Übersicht aller Nachrichten
Sonntag, 14. September 2014

NPD-Klatsche in Thüringen: Das Wieschke-Desaster

Patrick Wieschke hat den Karren gegen die Wand gefahren. Mit 3,6 Prozent ist die NPD in Thüringen weit hinter ihrem selbstgesteckten Ziel von sieben Prozent plus X zurückgeblieben. Die jüngsten Veröffentlichungen über die Vergangenheit des Spitzenkandidaten dürften selbst hartgesottene Unterstützer abgeschreckt haben. Die AfD unter Rechtsausleger Björn Höcke schickt hingegen elf Vertreter in den Erfurter Landtag. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp über 52 Prozent.

Sonntag, 14. September 2014

Landtagswahl in Brandenburg - NPD scheitert - AfD mit Rekord

(Nicht einmal Halb-)Brandenburg wählte am Sonntag einen neuen Landtag. Bei regnerischem Wetter musste das Bundesland mit einer historisch geringen Wahlbeteiligung kämpfen. Gerade einmal 49 Prozent der 2,1 Millionen Wahlberechtigten fanden den Weg an die Urne. Im Vergleich zur letzten Wahl 2009 (67 Prozent), die zeitgleich mit der Bundestagswahl stattfand, ging die Beteiligung weiter zurück.

Donnerstag, 11. September 2014

„Die Ärzte“ fordern Unterlassungserklärung von der NPD

Helene Fischer, „Wir sind Helden“, die „Höhner“ und nun „Die Ärzte“ – die Liste der Bands und Künstler, die gegen die NPD vorgehen, wird immer länger. Da die Partei bislang eine Unterlassungserklärung der „Ärzte“ nicht unterzeichnet habe, prüfen die Berliner, ob sie die Justiz einschalten. Aber auch szeneintern gerät die NPD und ihr Spitzenkandidat Patrick Wieschke unter Druck.

Dienstag, 09. September 2014

„Höhner“ erwirken einstweilige Verfügung gegen NPD

Nach Helene Fischer und „Wir sind Helden“ hat nun auch die Kölner Band „Höhner“ ihre Anwälte gegen die NPD in Stellung gebracht. Das Landgericht Erfurt erließ eine einstweilige Verfügung, die den Rechtsextremisten das Abspielen ihrer Titel untersagt. Im Falle von Fischer hatte der Erfolg allerdings nur eine kurze Halbwertszeit – das selbe Gericht hob nach einer mündlichen Verhandlung die einstweilige Verfügung der Schlagersängerin auf.

Montag, 08. September 2014

Auf Apfels Spuren: Frank Franz greift nach NPD-Parteivorsitz

„Ja, ich habe die Absicht, Parteivorsitzender zu werden“, verkündete Frank Franz, derzeit NPD-Bundespressesprecher, in der gestrigen Sendung des Neonazi-Internetfernsehprojektes „FSN TV“ des bayerischen NPD-Kaders Patrick Schröder. Programmatisch verspricht er – ganz der Linie seines Vor-Vorgängers Holger Apfel folgend –, keine Aufweichung der Inhalte, aber eine andere Verpackung. Seine Rechnung dürfte der meist gut gekleidete Funktionär allerdings ohne den Hardliner-Flügel gemacht haben: Der hatte ihn auf dem letzten Wahlparteitag noch als NPD-Vize durchfallen lassen.