Freitag, den 05. Februar 2010 um 10:30 Uhr

Udo Voigt (NPD): „Licht am Ende des Darlehen-Tunnels“

Verfasst von Robert Scholz
udo-voigtDie finanzielle Situation sei weniger angespannt, als öffentlich verlautbart wird, versichert der NPD-Vorsitzende Udo Voigt aktuell. In den vergangenen beiden Jahren habe man bereits „gut 70 Prozent“ der innerparteilichen Darlehen zurückzahlen können.
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Man sehe nun „Licht am Ende des Darlehen Tunnels.“ Voigt bedankt sich daher bei „all den Unterstützern“, die „im Vertrauen Geld geliehen haben und trotz verspäteter Rückzahlung nicht ungeduldig wurden“.

Die NPD sei „weder pleite noch zahlungsunfähig“, so Voigt weiter. Und selbst „im unwahrscheinlichen Fall“, dass alle noch ausstehenden Prozesse verloren würden, „wird es mit einem Tilgungsplan geordnete Finanzen geben“.

Die „astronomischen Forderungen des Bundes“ sieht Voigt in einem „Zusammenhang mit einem Beschluß der Innenministerkonferenz, die NPD nicht zu verbieten, sondern finanziell zu bekämpfen.“ Die Strafzahlungen sieht Voigt allerdings weder durch die falschen Angaben zu den staatlichen Mitteln im Rechenschaftsbericht, noch durch das „Büroversehen des alten Schatzmeisters [Stefan Köster – Anm. ER], das durch die Vertauschung sieben wichtiger Seiten entstand“, gerechtfertigt. 

Ähnliche Verfehlungen sollen im Bericht 2009 nicht vorkommen. So zeigt sich der Parteivorsitzende zum einen erfreut über das „hohe Spendenaufkommen“ und zum anderen darüber, dass „erstmalig“ der aktuelle Rechenschaftsbericht „nicht in letzter Minute“ eingereicht werden musste.

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