„Befreit Twitter von Rassisten“ – NPD kämpft um´s Web 2.0

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Twitter, ein „140-Zeichen-Online-Seelen-Strip“-Dienst, macht aktuell die NPD traurig. Die twittert nämlich auch. Viele Nutzer sind damit allerdings nicht einverstanden und rufen zum Boykott auf, weil sie keine rechtsextreme Propaganda im Mini-Blog haben wollen. Die NPD hält dagegen und ruft nun ihre Anhänger dazu auf, sich anzumelden, um den drohenden Rauswurf noch abzuwenden. Ein Anleitung zum NPD-Rausschmiss.

Die NPD-Kritik richtet sich in erster Linie gegen den Twitterer „heVoss“. Der ruft seit geraumer Zeit unter dem Motto „Befreit Twitter von Rassisten“ dazu auf, den Twitter „NPDDE“ zu blocken. Tun das genügend Twitter-User, fliegt die NPD raus.

Die NPD weiß um die heikle Lage und mobilisiert nun auf ihrer Seite die eigenen Anhänger, um das Überleben im Vogelkäfig zu sichern. Für den NPD-Dienst zeichnen die Landesvorsitzenden von Nordrhein-Westfalen und Berlin, Claus Cremer und Jörg Hähnel, verantwortlich. Cremer bittet aktuell auf der Internetseite der Bundes-NPD um Anmeldungen bei dem NPD-Twitter. Aktuell soll der Schuss nach hinten losgehen. Die NPD schießt, laut eigener Aussage, in den Twitter-Charts nach oben.

Wie kann man die NPD nun aus dem sozialen Netzwerk verbannen? Ganz einfach: Anmelden, das Mitglied „npdde“ suchen und dann noch auf „block npdde“ gehen. Machen das genügend Twitterer, war es das für die Rechtsextremen.


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