Donnerstag, den 04. März 2010 um 11:10 Uhr
So „kauft“ man sich eine Partei – Brinkmann bald pro-Deutschland-Chef?
Verfasst von Robert Scholz-
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Die Spitzenkandidatur für die Abgeordnetenhauswahl in Berlin ist dem 5-Millionen-Euro-Mann Patrik Brinkmann bereits sicher, nun stellt pro Deutschland-Chef Manfred Rouhs dem schwedischen Unternehmer sogar den deutschlandweiten Vorsitz in Aussicht: „Mit ´ner Million Euro oder so was“ wäre er der Letzte, der sich ihm in den Weg stelle, so Rouhs.
Wie der „blick nach rechts“ (bnr) berichtet, wolle Brinkmann pro Deutschland eine Summe im „soliden sechs- bis siebenstelligen Bereich“ für den Wahlkampf im kommenden Jahr zur Verfügung stellen. Manfred Rouhs, dem Deutschland-Chef der Bürgerbewegung, zufolge habe Brinkmann „recht konkrete Zusagen“ in dieser Höhe gemacht. Mitte Januar war sich Rouhs noch sicher, dass der Etat bei den Wahlen zum Abgeordnetenhaus im Jahr 2010 nach dem Einstieg Brinkmanns insgesamt siebenstellig sein würde.
Sei es drum: Nach Rouhs Auffassung würden auch die aktuell getroffenen Zusagen des Schweden es rechtfertigen, ihn „als Spitzenkandidaten in der Öffentlichkeit herauszustellen“. Und der pro Deutschland-Vorsitzende lässt keinen Zweifel daran, dass es das ökonomische Engagement ist, dass Brinkmann die „Ochsentour“ erspart hat: „Wenn sich jemand ökonomisch in dieser Größenordnung hier bei uns einbringt, dann verdient er es natürlich, dass er selber in gewissem Maße Kontrolle hat über das, was wird mit dem Geld gemacht.“
Und packte Brinkmann noch ein paar Euros oben drauf, wäre pro Berlin auch nicht die Endstation auf der „Karriereleiter“. Nach der Wahl in NRW müsse man überlegen, wie es organisatorisch weitergehe, sagte Rouhs laut „bnr“: „Da ist auch für den Herrn Brinkmann nach oben hin nichts limitiert.“ Falls Brinkmann sage, er wolle „Vorsitzender vom Ganzen werden und tritt mit uns als Mannschaft an und finanziert mit ’ner Million Euro oder so was in der Kante den Landtagswahlkampf, dann wäre ich der Letzte, der sich dagegen stemmen würde“.
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Antiislamischer NRW-Wahlkampf – „Ein kleines Häufken Elend“ »
4 Kommentare
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Donnerstag, den 04. März 2010 um 13:49 Uhr
veröffentlicht von Geraldus
Gibt es diesen Brinkmann wirklich ?
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Donnerstag, den 04. März 2010 um 15:44 Uhr
veröffentlicht von
Böcker
Ja.
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Donnerstag, den 04. März 2010 um 16:00 Uhr
veröffentlicht von
normaler_bürger
Ja, den gibt es:
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Monitor Nr. 603 vom 25.02.2010
„pro NRW“
Bürgerbewegung im braunen Sumpf
http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2010/0225/pronrw.php5
Vor Brinkmann hat Andreas Molau, damals noch bei der NPD, versucht sich mit Hilfe eines großzügigen Sponsors einen Parteivorsitz zu "kaufen", offensichtlich macht das Schule...
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Freitag, den 28. Mai 2010 um 12:01 Uhr
veröffentlicht von wolf schmidt
Sehr geehrte Damen und Herren, das kann ja heiter werden. Gruß Wolf Schmidt
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