"Trauermarsch" in Chemnitz fällt spärlich aus
Verfasst von Hanka Kliese-
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Während auf dem Chemnitzer Theaterplatz heute ca. 1300 Menschen für Frieden und Toleranz und gegen den Missbrauch des Gedenktages der Bombardierung der Stadt demonstrierten, versammelte sich die Anhängerschaft des NPD-"Trauermarsches" in kleinen Gruppierungen. Nachdem am 13. Februar in Dresden ein Marsch der Rechtsextremisten durch die Innenstadt gescheitert war, kann auch die heutige Demo in Chemnitz als Misserfolg gelten.
Hanka Kliese
Hanka Kliese (SPD), geb. 1980, ist Politikwissenschaftlerin und Abgeordnete des Landtages von Sachsen. Sie promoviert bei Prof. Jesse an der TU Chemnitz über den jüdischen Schriftsteller Erich Mühsam.
Website: www.hanka-kliese.de13 Kommentare
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Freitag, den 05. März 2010 um 22:09 Uhr
veröffentlicht von
Holger Mann
Mehr Fotos von der Demo "Kein Platz für Nazis", sowie der Versammlung der Neonazis unter:
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http://picasaweb.google.de/115830240962549475638/AntiNaziDemoChemnitz#
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Samstag, den 06. März 2010 um 10:26 Uhr
veröffentlicht von Peschel
Das einziege was man hier verhindern muss sind die Ständigen Plokaden die ihr gegen die "Rechtsextremen" Stellt. Hat nicht jeder das recht seine Meinung zu sagen und zu geben. Wie bescheuert seid ihr wenn man das bei euch macht bassiert glei was wa??
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Samstag, den 06. März 2010 um 13:30 Uhr
veröffentlicht von x
"Plokaden"? Werft den Purschen auf den Poden!
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Samstag, den 06. März 2010 um 18:06 Uhr
veröffentlicht von Marco Oertel
Feinden des demokratichen Spektrums muss und soll man kein Platz gewähren, sowie ihnen keine Toleranz entgegenbringen. Denn jede Toleranz hat grenzen.
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Samstag, den 06. März 2010 um 18:07 Uhr
veröffentlicht von Marco Oertel
Ffeinden des demokratichen Spektrums muss und soll man kein Platz gewähren, sowie ihnen keine Toleranz entgegenbringen. Denn jede Toleranz hat grenzen.
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Samstag, den 06. März 2010 um 19:05 Uhr
veröffentlicht von Björn
Ob das nun eine Niederlage der Rechten ist wenn man mit über 500 Teilnehmern durch Chemnitz zieht und so auf die brutalen Morde an Chemnitzer Frauen, Kinder und Flüchtlingen aufmerksam macht muss jeder für sich selbst entscheiden.
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Und auch ob es ein Sieg für die Demokratie ist wenn man nun versucht wie in Dresden Andersdenkenden die Grundrechte zu rauben.
Aber für die bundesdeutsche Herrschaftsklasse und ihren linken Steigbügelhaltern ist Demokratie sowieso ein sehr dehnbarer Begriff.
Die DDR hatte schließlich auch das Wort "demokratisch" im Namen.
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Samstag, den 06. März 2010 um 20:41 Uhr
veröffentlicht von x
>Feinden des demokratichen Spektrums muss >und soll man kein Platz gewähren, sowie >ihnen keine Toleranz entgegenbringen.
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Fein, dann würden die Parlamente und Landtage bald leerstehen...
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Montag, den 08. März 2010 um 04:06 Uhr
veröffentlicht von thomas
Den Ankündigungen der Polizei zufolge war inoffiziell eine Route am Ort der Blockade nie geplant gewesen. Sonst hätte die Polizei diese auch nicht so einfach dort hingelangen lassen. Die Polizei begrüßte die 500-600 Neonazis übrigens mit den Worten "Wir begrüßen die neu hinzugekommenen Teilnehmer und wünschen viel Spaß bei ihrer heutigen Demonstration". Diese drohten der an der rechten Demo völlig unterbesetzten Polizei mit Gewalt, sollten diese den Aufmarsch behindern. Der Polizei blieb damit gar nichts anderes übrig, als die Demo ziehen zu lassen. Die Zivilgesellschaft feiert sich mal wieder, aber ein Erfolg sieht wahrhaft anders aus.
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Montag, den 08. März 2010 um 22:09 Uhr
veröffentlicht von Jürgen Schwab
Was hätte Frau Kliese vor 70 Jahren gemacht? Richtig! Da hätte sie auch an einer deutschen Universität promovieren wollen. Wäre sie damals gegen die Nazis öffentlich aufgetreten? Natürlich nicht!
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Dienstag, den 09. März 2010 um 21:59 Uhr
veröffentlicht von
Hanka Kliese
@Jürgen Schwab: Kontrafaktische Diskussionen sind selten fruchtbar. Wenn Sie es so wollen: Vor 70 Jahren wäre ich wohl auch Sozialdemokratin gewesen und hätte genau das getan, was SozialdemokratInnen vor 70 Jahren getan haben.
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Dienstag, den 09. März 2010 um 23:13 Uhr
veröffentlicht von Xberg
"Vor 70 Jahren wäre ich wohl auch Sozialdemokratin gewesen und hätte genau das getan, was SozialdemokratInnen vor 70 Jahren getan haben."
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Woher wollen Sie das so genau wissen?
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Mittwoch, den 10. März 2010 um 08:47 Uhr
veröffentlicht von
Hanka Kliese
@Xberg: Ich kann es gar nicht wissen, weil das niemand kann. Und genau deshalb halte ich diese Diskussion für absolut überflüssig.
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Mittwoch, den 10. März 2010 um 12:01 Uhr
veröffentlicht von B.C.
@bnjoern:
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"Und auch ob es ein Sieg für die Demokratie ist wenn man nun versucht wie in Dresden Andersdenkenden die Grundrechte zu rauben."
Sorry, aber die Grundrechte aller Beteilligten sind zu beruecksichtigen. Solange der ueberwiegende Teil gegen Nazies auf die Strasse geht, ist die Demokratie ja gerade nicht ausser Kraft gesetzt, wenn ein Grundrecht einer Minderheit zugunsten der Mehrheit beschnitten wird.
Fadenscheiniges Geheuel, was ihr da abzieht.
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