Wahlaussichten schlagen sich auch im Wählerpotenzial nieder. So schließen Infratest dimap zufolge bereits jetzt 87 Prozent der Befragten definitiv aus, die NPD zu wählen. Sicher die NPD wählen würden zurzeit lediglich ein Prozent, während vier Prozent vielleicht ihr Kreuz bei der NPD machen wollen. Damit liege das Wählerpotenzial der NPD derzeit gerade einmal halb so hoch wie in den Wochen vor der letzten Landtagswahl, als die NPD noch auf 7,3 Prozent gekommen war. In vorangegangenen Umfragen lagen die Rechtsextremen meist noch dicht an der Marke von fünf Prozent.
Stärkste Kraft ist in der aktuellen Umfrage die SPD mit 34 Prozent. Ihr Koalitionspartner – die CDU – kommt auf 27 Prozent. Stärkste Oppositionspartei ist die Linkspartei, der 20 Prozent der Befragten ihre Stimme geben würden. Die FDP scheitert den Demoskopen zufolge mit drei Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde. Erstmals im Landtag vertreten, wären die Grünen, die offenbar vom Bundestrend profitieren und mit zehn Prozent der Stimmen rechnen können.
Wahlanalyse im Auftrag des NDR als pdf






