Nach Eklat im Landtag: NPD kündigt Klage an - SPD-Politiker unter Polizeischutz

peter-marxNPD-Fraktionsgeschäftsführer Peter Marx soll nach Angaben der NPD strafrechtliche Schritte gegen den SPD-Parlamentarier Dr. Klaus Michael Körner angekündigt haben. Körner soll den NPD-Abgeordneten Tino Müller verleumdet haben. Die Landtagspräsidentin ordnete unmittelbar nach der Sitzung Polizeischutz für den SPD-Parlamentarier Klaus Michael Körner an.

Während der antisemitistischen Hetzrede des NPD-Abgeordneten Tino Müller soll Körner diesen in einem Zwischenruf als „Kinderschänder“ bezeichnet haben. Dies meint zumindest die NPD-Fraktion vernommen zu haben, wie sie in einer Pressemitteilung verlautbaren ließ. Peter Marx, NPD-Fraktionsgeschäftsführer, kündigte zudem an, strafrechtlich gegen Körner vorgehen zu wollen. „Man lebe auch als ein von der Indemnität geschützter Abgeordneter gefährlich“, so Marx.

Doch nicht nur mit strafrechtlichen Konsequenzen soll Marx gedroht haben. Im Anschluss an die Eklatrede Müllers soll er zudem gegenüber einem Mitarbeiter der Landtagsverwaltung über Körner gesagt haben, dass dieser Mann (Körner) zukünftig gefährlich lebe. Marx soll den Mitarbeiter der Landtagsverwaltung nach Recherchen der "Schweriner Volkszeitung" gebeten haben, dies dem SPD-Abgeordneten auch mitzuteilen. Da Müller aus der "NPD-Kameradschaftszene stamme" habe man polizeilichen Schutz angeordnet.


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