Freitag, 20. November 2009 um 11:45

Schlag auf Schlag: 6. „konservativ-subversive aktion“ (ksa) stört Veranstaltung mit Cohn-Bendit und Laschet

Verfasst von Robert Scholz
Nach dem monatelang nichts von der „konservativ-subversiven aktion“ zu hören und sehen war, gab es gestern Abend bereits die zweite Aktion innerhalb von gut einer Woche. Dieses Mal störten rund 25 Anhänger in Frankfurt eine Veranstaltung mit dem nordrhein-westfälischen Integrationsminister Armin Laschet und dem Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit.

„Ich bin das ja gewohnt“, soll die 68er-Ikone Cohn-Bendit nach der fünfminütigen Störaktion gesagt haben, „ich weiß nur nie, ob es sich um eine rechte oder linke Gruppierung handelt.“ Inhaltlich war dies durchaus nicht so leicht zu erkennen.

So fragte der neurechte Publizist Götz Kubitschek  zu Beginn der Aktion: „Wo ist Sarrazin?“, während die anderen Aktionisten Flugblätter verteilten, die Bühne besetzten und ein Transparent entrollten, auf dem das Cohn-Bendit zugeschriebene Zitat „Die multikulturelle Gesellschaft ist hart, schnell, grausam und wenig solidarisch“ zu lesen war.

Anschließend wurden die Aktivisten aber auch schon wieder des Saales verwiesen. Dessen ungeachtet zeigte sich die Schülerzeitung „Blaue Narzisse“ auf ihrem Onlineportal zunächst begeistert über den öffentlichkeitswirksamen Effekt. Die „anwesenden Pressephotographen haben sich nur so auf die Aktivisten gestürzt. Für ein großes Medienecho scheint also gesorgt.“

Umso erstaunter war der Schülerzeitungschef Menzel beim heutigen Blick in die Onlineausgaben der Zeitungen: Bis auf die „Junge Freiheit“ berichtete niemand von der fünfminütigen ksa. „Versucht die Presse die ksa jetzt tot zu schweigen?“, fragt Menzel sich und seine Leser daher. Dabei sollte der angehende Medienwissenschaftler sich die Frage, warum die kurze Störung einer Veranstaltung eines Amtes der Stadt Frankfurt keine überregionale Aufmerksamkeit erhält, selbst beantworten können.

33 Kommentare

  • Kommentar Link Florian Röpke Montag, 23. November 2009 um 09:50 veröffentlicht von Florian Röpke

    @ Brodkorb: Da haben sie Recht, eingeschränkt. Es bleibt aber doch trotzdem genügend Spielraum. Im Bezug zur NR z.B. handelt es sich weder um eine Partei, noch um eine Organisation. (Die Neue Rechte ist ja auch kein Akteur in diesem Sinne, eher ein Überbegriff, über den ja nicht einmal Einigkeit besteht. Und dieser Überbegriff selbst kann natürlich mit der FDGO nicht in Konflikt geraten.)

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  • Kommentar Link Duval Montag, 23. November 2009 um 10:00 veröffentlicht von Duval

    Wer bei den Schnellrodaern regelmässig mitliest, dem wird nicht umgehen dass sie sich manchmal sozusagen selbst entlarven.

    Eine gewisse Affinität zum Hochgefühl blitzt jedenfalls hier und da durch den würdevollen "kalten Blick" hindurch - wahlweise auch Tiefgefühl, wenn es um deutsche Kriegsopfer oder verprügelte Volksgenossen geht. Ein vergaster deutscher Jude ist merkwürdigerweise nicht so traurig wie eine vertriebene deutsche Ostpreussin, aber sei´s drumm.

    Nun ist nichts davon per se verwerflich, aber der aufmerksame Leser bemerkt eben auch Zwischentöne die zur postulierten argumentativen Stringenz im Widerspruch stehen. Und die scheinen seit der Abkopplung vom IfS öfters mal auf ein Absetzen von Korrektiven hinzuweisen. Schnellroda gehorcht jetzt nur noch sich selbst, sprich dem Hausherrn. Da wirkt´s dann manchmal etwas überspannt, je nach Haussegen oder Tagesform. Wirklich lustvoll schienen die Aktionen jedenfalls nicht, da war das Original wesentlich weniger hölzern.

    Was ich als auch eher konservativ denkender Mensch sehr schade finde, ist dass sich mal wieder rechte Köpfe gegen einen "Feind" verrennen, und dabei auch noch die letzte Karrieristenschranzen wie Sarrazin mit aufgabeln, bloss weil der neuerdings auch gegen den nichtdeutschen Teil der Unterschicht blökt. Ein sich saudumm selbst aushebelnder Bundeswehrgeneral und ähnliche Vertreter wurden ja auch schon seinerzeit sofort umgeschmust. Ein bisschen mehr Stil bei der Verbündetenauswahl stünde wirklich konservativen jedenfalls besser zu Gesicht.

    Mir fehlt bei diesen Leuten das ausgleichende und abwägende des echten Konservatismus. Insofern gebe ich Herrn Röpke ein bisschen Recht, das ist schon irgendwas anderes was sich da formiert - und Herrn Brodkorb zunächst auch, es ist nicht per se verfassungsfeindlich.

    Im Moment scheint es sich aber zumindest zu radikalisieren, und wenn man die Kommentarfunktion des Sezession-Blogs als Indikator für mögliche praktische Folgen seitens der Anhänger gelten lassen will, besteht schon eine Nähe (weil Anziehungkraft) zu bestimmten Milieus. Da wird schon mal gefordert, den Sozialstaat einzureissen, bestimmt wären viele auch Berufsverboten nicht abgeneigt, Mann/Frau im öffentlichen Leben ist auch so ein Thema bei denen. Kubitschek selbst sinniert darüber, ob manche mehr Wahlstimmen haben sollten als andere. Und als Argument hält auch gerne mal "ist so" und "irrelevanter Gegner" her. Da stellt sich schon die Frage, was es für die Menschen ganz konkret bedeuten würde wenn die mal nicht mehr nur diskutieren sondern Gesetze machen könnten. Wenn weiße, gesunde, heterosexuelle deutsche Männer aus der Mittelschicht sich so in die Abgrenzung verlieben, würden sie dann darauf verzichten diese auch tatkräftig umzusetzen? Das Potential, dabei bestimmte Grenzen der FDGO zu überschreiten ist zumindest bei der Herde gewiss vorhanden.

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  • Kommentar Link Robert Montag, 23. November 2009 um 12:13 veröffentlicht von Robert

    Touché, da sprechen Sie einen interessanten Punkt an. Wenngleich auch das Bundeswahlgesetz Einschränkungen vom freien und gleichen Wahlrecht vornimmt, wenn es etwa bestimmte straffällig gewordene Personen und psychisch Kranke von der Wahl ausschließt. Von unter 18- bzw. 16-Jährigen nicht zu sprechen. Nun weiß ich nicht, wie genau sich die „Kubitschek Rasselbande“ ihre „Reformen“ vorstellt. In dem von Ihnen angesprochenen Interview spricht sich GK ja unter anderem für ein Stimmrecht auch für Kinder aus. Dies ließe sich sicher noch im Rahmen der FDGO bewerkstelligen. Schwieriger wird es natürlich, wenn eine Kategorie wie Eigentum an das Wahlrecht gekoppelt werden soll. Kubitschek räumt ja selbst ein, nicht gründlich über die „Gewichtung von Stimmen“ nachgedacht zu haben und kritisiert das Wahlrecht es an einem konkreten Beispiel. Er beanstandet, dass scheinbar politikferne Personen das gleiche Stimmrecht besitzen wie politisch über die Maßen interessierte. Der Ausschluss vom Wahlrecht soll also kein Selbstzweck sein, um politische Teilhabe zu unterbinden, sondern lediglich ein Mittel zur vermeintlichen Qualitätssteigerung. Das ein demokratisches Wahlergebnis im wortwörtlichen Sinne bei einem Kriterium wie „Eigentum“ gar nicht mehr zustande kommt, das muss man kritisieren – erst recht als Sozialdemokrat. Inwiefern dies aber ausreicht, um Kubitschek den Stempel „Extremist“ aufzudrücken, kann ich nicht beurteilen, zumal ich derlei Überlegungen nur in diesen einem Interview gefunden habe. Grundsätzlich haben Sie aber recht, dass es an dieser Stelle Konflikte mit der FDGO geben könnte.

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  • Kommentar Link Robert Montag, 23. November 2009 um 12:17 veröffentlicht von Robert

    Lieber Wohnstubenantifaschist. Eben fand ich noch dies: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,555092,00.html

    Die CDU müsste demnach auch mit gleichem Siegel bedacht werden. Darn heißt es: "'Diejenigen, die den deutschen Wohlfahrtsstaat finanzieren und stützen, müssen in diesem Land wieder mehr Einfluss bekommen. Die Lösung könnte ein doppeltes Wahl- und Stimmrecht sein.' Allein mit 'Hartz IV-Beziehern und Rentnern' könne der soziale Ausgleich in Deutschland nicht funktionieren."

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  • Kommentar Link TT Montag, 23. November 2009 um 12:55 veröffentlicht von TT

    Sehr geehrter Herr Brodkorb!

    "Das können Sie schon der Debatte zwischen Armin Mohler und Thomas Molnar Ende der 1970er in "Criticón" entnehmen. Wir hatten ohnehin bei Gelegenheit vor, darauf einmal zurück zu kommen ..."

    Da freue ich mich drauf. -

    Zum Thema Nominalismus/Universalismus/Partikularismus:

    Zu Recht gehen Sie in aller Kürze das von mir als eher soziologisch/psychologisches betrachtete Thema, von der erkenntnistheorethischen Seite an und bringen allseits bekannte "Rasiermesser" ins Spiel. Luther bekannte "Ich bin von Okkhams Schule." Und tatsächlich, ohne Nominalismus kein Luther. Gerade dadurch war es ihm einerseits gestattet, sola scripta zu postulieren, andererseits aber die Bibel in die Volkssprache zu übersetzen.
    Aber das schweift ab. -

    Als ich von Partikularismus sprach, meinte ich es in der Dimension eines Jeder-für-sich, was nicht mit einem schlichten Egoismus beschreiben läßt, auch nicht mit einem kollektiven Egoismus.

    Es ist vielleicht die innere Akzeptanz, daß letztlich jeder selbst schauen muß, wie er überlebt und dafür verantwortlich ist. Und der Kreis schließt sich, womöglich bei der Überlegung, daß es eben keine Festen "Begriffe" in dieser Welt gibt, wie es eben möglicherweise auch keine festen ethischen Grundprinzipien gibt.

    Mit freundlichen Grüßen!

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  • Kommentar Link Alexander Montag, 23. November 2009 um 13:07 veröffentlicht von Alexander

    @ Robert: Da sieht man mal, dass es auch in Teilen der CDU sehr verquere Vorstellungen gibt, was noch konservativ ist. Ich empfehle - gerade hinsichtlich der Ausstrahlungskraft neurechter Vordenkenker - einen Blick in das so gennannte, angeblich "liberale" "Dorenburg-Papier", in dem der Autor, Mitarbeiter eines noch aktiven CDU-Bundestagsabgeordneten, auf der sattsam bekannten Argumentationslinie gegen den "Kampf gegen Rechts" polemisiert und die Aussage trifft: "Politisch inkorrekte Antworten werden nicht widerlegt, sondern formell oder informell sanktioniert. Etwa ‚Bestreitung
    der deutschen Kriegsschuld’ oder die ‚Verneinung der Einmaligkeit der Opferzahlen’ führen zur Verteufelung als
    ‚Revisionismus’, ‚Relativierung’ oder ‚Verharmlosung’."

    Problematisch nur, im Zuge dieser Argumentation unkritisch auf Josef Schüßlburner zu rekurrieren, der sich als GfP-Referent nun wirklich am äußersten rechten Rand des neurechten Spektrums bewegt. Das beim JF-nahen Magazin 'eigentümlich frei' erschienene Papier gibt es noch bei der CDU: http://www.cduweissensee.de/index.php?ka=1&ska=1&idn=2

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  • Kommentar Link kubitschek Montag, 23. November 2009 um 15:59 veröffentlicht von kubitschek

    der eifrige herr röpke könnte sich selbst (muß er nicht öffentlich tun) einfach eingestehen, daß er es in schnellroda klasse fand, und daß er nun alle hände voll zu tun hat, um uns in sich selbst zu bekämpfen.

    zaunlattenpsychologie, ich weiß. aber das naheliegende ist das plausible.

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  • Kommentar Link Florian Röpke Montag, 23. November 2009 um 18:08 veröffentlicht von Florian Röpke

    Herr Kubitschek,

    ich fand es in Schnellroda klasse, um mal genau ihr Wort zu verwenden, das kann ich ganz offen sagen. Das hat aber nichts mit meiner Kritik zu tun und war 2007. Und ich habe nicht alle Hände voll damit zu tun, Sie in mir zu bekämpfen. Das ist aber auf jeden Fall eine schöne Formulierung, fällt aber leider wieder auf Sie zurück, bzw. ihre Selbstwahrnehmung. Ist es tatsächlich ein so abwegiger Gedanke, dass sich mal jemand wieder löst, neue Wege sucht und gefunden hat? Gründe dafür gab es dann auf lange Sicht gesehen wirklich genug.

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  • Kommentar Link Mathias Brodkorb Montag, 23. November 2009 um 20:51 veröffentlicht von Mathias Brodkorb

    @ Röpke: Und was genau fanden Sie damals "klasse" an Schnellroda? Warum genau fühlten Sie sich angezogen - von diesem Milieu?

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  • Kommentar Link kubitschek Montag, 23. November 2009 um 22:29 veröffentlicht von kubitschek

    daß einer neue wege gehen will und sich lösen - aber ja doch! das machen sicher 75 prozent derer, die mal da waren. kann ja nicht jeder bei der sezession karriere machen.
    aber: es gibt nur einen einzigen, der unter einem neuen weg einen ununterbrochenen rundgang um die flamme versteht - und über die erfahrungen, die er dabei macht, unermüdlich und aufgelöst in pseudonyme mit sich selbst diskutiert.

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  • Kommentar Link Florian Röpke Dienstag, 24. November 2009 um 09:05 veröffentlicht von Florian Röpke

    @ Kubitschek

    Ich verstehe ja ihre Interpretation, aber lassen Sie doch den Eiertanz. Und wenn Sie schon mal da sind: 6. KSA - Nach dem was Sie hier so gelesen haben, ist "Ausländer raus" nun im Sinne der NR oder nicht? 5. KSA - Ewigvorgestrig, gegen die Versöhnung, oder täuscht der Eindruck. Heißt meine Ehre Reue, bin ich dem Schuldstolz der Deutschen verfallen und betreibe Holocausreligion? Und: Fällt es der NR wirklich schwer einen schwarzen Menschen auch so zu nennen, bei Bedarf. Warum "Neger"? Und weil diese Fragen scheinbar sonst keiner so direkt stellt, gibt es u.a. mein Blog. Es geht ja durchaus nicht nur um Kubitschek und Co., so wichtig ist man dann doch nicht.

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  • Kommentar Link Xberg Dienstag, 24. November 2009 um 13:57 veröffentlicht von Xberg

    Röpke, es lohnt sich nicht auf Fragen zu antworten, die schon vom Fragesteller her falsch gestellt sind. Besonders wenn der Fragesteller komplexe Dinge auf ein paar schlagzeilenartige Schlagworte hinunterbricht, die gerade noch ausreichen, die Grenzen seiner eigenen Begriffskapazität abzustecken. Es ist ja nicht so, daß die Publikationen des IfS mit theoretischem Hintergrund geizen würden... also bitte.

    Mal andersrum gefragt: was heißt denn bitte "Ausländer raus!"? Welche "Ausländer"? Was heißt "raus"? Was heißt im Zusammenhang mit KSA 5 denn "Versöhnung"? Wer "versöhnt" sich mit wem und wozu und unter welchen Voraussetzungen und worüber? Was bedeutet "Versöhnung" politisch? Und wenn wir schon dabei sind, was bedeutet eigentlich "politisch"?

    Und schließlich: gibt es eigentlich wichtigeres, als wochenlang schlaflose Nächte darüber zu wälzen ob irgendjemand irgendwo irgendwann *huch* "Neger" gesagt hat...??

    Viel Spaß also noch beim Betreiben des Sezession-Groupie-Blogs und beim Ergründen aller verschlossenen Mysterien...

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  • Kommentar Link sfr Freitag, 27. November 2009 um 17:46 veröffentlicht von sfr

    Die Spezifikation der FDGO durch das BVerfG im SRP-Urteil von 1952 (auch schon ne Weile her) sieht so aus:

    "Freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Art. 21 II GG ist eine Ordnung, die unter Ausschluß jeglicher Gewalt und Willkürherrschaft eine rechtsstaatliche Herrschaftsordnung auf der Grundlage der Selbstbestimmung des Volkes nach dem Willen der jeweiligen Mehrheit und der Freiheit und Gleichheit darstellt. Zu den grundlegenden Prinzipien dieser Ordnung sind mindestens zu rechnen: die Achtung vor den im Grundgesetz konkretisierten Menschenrechten, vor allem vor dem Recht der Persönlichkeit auf Leben und freie Entfaltung, die Volkssouveränität, die Gewaltenteilung, die Verantwortlichkeit der Regierung, die Gesetzmäßigkeit der Verwaltung, die Unabhängigkeit der Gerichte, das Mehrparteienprinzip und die Chancengleichheit für alle politischen Parteien mit dem Recht auf verfassungsmäßige Bildung und Ausübung einer Opposition."

    So richtig dicke ist diese (leider nicht großartig begründete/hergeleitete) Einschränkung des Interpretationsspielraums ja nicht, glücklicherweise! Ob das aber ausreicht, um darauf eine ganze (Extremismus-)Theorie aufzubauen und auf Basis dieser zu entscheiden, ob die NR nun bloß "rechts" oder schon "rechtsextrem" ist -- ich weiß ja nicht.

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