NPD-Freiburg knickt vor Antifa ein

Die NPD in Freiburg gab bekannt, dass sie sich auflöse. Als Grund benannte sie den „hinterhältigen Heckenschützenkampf gegen die regionale NPD“ durch die Antifa. Die wiederum wertete die Auflösung als Erfolg.

„Die Auflösung der faschistischen Partei in Freiburg und dem Umland muss als Erfolg der Antifa gewertet werden und bedeutet eine Schwächung der hiesigen Strukturen“, freut sich „Indymedia“. Bereits am Mittwoch verkündete der NPD-Kreisverband Freiburg-südlicher Oberrhein, seine Tätigkeit einzustellen.

Die NPD warf der Antifa einen „medial wie real geführte(n) Kleinkrieg“ vor und sah sich vor die Wahl gestellt: „1. Den aufgezwungenen schmutzigen Kampf anzunehmen und ihn mit Methoden zu führen, die bundesweit bekannt sind als Anti-Antifastrategien, oder 2. seine Tätigkeit einzustellen.“

Die Freiburger NPD entschied sich für Letzteres und verschaffte der Antifa damit einen politischen Erfolg, der sie im bisherigen Vorgehen bestätigen dürfte. Auf dem Antifa-nahen Portal „stattweb“ begrüßte man den Entschluss als „konsequent“, da die NPD in den „größeren Städten unseres Landes“ ohnehin ohne Chance sei. In Richtung NPD hieß es triumphierend: „Unter Heldenkampf am Ätna und Durchhalten bis zum letzten haben wir uns bisher doch ein wenig mehr vorgestellt.“

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