Staatsanwaltschaft bestätigt Brandanschlag auf PKW eines NPD-Aktivisten

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Wie der Rostocker Oberstaatsanwalt Peter Lückemann auf Anfrage von ENDSTATION RECHTS. mitteilte kam es in der Nacht von Freitag auf Samstag zu einem Brandanschlag auf den PKW des als Musiker bekannten Rechtsextremisten, Martin Krause.

„Es gebe Zeichen für mutwillige Brandlegung“, so Oberstaatsanwalt Peter Lückemann auf Anfrage von ENDSTATION RECHTS. Auf konkrete Nachfrage bestätigte Lückemann, dass es sich bei dem Opfer des Brandanschlages um Martin Krause einen eher unbedeutenden  sogenannten „Nationalen Barden“ handelt, der für die NPD bei der Kommunalwahl als „Vertrauensperson“ fungierte.

Zum genauen Tathergang wollte sich der Oberstaatsanwalt nicht äußern, um kein „Täterwissen“ öffentlich zu machen. Bei der NPD hält man von ermittlungstaktischer Zurückhaltung hingegen relativ wenig. Hier war bereits kurz nach dem Anschlag auf der Internetseite zu lesen, dass es sich um einen „linksextremen Brandanschlag“ handele, bei dem durch die Täter „Kohlenanzünder auf den Reifen entzündet wurde“. Die NPD sah hier die „gleiche Vorgehensweise“ wie in der Vergangenheit.

Ende vergangenen Jahres hatte es in Rostock einen Brandanschlag auf den PKW des stellvertretenden Landesvorsitzenden David Petereit, sowie im September auf die Fahrzeuge des Landtagsabgeordneten Birger Lüssow und einer Mitarbeiterin der NPD gegeben.

Einen „Täterzusammenhang“ gibt es nach bisherigen Erkenntnissen allerdings nicht, erklärte Lückemann: Man ermittele in „alle Richtungen“. Noch vor Ort führte die Polizei gezielte Befragungen in der Nachbarschaft durch und suchte nach Zeugen.



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