„Werften in deutsche Hand!“ – mit dieser Parole ist die NPD bereits im Landtag aufgefallen, nun trug sie es als Transparent auf der Demonstration der Werftarbeiter zur Schau. Staatsangehörigkeit als Voraussetzung für wirtschaftliche Aktivität – kein Wunder, dass die gut 500 Werftarbeiter, die auf ihre prekäre Situation aufmerksam gemacht haben, sich gegen diese Vereinnahmung ihrer Probleme gewandt haben. „Die NPD ist hier unerwünscht“, erklärte ein Redner unter dem Beifall der Demonstranten.
Unerwünschter Protest – NPD mischt sich unter Demonstration der Werftarbeiter
Verfasst von Robert Scholz-
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Die Solidarität der Öffentlichkeit ist den Werftarbeitern, die zurzeit um ihre Arbeitsplätze kämpfen, sicher. Auch die NPD wollte sich heute mit den Demonstranten vor dem Schloss verbünden. Eine Unterstützung, auf die die Gewerkschafter aber demonstrativ verzichtet haben.
„Werften in deutsche Hand!“ – mit dieser Parole ist die NPD bereits im Landtag aufgefallen, nun trug sie es als Transparent auf der Demonstration der Werftarbeiter zur Schau. Staatsangehörigkeit als Voraussetzung für wirtschaftliche Aktivität – kein Wunder, dass die gut 500 Werftarbeiter, die auf ihre prekäre Situation aufmerksam gemacht haben, sich gegen diese Vereinnahmung ihrer Probleme gewandt haben. „Die NPD ist hier unerwünscht“, erklärte ein Redner unter dem Beifall der Demonstranten.
4 Kommentare
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Mittwoch, den 10. März 2010 um 13:45 Uhr
veröffentlicht von L.B.
Ich wette, dass die Wahrnehmungsstörungen innerhalb der NPD dazu führen werden, dass die Braunis diese Aktion als "vollen Erfolg" verkaufen werden - wie sie sonst alles was was sie tun, als "Erfolg" verkaufen.
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Mittwoch, den 10. März 2010 um 14:40 Uhr
veröffentlicht von Einer der da war
Natürlich leidet die NPD unter Wahrnehmungsstörer - allerdings nicht weniger als der Schreiberling dieses Artikels. Fakt ist nämlich, das lediglich die Linken "Nazis raus" (deutlich zu erkennen im Pulk an ihren Fahnen) schrien. Andere Demonstranten nahmen gern das Infomaterial entgegen der NPD entegen bzw. unterhielten sich sogar mit den Nazis.
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Und der "Redner" auf der Bühne war einer von den Gewerkschaftsbossen, weshalb seine "Erklärung" nun nichts außergewöhnliches war - aber ganz sicher nicht die einhellige Meinung aller Anwesenden. Jener feine Herr ließ übrigens die Demonstranten nach 1 1/2 Stunden wieder gehen und sagte die angekündigte Mahnwache ab, weil "die Kundgebung ja Mahnung genug sei". So kann man Protest natürlich auch lenken und schlußendlich im Sande verlaufen lassen. Feiner "Arbeiterführer"...oder besser - feiner Gewerkschafsbonzen.
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Mittwoch, den 10. März 2010 um 14:54 Uhr
veröffentlicht von Robert
Sie haben also auch beobachtet, wie Demonstranten "gern das Infomaterial entgegen der NPD entegen" nahmen? Na dann weiß ich nciht, an welcher Wahrnehmungsstörung der Schreiberling dieses Artikels leidet. Haben die "Nazis" etwa auch selbst das Material "entgegen der NPD" verteilt?
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Mittwoch, den 10. März 2010 um 16:25 Uhr
veröffentlicht von L.B.
Oh, oh, oh, also doch "erfolgreiche Aktion" - wie immer. Habe ich es nicht gesagt. ---
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Schon alleine die Parole "Werften in deutsche Hand" ist so unerträglich dumm, dass bezweifelt werden muss, dass die NPD es mit den Werftarbeitern ernst meint. Wenn deutsche Investoren im Ausland investieren können, dürfen dies auch ausländische Investoren in Deutschland. So einfach ist die Rechnung!
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