Friedhofschändung in Gotha: Verdächtiger stammt offenbar aus NPD-Umfeld

Nach den Schändungen der jüdischen Friedhöfe in Erfurt und Gotha hat das Landeskriminalamt nun offenbar einen ersten Verdächtigen im Visier. Nach Recherchen des NPD-Blog stammt der Mann aus dem Umfeld der NPD.


Eine 20-köpfige Sonderkommission ermittelte wegen Störung der Totenruhe, Volksverhetzung und Sachbeschädigung, nachdem in Gotha ein Schweinekopf neben dem Davidstern am Eingangstor eines Friedhofs angebracht wurde und in Erfurt eine Gedenktafel am Eingang des Friedhofs mit roter Farbe.

Die Ermittlungen sollen nach einem Bericht des NPD-Blog bereits Erfolg gehabt haben. Dort heißt es, dass ein 48-jähriger Mann aus Gotha für die Schändungen der jüdischen Friedhöfe verantwortlich sein soll. Der Mann stamme nach Aussage eines LKA Sprechers aus dem Umfeld der NPD und habe „dieser Gruppierung zumindest irgendwann einmal angehört“. Einen weiteren Tatverdächtigen solle es bislang nicht geben.

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