Dienstag, den 02. März 2010 um 03:30 Uhr
Neues vom 5-Millionen-Euro-Mann: Andreas Molau der Ghostwriter Patrik Brinkmanns?
Verfasst von Robert Scholz-
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Dem ARD-Magazin „Monitor“ zufolge hat sich der „pro NRW“-Sponsor Patrik Brinkmann seine Rede auf dem letzten Parteitag vom Noch-DVU-Pressesprecher Andreas Molau schreiben lassen. Brinkmann dementierte – schriftlich.
Andreas Molau sei „ein geschätzter Freund und ein geschätzter Partner. Ich arbeite seit Jahren mit ihm zusammen“, antwortete der 5-Millionen-Euro-Mann Patrik Brinkmann auf die Frage des ARD-Magazins „Monitor“, welches Verhältnis er zu dem DVU-Pressesprecher Andreas Molau habe. Vor der Kamera äußerte sich Brinkmann nicht, seine Stellungnahme gab er schriftlich ab.
Dabei soll seine erste Rede vor den pro-Anhängern auf dem Parteitag in Leverkusen nach Informationen des Magazins aus der Feder Molaus stammen. Der Redeentwurf habe der Redaktion schon lange vor dem Parteitag vorgelegen. Brinkmann dementierte umgehend. Ebenfalls schriftlich stellte er unmissverständlich klar: „Selbstverständlich habe ich meine Rede auf dem Leverkusener Parteitag selbst geschrieben.“
Alles andere als ein Dementi hätte allerdings auch verwundert, ist Andreas Molau doch zumindest offiziell noch Angestellter der DVU. Dem bei der DVU zurzeit kräftiger mitmischenden Christian Worch zufolge, wisse intern aber „so gut wie jeder“, dass das „Anstellungsverhältnis von Andreas Molau zum 31. März 2010“ endet.
Die Aktivitäten des Pressesprechers sind öffentlich allerdings schon jetzt nicht mehr wahrnehmbar. Füllte vor dem Bekanntwerden des Wechsels Brinkmanns von der DVU zu „pro NRW“ täglich mindestens ein Beitrag Molaus die Internetseite der Partei, liest man von dem Ex-NPD-Mitglied mittlerweile gar nichts mehr. So überrascht es auch nicht sonderlich, dass bereits darüber spekuliert, wann der ehemalige NPD-Vordenker offiziell seinen Wechsel zur pro-Formation bekannt gibt.
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