Dienstag, den 19. Januar 2010 um 16:19 Uhr
Nach dem Strategietreffen: Riss zwischen NPD-Führung und NPD-Fraktion in Schwerin
Verfasst von Robert Scholz-
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Der „Tagesspiegel“ berichtet heute von einem „vertieften Riss in der rechtsextremen Partei“. Auslöser soll die Nichteinladung des Schweriner NPD-Fraktionsvorsitzenden Udo Pastörs zu dem sogenannten Strategiegipfel der NPD am Wochenende gewesen sein.
Kein einziger Funktionär aus Mecklenburg-Vorpommern habe an dem Treffen teilgenommen, heißt es beim „Tagesspiegel“. So soll Parteichef Udo Voigt weder den Fraktionsvorsitzenden Udo Pastörs noch einen anderen Abgeordneten eingeladen haben. Zwei Funktionäre aus Mecklenburg-Vorpommern, die nach Berlin hätten kommen dürfen, seien ferngeblieben.
In Sicherheitskreisen werde vermutet, dass Voigt versuche, einen Keil in die Front seiner Kritiker zu treiben. So sei der sächsische NPD-Fraktionsvorsitzende Holger Apfel im Gegensatz zu Pastörs zu dem Strategietreffen geladen gewesen.
Auf dem diesjährigen Neujahrsempfang zeigten sich die Reihen der NPD-Fraktionen allerdings noch fest geschlossen. Zu dem Treffen in Schwerin soll Voigt nicht erschienen sein. Stattdessen verkündeten die Fraktionsvorsitzenden aus Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern in einer gemeinsamen Presseerklärung, die Achse Schwerin-Dresden weiter ausbauen zu wollen.
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