Die Hochzeitsgäste hielten zusätzlich Plakate, auf denen ihre jeweiligen Herkunftsstädte zu lesen waren.
Wir freuen uns über unsere Gäste aus der ganzen Welt. Wenn sich Rechtsextremismus hier weiter ausbreiten kann, werden garantiert weniger von ihnen, aber auch weniger Touristen kommen. Das bereitet uns Sorgen und muss verhindert werden, waren sich Braut und Bräutigam einig.
Mit der ungewöhnlichen Aktion wollten die beiden frisch Vermählten zeigen, dass nicht nur auf Demos oder Mahnwachen gegen Nazis und den rechtsextremen Laden ECC demonstriert werden kann. Alle Bürgerinnen und Bürger haben jeden Tag aufs neue die Möglichkeit mit kleinen Dingen beständig und friedlich ihre Ablehnung gegen den Laden und Nazis generell zu zeigen, sagte der Bräutigam und seine Frau ergänzte: Zusätzlich soll unsere Aktion auch ein Signal an Rostocks Stadtväter sein. Offenbar machen sich die Bürgerinnen und Bürger im Augenblick mehr Sorgen und Gedanken über die Rechtsextremen und ihren Laden als es die Stadt selber tut. Die Stadt sollte ein klares Bekenntnis gegen den Laden abgeben und so den verängstigten Anwohnerinnen und Anwohnern zur Seite stehen.
Vielleicht werden die beiden ja Vorbild für weitere Brautpaare. ENDSTATION RECHTS. meint: Dem Brautpaar herzlichen Glückwunsch und alles Gute! Wenn man im Duden unter Zivilcourage nachschlüge, sähe man ein Foto von den beiden.
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Die Freiheit der Anderen – taz bricht Lanze für Broder, Kelek und Ates
Written on Dienstag, 09. Februar 2010 um 09:55
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